SchmöckwitzDie erste urkundlichen Erwähnung geht auf das Jahr 1375 zurück. Im Register des Bischofs von Brandenburg allerdings wurde die alte " Capella Schmeckerwitz" erst im Jahre 1527 erwähnt.Fontane beschrieb den Ort so: "Schmöckwtz, eine Art Kapitale dieser Gegenden, wirkt doch ganz nur wie ein Dünendorf an der Ostseeküste. Öd und ärmlich. Hinter Sandhügeln versteckt, in tiefen Löchern und Einschnitten liegen einzelne Häusergruppen, während sich alte und junge Kiefern, oft mehr waagerecht als aufrecht stehend, an den sandigen, mit Strandhafer überwachsenen Abhängen entlangziehen."
" Inmitten des Ganzen die Kirche, ein trister Bau, aus dem Anfang dieses oder vielleicht des vorigen Jahrhunderts. In der Mitte der Kirche paradierte ein Kronleuchter, zum Andenken an die Jahre 13, 14 und 15 gestiftet. Er zeigte die Form einer Kosakenmütze und war mit einem in Blech geschnittenen Eisernen Kreuz geschmückt."(Fontane)
Khanis verließ seinen Wall und sein Fährgeschäft mit seiner
Frau und den Kindern aus Eifersucht vor den Nansoutyschen Kürassieren
und zog auf Robins Eiland, wo er sehr einsam als Fischer sein Leben verbrachte.
Er galt als Vorbild eines frommen Christen und wurde als eine Art "Heiliger"
angesehen. Zu seinem Begräbnis kamen neben seiner Verwandschaft die
ganze Köpenicker Fischerzunft in dreißig Booten wie die Gemeinde
Schmöckwitz selbst. Auf seinem Grabstein standen die Worte des Predigers
geschrieben:" Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem
getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herren
Freude."
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