| 13. JG, Tel. 0 38 38 / 80 99-0 | 8. Oktober - 14. Oktober | unabhängig - überparteilich |
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| Erfreut über die Hilfe für die Kita "8. März": Erzieherin Sylvia Schulz. Fotos (3): Urban | Kita-Leiterin Renate Richter zur Spendenaktion: "Darüber haben wir uns riesig gefreut." | "Ein besonderes Dankeschön sagen wir Herrn Steffen Schröers..." Siehe Artikel |
Von Wolfgang Urban
Sassnitz. Wer den Einbruch in die Küche im Grundtvighaus begangen
hat, ist immer noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an, sagte am
Montag die Polizei auf Nachfrage. Für sachdienliche Hinweise ist man
also dankbar (Polizeirevier Sassnitz 038392-3070). Vielleicht können
Sie helfen? Immerhin ist es möglich, dass sich die Diebe inzwischen
bei irgendeiner Gelegenheit mit Äußerungen oder Handlungen
verraten haben.
Und Sie erkennen jetzt Zusammenhänge zum geschilderten Geschehen. Der
ganze Vorgang hat nicht zuletzt deswegen in Sassnitz zur Empörung
geführt, weil gerade die Küche im Grundtvighaus für ihre
Hilfsbereitschaft gegenüber Bedürftigen bekannt ist. "In
Sassnitz braucht keiner zu hungern; Jugend- und Sozialämter auf
Rügen unterstützen hilfebedürftige Menschen.
Glücklicherweise gibt es auch Vereine, die für Kinder,
Jugendliche und Familien Hilfe leisten. Unseren Kindern das Essen zu
stehlen, drückt die Schamlosigkeit einiger Mitmenschen aus." Das
erklärte das Mitglied des Wirtschaftsausschusses der Stadt Sassnitz
Steffen Schröers (SPD). Zusammen mit Ilka Klemmtz organisierte er eine
Hilfsaktion für die Kinder der Kita "8. März".
"Mit ihrer spontanen Spendenaktion angesichts des Diebstahls in der
Kita-Küche bringen die Privatleute und Unternehmen", so
Schröers, "ihre Abneigung gegen solch eine Dreistigkeit zum
Ausdruck, und kritisieren derartige Vorfälle auf das Schärfste.
Wenn unsere eigenen Kinder bestohlen werden, sind wir an der untersten
Stufe des gesellschaftlichen Zusammenlebens angekommen."
Dergleichen Haltungen und die damit verbundene Welle der Hilfsbereitschaft
für die Kita "8. März" hat Sassnitz von einer Seite
gezeigt, die wohl noch viel öffentlicher gemacht werden sollte, denn
gute Nachrichten sind einfach besser als all das Negative, über das
leider auch immer wieder zu berichten ist.
1.400 Euro plus Sachspenden kamen schließlich im Rahmen der von
Steffen Schröers und Ilka Klemmtz ins Leben gerufenen Spendenaktion
zusammen. "Darüber haben wir uns riesig gefreut",
erklärte dazu Kita-Leiterin Renate Richter und fügte hinzu:
"Für die spontane Spendenaktion und die Anteilnahme der
Bevölkerung durch Geld- und Sachspenden möchten sich die Kinder,
der Elternrat und das Team der Einrichtung herzlich bedanken.
Wir sind sehr beeindruckt und erfreut, das in der heutigen Zeit die
Solidarität untereinander nicht verloren gegangen ist." Zu dem
positiv Erlebten gehören auch nette Episoden mit herzlichen
Reaktionen voller Hilfsbereitschaft. Von ihnen erzählten Erzieherin
Sylvia Schultz und Kita-Leiterin Renate Richter in einem Gespräch in
der Kita, an dem auch Steffen Schröers teilnahm.
Auf dem Weg hinaus fiel der Blick auch auf eine Kinderzeichnung und
Danksagung an der Tür, auf der für ihn ein besonderes
Dankeschön formuliert war, weil er die Spendenaktion "mit viel
Initiative... begleitete."
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| Ein Volksfest in dieser Größe und mit diesem Zulauf gab es schon lange nicht mehr in Putbus. Ein herzliches Dankeschön geht an mehr als 100 Sponsoren und eine Vielzahl freiwilliger Helfer. | Das Fest war von Mitarbeitern aus dem Landwirtschaftsministerium, dem Amt für Landwirtschaft Franzburg, sowie dem Landesbauernverband in Abstimmung mit der Stadt Putbus vorbereitet worden. Fotos (3): Schäfer |
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Das Landeserntedankfest begann mit einem Erntedankgottesdienst in der Kirche zu Putbus. Danach führte der Festumzug mit Gespannfahrzeugen, Reiterstandarten, Folklore- und Trachtengruppen durch die Stadt. Die Vereine des Landkreises wie der Jagdverband, Schützenverein oder Reiterbund stellten sich vor. |
Putbus (ks). Auch wenn die Ernte nach Auskunft einiger Bauern in diesem
Jahr eher durchwachsen ausgefallen ist, das diesjährige
Landeserntedankfest war ein voller Erfolg. Ca. 8.000 Leute zog es am
Sonntag auf die liebevoll geschmückte Festwiese, auf halber Strecke
zwischen Fürstenmetropole und Fischerdorf gelegen. Neben
Erntedankgottesdienst und Festumzug konnte das 13. Landeserntedankfest mit
buntem Programm aufwarten, das jede Menge Abwechselung bot.
Schirmherr und Ministerpräsident Dr. Harald Ringstorff eröffnete
gegen Mittag offiziell das Fest. "Für ein Land wie
Mecklenburg-Vorpommern, das so stark durch die Landwirtschaft geprägt
ist, hat das Erntedankfest eine ganz besondere Bedeutung", sagte
Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD) auf der Veranstaltung.
Den ganzen Tag wurde auf der Festwiese ein großes Markttreiben mit
Händlern aus der Region, lokalem Kunsthandwerk und einer Tierschau
geboten. Insgesamt 47 Unternehmen, Vereine und Schulklassen waren auf dem
Markt auf der Festwiese vertreten. Das Landespolizeiorchester, die
Jasmunder Plattdänzer und die Volkshägener Tanzgruppe sorgten
für ein kulturelles Rahmenprogramm.
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Die Sanierungsarbeiten an der Waldstraße sollen in der nächsten Woche beginnen. Foto: Schäfer |
Bergen auf Rügen (ks). "Loch an Loch, befahren wird sie
doch", die Rede ist von der Bergener Waldstraße oder das was mal
an eine Straße erinnerte. Denn derzeit gleicht sie doch im oberen
Bereich mehr einem Holperdamm mit Asphaltader.
Doch das Ende dieser Stossdämpferteststrecke naht unaufhaltsam. Wie
Der Rüganer von Seiten der Verwaltung erfahren konnte, fällt am
13. Oktober der Startschuss für die Neugestaltung der über 500
Meter langen Straße, die Ring- und Raddasstraße miteinander
verbindet. Desweiteren sieht die Planung im oberen Bereich (Höhe
Stadion) der Straße die Errichtung einer Bushaltestelle vor. Die
Arbeiten sollen bis Mitte 2004 abgeschlossen sein.
"Die Arbeiten im 1. BA der Störtebekerstraße verlaufen
planmäßig", so Bürgermeisterin Andrea Köster
(CDU). Die Gehwege und Parkplätze sind beidseitig fertig gestellt.
Restarbeiten, wie das Aufbringen der sandgeschlämmten Schotterdecke,
der Fugenverguss im Randbereich der Straße sowie die Schließung
der Straßenaufbrüche mittels Asphalt erfolgten bereits im
September.
Im Oktober werden die Straßenbeleuchtung und Bäume gesetzt. Wie
Bürgermeisterin Andrea Köster weiterhin mitteilte, muss aufgrund
von Unzulänglichkeiten in der Ausschreibungsphase des 2. BA der
Störtebekerstraße für die Verkehrsanlage neu ausgeschrieben
werden. Der Submissionstermin ist für den 9. Oktober 2003
vorgesehen.
"Die Baugenehmigung für den Neubau ZOB Bergen auf Rügen vom
Landkreis Rügen liegt vor. Die Anträge auf Gewährung einer
Landeszuweisung gemäß Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sowie
auf Gewährung eines Investitionszuschusses für die Verbesserung
im öffentlichen Personennahverkehr liegen dem Wirtschaftsministerium
vor und werden zurzeit baufachlich geprüft", so die
Bürgermeisterin zum derzeitigen Sachstand.
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Einige der Naturschutzwarte bei der Übergabe der Urkunden am Dienstag vor einer Woche in der Kreisverwaltung Foto: (chn) |
Bergen auf Rügen (chn). Am Dienstag vor einer Woche hat der
stellvertretende Landrat Rainer Feit zehn ehrenamtliche Naturschutzwarte
bestellt und ihnen die Dienstausweise übergeben. "Alle zehn
Naturschützer sind seit vielen Jahren ehrenamtlich in unserem
Landkreis aktiv. Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass die
Naturausstattung der Insel Rügen erhalten werden konnte.
Wir freuen uns, dass diese Helfer sich auch künftig für den
Naturschutz engagieren und möchten ihnen für die bisher
geleistete Arbeit danken", so Rainer Feit bei der Übergabe der
Urkunden an die Naturschutzwarte. Die neun Männer und eine Frau sind
für die Insel Rügen sehr wichtig, denn über die Hälfte
der Insel steht unter Naturschutz.
Die Naturschutzwarte dürfen laut dem Landesnaturschutzgesetz Personen
kontrollieren, um die Identität festzustellen. Außerdem
dürfen die Naturschutzwarte Grundstücke, außer
Wohngebäude, betreten, wenn vermutet wird, dass gegen geltende Regeln
verstoßen wird. Von den Naturschutzwarten wurde angemerkt, dass die
Spezialnormen, die eingehalten werden müssen, die Arbeit teilweise
behindern.
Zu den Naturschutzwarten gehörten Kirsten Wiktor aus Zubzow. Sie
beschäftigt sich mit Botanik und Artenschutz im Kreisgebiet. Im Rahmen
des "Naturerlebnisvereins Rügen" ist sie auch in der
Umweltbildung und Naturschutz-Jugendarbeit aktiv. Fritz Schröder aus
Sassnitz hat sich auf Fledermaus- und Amphibienschutz spezialisiert.
Untersuchungen zum Edelkrebsvorkommen auf Rügen sind sein
Spezialgebiet.
Joachim Hansen aus Zudar beschäftigt sich mit Arten- und Biotopschutz
auf der Halbinsel Zudar. Außerdem arbeitet er mit dem Staatlichen Amt
für Umwelt und Natur (StAUN) als ehrenamtlicher Betreuer des
Naturschutzgebietes "Schoritzer Wiek" zusammen. Volker
Rösing aus Silmenitz befasst sich mit Arten- und Biotopschutz im
Bereich Südrügen. Herwarth Städtke aus Vieregge setzt sich
intensiv mit Botanik und Artenschutz im Kreisgebiet auseinander.
Bodo Bandey aus Binz beschäftigt sich in seiner ehrenamtlichen
Tätigkeit als Narurwart mit dem Arten- und Biotopschutz im
Kreisgebiet. Außerdem ist er für das StAUN ehrenamtlicher
Betreuer des Naturschutzgebietes "Schmachter See". Matthias
Bräse aus Bergen hat sich auf Ornithologie / Großvogelschutz
spezialisiert. Joachim Kleinke ebenfalls aus der Kreisstadt betreut
ehrenamtlich das geplante Naturschutzgebiet "Nonnensee".
Peter Bauer aus der Hafenstadt Sassnitz befasst sich ganz intensiv als
Naturschutzwart mit dem Arten- und Biotopschutz auf Rügen.
Außerdem ist er für das StAUN als ehrenamtlicher Betreuer des
einstweilig gesicherten Naturschutzgebietes "Wostvitzer Teiche"
tätig. Kurt Rudnick aus Dranske ist im Bereich Arten- und
Biotopschutz, speziell im Bereich der Entomologie auf Wittow
"Nordufer Wittow mit Hohen Dielen" und "Nordwestufer
Wittow" tätig.
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Die Mitglieder des Tanzsportclubs Schwedt und der Tanzaktion Neubrandenburg in Aktion bei der "Tanzschau 2003" Foto: privat |
Putbus (DR). Bereits zum vierten Mal gestalten die jungen Tänzer des
Tanzsportclubs Schwedt und der Tanzaktion Neubrandenburg die Putbusser
Tanzschau. Aufgrund des großen Erfolges bei zwei ausverkauften
Vorstellungen im Vorjahr wird die Tanzschau 2002 komplett wiederholt.
Für das neue Opening, das beide Gruppen gemeinsam tanzen, haben sie
nun Musik aus dem Musical "Grease" ausgewählt. Die passende
Musik für beide Gruppen zu finden ist oft mit wochenlangem Suchen
verbunden. Die Schwedter Turniertänzer benötigen den exakten
Rhythmus zum Beispiel von Tango oder Walzer und für die
Showtänzer aus Neubrandenburg ist die Aussage der Musik oft Kriterium
für die Auswahl.
Was verspricht die Tanzschau? Mitreißende Musik, interessante
Tänze, exakte Formationen, effektvolle Dekorationen, schöne
Kleider, attraktive Tänzer vereint in einem überwältigenden
abwechslungsreichen Programm. Fast 100 Mitwirkende werden wieder auf der
Bühne stehen. Die "Tanzschau 2003" beginnt am Freitag, 10.
Oktober, um 19.30 Uhr. Die zweite Veranstaltung findet am Samstag, 11.
Oktober, um 19.30 Uhr im Theater Putbus statt.
Heinz Rennhack
Der Schauspieler kommt nun drei Tage nach Putbus. Die erste Veranstaltung,
für den 6. November geplant, war schon ausverkauft, als der Spielplan
aus der Druckerei kam. Da die zweite Vorstellung des Abschiedsprogramms
"Die Liebe und der Dienstweg" am 5. November auch bereits
ausverkauft ist, wird es noch ein drittes Gastspiel am 4. November
geben.
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