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Saisonabschlussball in Binz

Gutes Essen, Gute Unterhaltung und jede Menge Spaß

Nicht nur die Band "Joker" wusste den Besuchern im Kurhaussaal in Binz zu gefallen. Ein abwechslungsreiches Programm unterhielt die Gäste auf das Beste.

Foto: Wuitschik

Binz (DR). Es ist schon zur guten Tradition geworden, dass die Binzer zum Abschluss der touristischen Saison einen gemeinsamen Ball feiern. Grund zum Feiern gab es wieder genug ­p; die Saison kann als erfolgreich bezeichnet werden.

So war dann am Samstag der Kurhaussaal auch voll besetzt. Kurdirektorin Petra Wolter bedankte sich nicht nur bei ihren Mitarbeitern, sondern auch besonders bei drei der anwesenden Herren. Zweimal wurde eine Rose für erfolgreiche Bauleistungen an der Strandpromenade und die IGA-Gestaltung überreicht - die dritte ging an den Vorsitzenden des Fremdenverkehrsvereines Binz, Volker Krönert. Die Erwartungen in einen gelungenen Abend wurden voll und ganz erfüllt.

Nicht nur das kulinarische Angebot war hervorragend, die Logistik perfekt - auch das Programm wusste zu überzeugen. Zunächst war es ein "Schlangenmensch, der die Gäste ins Staunen versetzte. Als nächstes dann Marianne Rosenberg, die mit alten und neuen Songs das Publikum zum Mitklatschen und Singen animierte.

Ein Medley zum Abschluss mit ihren bekanntesten Hits wurde mit lang anhaltendem Beifall honoriert. "Horst und Ewald", die beiden Chaoskellner und Entertainer hatten mehrere Auftritte, die mit Komik und Artistik gespickt waren. Conferencier Jörg Hinz führte wie gewohnt sicher und charmant durch das Abendprogramm. Bis weit in die Nacht wurde zu den Liedern der sehr guten Live-Band "Joker", getanzt, erzählt und sich kräftig amüsiert.

Die Bar des Kurhauses hatte Hochkonjunktur und ganz unersättliche ließen den Abend noch im "Löwen" ausklingen. Ein gelungener Saisonabschlussball in Binz nach einer erfolgreichen Saison in Rügens größtem Ostseebad ­p; das haben sich Hoteliers, Gastronomen, Einzelhandel, Fremdenverkehrsverein und Kurverwaltung auch verdient.


Weihnachtliches im Museum

Sonderschau mit Erzgebirgischen Weihnachts-Liederbergen zu sehen

Die Ausstellung "Erzgebirgische Weihnachts-Liederberge" lockt seit 1. Dezember neugierige Gäste und Einwohner in das Heimatmuseum in der Strandstraße.

Foto : Museum

Ostseebad Göhren (gü). Das heilige Fest steht vor der Tür der Rüganer. Weihnachten - was liegt daher näher, als im Heimatmuseum eine Sonderschau zum Thema "Weihnachtliches aus dem Erzgebirge" zu zeigen ? Die Mönchguter Museen bieten diese Ausstellung mit Erzgebirgischen Weihnachts-Liederbergen seit letzten Sonntag für Gäste und Einwohner.

Diese Sonderausstellung wird den ganzen Winter gezeigt, wie Museumsleiter Dr. Michael Schimek in diesem Zusammenhang betont. Geöffnet ist sie jeweils von montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr, sonnabends auf Anfrage, sonntags von 14 bis 17 Uhr.


Neues Impfzentrum in Klinik

Technikerkrankenkasse und Arge
"Eltern & Kind Kliniken" bieten Service an

Ostseebad Sellin (gü). Der Streit zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung M-V und den gesetzlichen Ersatzkassen um die Impfung der Versicherten sorgte in den letzten Wochen landesweit für Wirbel. Die KV und die Kassen "streiten" sich um die Kosten (eine Einzelimpfung in M-V soll 7,35 Euro kosten, in Thüringen kostet sie bspw. 4,94 Euro). Der Dauerzoff führte dazu, dass Versicherte der betreffenden Kassen, wie Privatpatienten, entsprechende Impfungen vorfinanzieren müssen und umständliche Wege zu gehen haben.

Die Technikerkrankenkasse (TK) bietet ab kommenden Dienstag ein weiteres Angebot der Ersatzkassen zum kostenfreien Impfen an. Und zwar wird jeweils alle zwei Wochen dienstags in der Zeit von 16 bis 19 Uhr ein entsprechender Service in der Mutter-Kind-Kurklinik Sellin eingerichtet (der nachfolgende Termin ist allerdings erst der 14. Januar 2003).

Darüber informieren jetzt Carmen Sordyl, Leiterin der TK und Vorsitzende des Landesausschusses des Verbandes der Ersatzkassen M-V, und Roland Berlinger von der Arbeitsgemeinschaft "Eltern & Kind Kliniken" gegenüber dieser Zeitung. Die o. g. Klinik gehört zu der Unternehmung aus Neuhaus / Inn an.

Demnach ist dieser Service der erste seiner Art in M-V und bundesweit. Bisherige Angebote solcher "Impfzentren" sind bspw. in Boltenhagen, Lohmen und auf Usedom zu finden. Allerdings nicht in einer Klinik, wie die Einmaligkeit unterstreichen wird.

"Es gibt eine gute Durchimpfungsrate in diesem Land", so Carmen Sordyl. Diese liegt ihrer Aussage nach bei Kindern im Alter von zehn,elf Jahren bei rund 90 Prozent (Stand 2001). In den alten Bundesländern liegt dieser Schnitt bei rund 70 Prozent. Bei älteren Kindern wird eine Durchimpfungsrate von 60 bis 80 Prozent erreicht.

"Wir wollen einen guten Service nicht verschlechtern lassen. Deshalb haben wir vor, Impfleistungen in medizinischen Einrichtungen zu etablieren", so die Leiterin der TK. Und auch Roland Berlinger zeigt sich von der Initiative angetan, wie er sagt. "Wir sind ein innovativ denkendes Unternehmen. Wir erweitern mit diesem Angebot unsere Versorgungsstrukturen", so der Vertreter der Geschäftsleitung. Natürlich sind an diese Erweiterungen auch Bedingungen geknüpft.

Dr. Armin Lenzner, Chefarzt der Selliner Klinik, ist zugelassener Impfarzt, wie in Fachkreisen diese genaue Bezeichnung heißt. Die besondere Befähigung zum Impfen wird über die Ärztekammer M-V vergeben. Neben dem ersten Impfen wird den Versicherten, die von dem Angebot Gebrauch machen möchten, auch ein kompletter Impfkalender angelegt. Denn Erfahrungen zeigen, dass "die Akribie der Impftermine bei Erwachsenen nachlässt", so Carmen Sordyl.

Von dem neuen Service können Versicherte und deren Kinder der Ersatzkassen BARMER, DAK, TK, KKH, GEK, HEK, HMK und HZK Gebrauch machen. Weitere Informationen und Anmeldungen für Impfungen unter (03 83 03) 90-0.


Aufregung um Campingplatz

Ideen der Gemeinde zu Ferienhausgebiet
sorgt unter den Baabern für Unruhe

Ostseebad Baabe (gü). Riesenkrach während der Sitzung des Tourismusausschusses zur geplanten Verwertung des Campingplatzes unter den Kleinvermietern ! Kurdirektor Gerd-Jürgen von Below hatte während der Sitzung am 26. November in seinem Bericht die Zukunft des ehemaligen Campingplatzes (wurde zum Oktober 2002 geschlossen - Anm. d. Red.) als Ferienhausgebiet mit bis zu 85 Ferienhäusern im Südbereich dargestellt.

Missverständlich für die rund anwesenden 20 Kleinvermieter aus Baabe hörte es sich in ihren Ohren so an, als ob diese Idee der Gemeinde bereits beschlossene Sache ist und mit einem Investor verwirklicht werden sollte.

Ausschussmitglied Peter Maurer (SPD) sorgte mit seiner Äußerung "darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen" für noch mehr Verwirrung unter den Gästen der Sitzung. Nach den Ausführungen des Kurdirektors wollte er sich allerdings nicht detailliert äußern.

Ausschussmitglied Hartwig Diwisch (CDU) stellte allerdings nach einer hitzigen Debatte klar, dass noch "nichts beschlossen und auf den Weg gebracht sei". Vielmehr habe die Gemeinde überlegt, was mit dem Areal passieren kann. Die Ferienhäuser im Nordbereich haben Bestandsschutz, im Südbereich könnte eine solche Bebauung erfolgen. Zumal sich auch einheimische Interessenten als juristische Person oder Gesellschaft für das Gebiet bewerben können, so Diwisch.

Die mögliche Bebauung wird sich zudem als schwierig erweisen, da es sich um den sog. 200-Meter-Küstenstreifen handelt (StAUN) und das Gelände auch als Außenbereich (Biosphärenreservat) nach Baugesetzgebung deklariert ist. Die Gemeinde hatte den Campingplatz von der Bundesvermögensanstalt gekauft.


Verkehrskonzept für Göhren

Parkplätze oberhalb des Bahnhofs,
im Starenweg und unterhalb Bitterlingsberg

Ostseebad Göhren (gü). Neues Verkehrskonzept für Göhren ? Dieses soll aus dem überarbeiteten Rahmenplan entstehen, wie Städteplaner Heinrich Vulter gegenüber der Gemeindevertretung während ihrer letzten Sitzung am 25. November sagte. Demnach habe sich der Bauausschuss zuvor mit den Entwürfen beschäftigt und eine Empfehlung für die Gemeindevertretung ausgesprochen.
Der Rahmenplan sieht künftig drei Großparkplätze vor.

Und zwar oberhalb des Kleinbahnhofes mit rund 240 Stellplätzen (erweiterbar durch ein zu bauendes Parkdeck auf 360 Stellplätze), in Verlängerung der alten Kirchstraße linker Hand Starenweg vornehmlich für Tagesgäste sowie in der Friedrichstraße unterhalb des Bitterlingsberg (mögliches Parkhaus) mit 400 Stellplätzen, so Heinrich Vulter. Dort sollen besonders Einstellplätze für Hotels und Pensionen entstehen können, damit "unglückliche" Parkflächen innerhalb des Ortes rückgebaut werden könnten.

Heinrich Vulter betonte die Notwendigkeit des Themas, um das "man sich in den letzten Jahren herum gedrückt hat". In diesem Zusammenhang, und auch nach Fertigstellung der Straßen, ist von Verkehrsberuhigung im Ortskern die Rede, so der Planer. Der Entwurf soll in die frühzeitige Bürgerbeteiligung.



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