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für Störtebeker Festspiele |
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Von links: Peter Hick, Oliver Nordmann, Ruth Hick, Markus Berberich und
Jürgen Nordmann
Foto: Daniela Wermke |
Rügen (dw).
"Warsteiner Bier" bei den
Störtebeker-Festspielen in Ralswiek / Rügen und Norbert Braun als
Störtebeker-Darsteller, das war jahrelang Gang und Gäbe. In
dieser Saison ist es nun anders: Der Vertrag mit der Warsteiner-Brauerei
ist ausgelaufen und Norbert Braun ist nicht mehr der Störtebeker.
Stattdessen unterstützt jetzt die Stralsunder Brauerei die
"Likedeeler", hat dafür extra ein neues Bier gebraut - das
Störtebeker Pilsener. Für die Rolle des Störtebeker sind
derzeit drei Darsteller in der engeren Auswahl des Indendantenehepaares
Ruth und Peter Hick.
Am 21. Januar dieses Jahres wurde der Kooperationsvertrag zwischen den
"Machern" des Spektakels um den "Robin Hood der Meere"
und der Tochter der Stralsunder Getränke Nordmann GmbH
unterschrieben. Ruth und Peter Hick fanden schon lange, dass die beiden
Unternehmen zusammengehören.
"Nicht nur in der Namensgleichheit, sondern insbesondere der Bezug auf
die besondere Verbindung eines `Klaus Störtebeker´ zum Starkbier,
sowie zu der Art der Vermarktung - `Das Bier der Gerechten´ - ist das
`Störtebeker Bier´prädestiniert, wesentlicher Partner der
Störtebeker Festspiele zu sein. Wir finden, dass die Synergieeffekte,
die Popularisierung ostdeutscher Produkte, nicht nur dem Theater und der
Brauerei helfen, sondern auch Position, Image und Selbstwertgefühl
für Mecklenburg-Vorpommern und die neuen Bundesländer
stärken", so Geschäftsführerin Ruth Hick.
Aus diesem Anlass haben sich die Brauereichefs Oliver und Jürgen
Nordmann etwas einfallen lassen. Sie luden am Freitag zum zweiten
Frühstück ein und stellten neben dem Koooperationsvertrag auch
das neue Störtebeker Pilsener vor. Dabei merkten sie an, dass ab Ende
der nächsten Woche das seit zehn Jahren am Markt existierende
Störtebeker Schwarzbier, welches bisher nur vom Fass erhältlich
war, in Flaschenabfüllungen an den Start geht.
Mit den beiden Sorten wollen sie bis über die Landesgrenzen hinaus
bekannt werden. "Produkte wie ´Weißbier´ und
´Spagetti´ wurden als Urlaubserinnerung mitgebracht. So soll es
auch mit unserem Bier werden. Nach einem Besuch bei den Festspielen soll
der Gast den Wunsch in sich tragen, ein paar Flaschen von dem
köstlichen Bier mit nach Hause zu nehmen und es dort im Bekanntenkreis
bekannt zu machen. Das ist Werbung im doppelten Sinne - zum einen für
die Störtebeker Festspiele und zum anderen für das
Störtebeker Bier und die Stralsunder Brauerei", schwärmt
Jürgen Nordmann.
Die bisherigen Partner der Störtebeker-Festspiele bleiben dem
Unternehmen erhalten. Nissan Motor Deutschland hat schon im vergangenen
Jahr den Vertrag um weitere drei Jahre bis 2004 verlängert. Antenne
Mecklenburg-Vorpommern ist auch wieder mit im Boot.
Die neue Spielzeit für "Die Strandräuber" beginnt am
22. Juni. Auf die Zuschauer warten viele angenehme Überraschungen.
Natürlich wird jetzt im Restaurant "Störti" gutes
Stralsunder Bier und das kühle Blonde des Störtebeker
ausgeschenkt. Schon Anfang Januar waren 140.000 Karten für dieses Jahr
reserviert. Beeilen Sie sich, wenn Sie das Spektakel nicht verpassen
wollen. Karten für die Störtebeker Festspiele gibt es unter der
Telefonnummer 03838/311 00 oder unter www.stoertebeker.de
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"Als verheerend ist auch das Signal zu werten, die
Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz auf eine Station
zusammenzuschrumpfen", so Reinhardt Thomas (CDU). Foto: Archiv |
Von Knut Schäfer
Bergen auf Rügen / Schwerin.
In der vergangenen Woche thematisierte
die CDU-Fraktion während der Landtagssitzung die durch den
Innenminister geplante Schließung von zehn
Wasserschutzpolizeistationen in unserem Land. Der CDU-Antrag gegen die
geplante Schließung wurde "von Seiten der rot-roten Fraktionen
lächerlich gemacht und als Wahlpopulismus abgetan", so Dr. Armin
Jäger, Innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Dennoch
nehmen die Christdemokraten die Pläne des Innenministers nicht so
einfach hin.
"Die Pläne zur sogenannten Neuorganisation der
Wasserschutzpolizeidirektion sind kontraproduktiv für den wachsenden
Maritimen Tourismus und die Innere Sicherheit. Entgegen den früheren
Beteuerungen des Innenministers, bei der Wasserschutzpolizeistruktur keine
Veränderungen vorzunehmen, wurden Anfang des Jahres konkrete
Einsparpläne bekannt, die offenbar bis Mitte des Jahres
durchgedrückt werden sollen.
Nach der umstrittenen Umstrukturierung der Landespolizei, die den
Rückzug der Polizei aus der Fläche, also aus den Polizeistationen
zur Folge hat, sollen ähnliche Schritte jetzt auch bei der
Wasserschutzpolizei durchgesetzt werden.
Als verheerend ist auch das Signal zu werten, die
Wasserschutzpolizeiinspektion Sass-nitz auf eine Station
zusammenzuschrumpfen. Im Interesse des Maritimen Tourismus, der
schifffahrtspolizeilichen Aufgaben und der Sicherheit in den
Yachthäfen der größten Insel Deutschlands muss der Status
von Sassnitz erhalten bleiben. Mit den Plänen zu
Organisationsveränderungen ist ferner eine Neubewertung - zum Teil auf
niedrigere - Dienstposten verbunden.
Damit sind Umsetzungen verbunden, die nicht nur unnötige Unruhe
hervorrufen, sondern zu Lasten der Inneren Sicherheit insgesamt gehen.
Erfahrungen und Know-how in angestammten Revieren gehen verloren. Auch die
in jeder Wasserschutzpolizeiinspektion vorhandenen und speziell für
diesen Bereich ausgebildeten drei bis fünf Ermittler werden im Rahmen
eines neuen ,Zuständigkeitskataloges' ihr Aufgabenfeld verlieren.
Die ohnehin schon überlasteten Kriminalkommissariate sollen diese
Aufgaben mit übernehmen. Überschneidungen und Zeitverluste bei
der Fahndung sind damit programmiert", betont der CDU -
Landtagsabgeordnete Reinhardt Thomas. Der Rüganer nahm die
gegenwärtige Diskussion zum Anlass, um sich mit Ralswieks
Bürgermeister Herbert Knüppel (CDU) über die Auswirkungen
der geplanten Schließung der Wasserpolizeistation in seiner Gemeinde
zu unterhalten.
"Unsere Gemeinde verbucht in den letzten Jahren eine gewaltige Zunahme
im Sportbootverkehr. Dieser Trend ist mit Sicherheit gewollt, dennoch gibt
es immer ein paar Unbelehrbare, die gern einmal die geltenden Gesetze
außer Acht lassen. Allein aus dem Aspekt der Sicherheit ist die
Wasserschutzpolizeistation Ralswiek unbedingt zu erhalten", so Herbert
Knüppel.
Ralswieks Bürgermeister geht sogar noch einen Schritt weiter:
"Unsere Fischer würden sich sogar noch ein oder zwei Beamte mehr
wünschen, da es in den letzten Jahren zu einem drastischen Anstieg von
Netz- und Reusenplünderungen gekommen ist. Nicht nur dass die
Straftäter den Fang mitgehen lassen, sie schneiden meist auch die
Netze und Reusen kaputt.
Damit geht dieser Branche jedes Jahr eine Unmenge Geld verloren. Durch den
Wegfall der Wasserschutzpolizeistation wird sich diese Situation sicherlich
nicht verbessern", so Knüppel weiter. Aber auch aus der Sicht des
Umweltschutzes kommt der Station große Bedeutung zu. Ohne die Station
wird es sicherlich schwer, den wenigen Umweltsündern unter den
Sportbootführern Einhalt zu gebieten.
Fazit: Die vom Innenministerium geplante Schließung der
Wasserschutzpolizeistationen steht der Entwicklung des maritimen Tourismus
in unserem Bundesland klar entgegen!
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Rügen ist ein beliebtes Reiseziel zu jeder Jahreszeit. Aber
natürlich erfreut sich die Insel gerade im Sommer größter
Beliebtheit. Badeurlaub an der Ostsee ist dann angesagt. Foto: Archiv |
Schwerin/Rügen (DR).
Die Insel Rügen kann in der Aufrechnung bis
zum Jahresende 2001 mit etwa 900.000 gewerblichen Ankünften und rund
5,1 Millionen gewerblichen Übernachtungen rechnen. Bei Hinzuziehung
der Campingurlauber und der privaten Gäste wären das rund 1,3
Millionen Ankünfte und 6,8 Millionen Übernachtungen. Darüber
informiert der Tourismusverband Rügen jetzt seine Mitglieder und die
Öffentlichkeit.
20 Millionen Übernachtungen sind wohl geschafft
Und auch im Land ist der Tourismus weiter auf Erfolgskurs. So heißt
es in der Information des TVR : Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Nummer
Zwei bei den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen im eigenen Land, so
die Auswertung des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern für 2001.
Nach Erhebungen der Forschungsgemeinschaft für Urlaub und Reisen
(F.U.R) besitzt Mecklenburg-Vorpommern einen Marktanteil von 3,8 Prozent
bei Urlaubsreisen der Deutschen mit mindestens fünf
Übernachtungen und liegt damit vor Schleswig-Holstein (3,7 Prozent)
und hinter Bayern (6,8 Prozent).
Der Landestourismusverband rechnet für 2001 mit rund 4,5 Millionen
Gästen und etwa 20 Millionen Übernachtungen in den 2.650 Hotels
und Pensionen. Dr. Wolfgang Rühle, Ministerialdirigent im Schweriner
Wirtschaftsministerium, bestätigte am Rande der Verleihung der
Fünf-Sterne-Tafel für das Binzer "Kurhaus" am 29.
Januar, dass die 20 Millionen wohl geschafft sind.
Im Vergleich zu 2000 wären das Steigerungsraten von sechs Prozent bei
den Gästen und sieben Prozent bei den Übernachtungen. Diese
Zuwächse liegen, wie auch in den vergangenen Jahren, über dem
Bundesdurchschnitt.
Die Zahl der gewerblichen Betten in Mecklenburg-Vorpommern erhöhte
sich 2001 um 3.000 auf 162.000 Betten. Das Bettenwachstum hat sich damit
erheblich verlangsamt. Positive Auswirkungen dürfte das auf die
durchschnittliche Auslastung der gewerblichen Betten haben. Nach einer
rasanten Talfahrt Mitte und Ende der neunziger Jahre wird dieser
betriebswirtschaftlich wichtige Wert 2001 - und damit im dritten Jahr in
Folge - wieder leicht angestiegen sein. Im Jahr 2000 betrug die
durchschnittliche Auslastung 36,1 Prozent (Bundesdurchschnitt : 37,6
Prozent).
Vermehrt ausländische Gäste in M-V
Erneut gab es auch Steigerungsraten bei ausländischen Gästen und
Übernachtungen. Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
prognostiziert für das abgelaufene Jahr 172.000 Gäste aus dem
Ausland mit 417.000 Übernachtungen. Das bedeutete ein Plus zu 2000 von
drei Prozent bei den Gästen und vier Prozent bei Übernachtungen.
Über die Hälfte aller ausländischen Hotel- und
Pensionsgäste in Mecklenburg-Vorpommern kommt aus Schweden,
Dänemark, der Schweiz und den Niederlanden.
Campingurlaub auf dem Vormarsch
Mit 816.000 Campingurlaubern und 3,3 Millionen Übernachtungen auf den
23.500 Stellflächen der 163 Campingplätze im Land fällt die
Jahresbilanz 2001 der Zeltplatzbetreiber besser aus als im Jahr 2000. Sie
freuten sich über ein Gästeplus von drei Prozent und einen
Zuwachs von sechs Prozent bei den Übernachtungen. Mit diesen Zahlen
ist Mecklenburg-Vorpommern weiterhin das zweitbeliebteste deutsche
Campingland nach Bayern.
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