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Von Knut Schäfer
Bergen auf Rügen.
Die Bergener Stadtverwaltung, allen voran
Bürgermeisterin Andrea Köster (CDU), war sich bis vor wenigen
Wochen noch sicher: "Die Raddasstraße wird bis zum 31. Juli 2003
fertiggestellt". Seit letzter Woche steht jedoch fest, dass dem nicht
so ist.
Die Verwaltung zeigt sich auf Grund der neuen Verzögerung
verärgert. "Nach VOB (gesetzlichen Grundlagen im
Baugeschäft, Anm. d. Red.) muss die Abnahme der Baumaßnahme
fristgerecht bei uns bzw. der GSOM angemeldet werden. Dies ist bis heute
nicht geschehen.
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Pünktlich zum Schulanfang am 18. August soll die Raddasstraße
befahrbar sein. Foto: Schäfer
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Weiterhin haben wir während eines Vororttermins eine Menge von
Beanstandungen gefunden, die auf jeden Fall einer Nacharbeit
bedürfen", betonte Bauamtsleiter Rainer Starke am letzten
Freitag. Schade, hätte die Öffnung der Raddasstraße in der
letzten Woche doch sicherlich zu einer Entkrampfung im Innenstadt - Verkehr
geführt, der durch die Sperrung der unteren Dammstraße nun
weiterhin zweifach belastet wird.
Desweiteren handelt es sich bei solchen Straßenprojekten immer um
öffentliche Gelder. "Für deren sorgsame Verwendung tragen
wir die Verantwortung", so Starke. Wie von Seiten des Auftragnehmers,
der Bergener Baugesellschaft, zu erfahren war, soll der neue Abnahmetermin
der 15. August sein. Nach diesem Termin ist dann die Straße für
den Durchgangsverkehr geöffnet.
Für Anwohner wird die Straße schon früher befahrbar sein.
Eine Entscheidung, die allein im Verantwortungsbereich des Bauunternehmens
liegt. Übrigens hätte auch ein Abnahmetermin Anfang August keine
schnellere Freigabe mit sich gebracht, da die Straße nach
Fertigstellung aus Gründen der Gewährleistung noch 14 Tage
"unbenutzt liegen muss".
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