| 13. JG, Tel. 0 38 38 / 80 99-0 | 7. Mai - 13. Mai | unabhängig - überparteilich |
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Ingeborg und Michael Gronegger in ihrer Galerie.
Foto: Urban |
Ostseebad Binz (ur). An der Binzer Strandpromenade wurde in der vergangenen
Woche ein neues Kleinod für Kunstinteressierte eröffnet. Es ist
die kleine Galerie im Haus Klünder. Das Haus hatten Ingeborg und
Michael Gronegger schon in den 90er-Jahren auf den Spuren ihrer Vorfahren
erworben und im neuen Glanz auferstehen lassen.
Eine Ausnahme bildeten einige Kellerräume, denen sie sich mit Tatkraft
und Ideenreichtum seit ihrem Umzug von Bayern nach Rügen im
vergangenen November widmeten. Dabei wurde u.a. auch das zugemauerte
Gewölbe unter dem Turm des Hauses freigelegt. Bis in dieses hinein
reicht jetzt die eröffnete Galerie.
In der ersten Ausstellung in der Galerie im Haus Klünder werden
Ölbilder und Aquarelle von zwei Künstlern gezeigt, die zwar beide
in Putbus leben, sich aber in ihrer Malerei vor allem deutlich voneinander
unterscheiden. Die fast fotografisch genauen Bilder von Miroslaw Wojciak
bilden in der kleinen Ausstellung einen kontrastreichen Gegensatz zur
freien ästhetischen Aneignung der Wirklichkeit in den Bildern von
Günter Riechert.
Dabei ist eine sensible Eigenart in der Welt der Farben und der
Bildgestaltung von Günter Riechert zu entdecken. Dagegen werden sich
über die Bilder Wojciaks wohl vor allem jene Touristen freuen, die
eine möglichst genaue Abbildung der Wirklichkeit lieben, um so
problemlos Orte ihres Urlaubs auf Rügen zu erkennen.
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Neues, einladendes Flair am Steinbach. Foto: Stadt Sassnitz |
Sassnitz (DR). In der historischen Altstadt zwischen "Lindenhof"
und "Sassnitzer Hof" bekam der Steinbach ein offenes und neu
gestaltetes Bett. Die Arbeiten wurden abgeschlossen, und das Ergebnis der
Stadt einen Monat früher als geplant übergeben.
223.000 Euro wurden ausgegeben und verdient. Mit einer attraktiven
Gestaltung ist der Durchgang zur Schule und zum Tierpark wieder
möglich. Feldsteine im Bachbett bremsen den Wasserlauf. Am rauschenden
Bach laden Bänke zum Verweilen ein.
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| Projektbesprechung Quoltitzer Wanderweg: Von links Thomas Feisthauer aus Bobbin, Hinrich Becker aus Sagard und Fritz Albrecht aus Glowe. Ihr sehnlichster Wunsch: Spätestens 2004 Beginn des Baus eines Wanderweges von Bobbin über Quoltitz zum Nationalpark. |
In dieser Weise wird der Weg auf dem linken Foto schon nach der Geraden zur
"Sackgasse". Fotos (2): Urban |
Von Wolfgang Urban
Bobbin / Quoltitz. Einst führte der Quoltitzer Kirchweg von Bobbin in
den genannten Ort. Das heißt, eigentlich gibt es diesen Weg immer
noch. Aber sein guter Anfang auf dem Foto oben links, wird selbst für
Radfahrer schnell zur Sackgasse (siehe Foto rechts). Selbst für
Wanderer wird es sehr, sehr schwierig. Das soll indes nicht ewig so
bleiben, denn es gibt das Projekt "Quoltitzer Wanderweg". An ihm
sind nicht nur Bobbiner interessiert.
Bei einer jüngst in Bobbin durchgeführten Projektbesprechung
betonte Fritz Albrecht, Schatzmeister des Tourismusvereins der Gemeinde
Glowe: "Auch wir Glower haben ein Interesse daran, dass wir endlich
über einen gut ausgebauten Rad- und Wanderweg bis in den Nationalpark
Jasmund kommen. Ich freue mich darüber, dass allein für den
Quoltitzer Wanderweg bereits über 180 spendenfreudige Rüganer und
Gäste einen Betrag in Höhe von 2.750 Euro gespendet
haben."
Der bei der Besprechung ebenfalls anwesende Hinrich Becker füllte
diesen Spendenbetrag mit Euros der "Getränke Becker Sagard
GmbH" nochmals auf, so dass zu diesem Zeitpunkt 3.000 Euro an
Spendengeld erreicht wurden. Zum Motiv der Spende sagte Hinrich Becker:
"Wir müssen unseren Gästen und Einheimischen endlich auch
auf Jasmund ein vernünftiges Rad- und Wanderwegenetz bieten."
Dieses muss aber auch finanziert werden können. Fördermittel
allein reichen da nicht aus, es bedarf auch der Komplementärmittel.
Diese können die Gemeinden indes immer schwieriger aufbringen.
Angesichts dessen sind Spenden für Projekte nicht nur willkommen,
sondern notwendig.
Das vor allem von Einwohnern der Gemeinden Bobbin, Glowe und Sagard
für den Quoltitzer Kirchweg gespendete Geld soll möglichst schon
2004 als Komplementärmittel zu Fördergeldern eingesetzt werden.
Bereits 2002 hat Umweltminister Methling im Rahmen des Umweltwettbewerbes
der Agenda 21 dieses Projekt mit einer Urkunde bedacht.
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Hinten von links : Matthias Scheibe, Marketingchef des Cliff-Hotel
Rügen, Klassenleiterin Renate Scherz und Joachim Schulz, Direktor des
Cliff-Hotel Rügen, mit dem Patenschaftsvertrag. Davor sind die
"Damen und Herren" der ersten Klasse zu sehen.
Foto : Günther |
Ostseebad Sellin (gü). Großes Hallo im renommierten Cliff-Hotel
Rügen am letzten Sonnabend. Die Kinder der ersten Klasse der
Grundschule Sellin statteten mitsamt ihren Eltern dem Hotel einen Besuch
ab. Es gab nämlich einen wichtigen Grund für die 20 Mädchen
und Jungen.
An diesem Tag überreichte Hoteldirektor Joachim Schulz der
Klassenlehrerin Renate Scherz und natürlich den Knirpsen einen
Patenschaftsvertrag. Dieser gilt für die kommenden vier Jahre, wie
Direktor Schulz und Renate Scherz gegenüber dem Rüganer sagten.
Nach einigen Gesprächen haben sich das Hotel und der Klassenelternrat
entschlossen, diese Patenschaft einzugehen, wie es während der kleinen
Feierstunde hieß. "Die Patenschaft soll von beiden Seiten mit
Leben erfüllt werden", wünschen sich Klassenlehrerin, Eltern
und Hotelleitung.
"Auch wenn wir klein sind, können wir doch das eine oder andere
für das Hotel tun", sagte Renate Scherz mit Blick auf die
Mädchen und Jungen, die an dieser Stelle allerdings schon das leckere
Eis und erfrischenden Saft im Auge hatten.
Aber die Lütten legten nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken nochmal
richtig los. Sie hatten ein kleines Programm mit Gedichten und Liedern
einstudiert, das sie Direktor Schulz und ihren Eltern vorführten.
Anschließend wurde der neue Patenbetrieb mit einem gemeinsamen
Rundgang noch "begutachtet".
Joachim Schulz hieß die 20 Schüler der Klasse herzlich
willkommen und freut sich auf tolle gemeinsame Stunden.
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Die Arbeiten am oberen Rundgang und an der Treppenbeleuchtung sollen Mitte
Mai beginnen.
Foto: Schäfer |
Bergen auf Rügen (ks). Pünktlich zu seinem 125. Geburtstag wurde
der Ernst - Moritz - Arndt - Turm im vergangenen Jahr feierlich
wiedereröffnet. Nach der Vollendung der Sanierungsarbeiten am Turm mag
man meinen, dass das Projekt damit abgeschlossen sei, doch dem ist nicht
so.
Wie Der Rüganer erfuhr, wird Mitte Mai der Startschuss für den
dritten und letzten Bauabschnitt erfolgen.
Die dafür notwendigen Mittel sind im Haushaltsplan 2003 eingestellt.
Insgesamt soll dieser Bauabschnitt 12.300 Euro kosten. Im Zuge der
Arbeiten, die lediglich 14 Tage andauern sollen, wird vor allem der obere
Rundgang neugestaltet. Nach vorliegenden Informationen soll der alte Boden
ausgetauscht werden, um so ein besseres Abfließen des
Oberflächenwassers zu gewährleisten.
Ebenfalls wird an der Außentreppe eine Beleuchtung angebracht.
"Trotz der Bauarbeiten ist der Turm täglich von 10 bis 18 Uhr
geöffnet", informiert der Turmpächter während eines
Rüganer - Gespräches. Übrigens, falls Sie mit ihrer Familie
die herrliche Aussicht über die Insel genießen wollen, empfiehlt
der Pächter die Familienkarte für vier Euro, mit der zwei
Erwachsene und drei Kinder Eintritt erhalten.
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