| 13. JG, Tel. 0 38 38 / 80 99-0 | 11. Juni - 17. Juni | unabhängig - überparteilich |
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Wirtschaftsminister Ebnet (SPD) und Bürgermeister Leonhard (FDP) in
Vitte. Foto. Urban |
Hiddensee (ur). Zum umfangreichen Arbeitsprogramm von Dr. Otto Ebnet (SPD),
Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg - Vorpommern, gehörte am
Freitag auch ein Kurzbesuch auf Hiddensee. Über die brisanten Probleme
auf der Insel wurde im Rüganer immer wieder berichtet.
Zur Zeit deuten sich Klärungen an. Es wäre erfreulich, wenn
demnächst über gelöste Probleme berichtet werden könnte
oder zumindest über Fortschritte auf dem Weg der Verständigung
statt über neue Konfrontationen, Intrigen und Zankereien.
Vielleicht konnten der Arbeitsbesuch des Wirtschaftsministers und auch die
Gespräche der Landtagsabgeordneten Angelika Peters (SPD), die sich in
seiner Begleitung befand und Hiddensee bestens kennt, einen Beitrag dazu
leisten.
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Daniel Hammer, Lehrling in der Wieker Boote GmbH hält die Richtkrone für eine der beiden neuen Krananlagen im Wieker Hafen bereit. |
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Richtfest im Wieker Hafen: Zu sehen ist eine der beiden neuen Krananlagen der Wieker Boote GmbH. Sie ermöglichen jetzt u.a. Hebungen von Booten. (links) Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet (SPD) beim Knopfdruck für die Richtfestkrone (rechts).Von links: Landtagsabgeordnete Angelika Peters (SPD), Uwe Ahlers (FDP), Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Kreistages Rügen und Ottomar Spiering, Geschäftsführer der Wieker Boote GmbH. Fotos (2): Urban |
Wiek auf Rügen (ur). Am 21. und 22. Juni wird in Wiek die Einweihung
des sanierten, neu gestalteten und modernisierten Hafens gefeiert. Mit der
Hafeneinweihung ist die Gewißheit verbunden, dass die Zeit
vorüber ist, in der ausgerechnet der Hafen nicht nur ein
Spekulationsobjekt und Gegenstand langwieriger Auseinandersetzungen war,
sondern auch der Schandfleck des Ortes.
Zu jenen Unternehmen, die unter den üblen Zuständen der
Vergangenheit besonders zu leiden hatten, gehörte die im Hafen
ansässige Wieker Boote GmbH. Um so größer war dort die
Freude, als man vom Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg -
Vorpommern einen Investitionszuschuss für die Anschaffung und den
Aufbau von zwei Krananlagen erhielt. Am vergangenen Freitag wurden die
Kräne im Wieker Hafen eingeweiht.
Am Freitag besuchte Dr. Otto Ebnet (SPD), Wirtschaftsminister des Landes
Mecklenburg - Vorpommern die Wieker Boote GmbH. Dabei wurde auch die
Richtkrone auf eine der beiden neuen Krananlagen der Wieker Boote GmbH
gesetzt. Anschaffung und Aufbau der beiden Krananlagen wurden vom
Wirtschaftsministerium mit einem Investitionszuschuss von 24.900 Euro
gefördert.
Das gesamte Investitionsvolumen betrug rund 80.000 Euro. Mit der
Investition in die Krananlagen werden wasser- und landseitige Hebungen von
Booten möglich. Damit verbessern sich die Geschäfts- und
Servicebedingungen des kleinen Betriebes im Wieker Hafen. Im Betrieb sind
zur Zeit 10 Mitarbeiter und ein Lehrling mit dem Bau von Booten,
Serviceleistungen und dem Vertrieb beschäftigt.
Sowohl Ruder-, Motor- als auch Segelboote gehören zum
Neubau-Leistungsspektrum der Werft im Wieker Hafen. Dabei hat sie sich auf
Polyesterboote spezialisiert. Besonders bekannt ist der Jollenkreuzer vom
Typ "Kajüt - Rügenjolle" geworden. Im vergangenen Jahr
erhielt die moderne Konstruktion dieser Jolle den Design - Preis des Landes
Mecklenburg-Vorpommern.
Absatz finden die jährlich in Wiek gebauten rund 100 Boote vor allem
auf dem überregionalem Markt. Dabei ist auch die Wieker Werft von der
anhaltenden Konjunkturflaute in der Bootsbaubranche sowie der
Billigkonkurrenz ausländischer Anbieter betroffen. Um so wichtiger ist
es für die Wieker Werft, dass der Wieker Gemeindehafen endlich saniert
wurde und sich damit auch die Serviceleistungen der Werft erweitern
lassen.
Mit der feierlichen Übergabe und Einweihung des Hafens am 21. Juni
erweitern sich auch für die Wieker Boote GmbH die Möglichkeiten.
Um diese auch hinreichend zu nutzen, wurde beim Wirtschaftsministerium der
Antrag auf einen Investitionszuschuss für die beiden erwähnten
Krananlagen gestellt. Dass er gewährt wurde und sich die beiden
Krananlagen jetzt im Wieker Hafen befinden, ist eine Hilfe auf dem Weg nach
vorn.
Dabei ist zu bedenken, dass es gerade auch der Wieker Boote GmbH nicht
leicht gemacht wurde. So gelang es erst im September 2002 nach
gerichtlichen Auseinandersetzungen und erfolgreicher Vermittlung einen
Erbbaurechtsvertrag für die Dauer von 99 Jahren zwischen der Gemeinde
Wiek und der Wieker Boote GmbH zu schließen.
Er ist jetzt die Voraussetzung für weitere Investitionen des
Betriebes. Wie dies in einem schwierigen konjunkturellem und
kommunalpolitischem Umfeld zu bewerkstelligen ist, war Gegenstand der
Diskussion am Freitag.
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Moderne Energietechnik: Ostseeblick vom Dach eines der beiden Gebäude
des Besucherzentrums am Königsstuhl. Foto: Urban |
Von Wolfgang Urban
Königsstuhl. "Das Besucherzentrum am Königsstuhl nimmt
Gestalt an. Rügen bekommt... ein neues Schmuckstück", sagte
Dr. Otto Ebnet (SPD), Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg -
Vorpommern, am vergangenen Donnerstag beim Richtfest für das
Besucherzentrum am Königsstuhl.
In einer diesbezüglich verbreiteten Pressemeldung betont das
Wirtschaftsministerium: "Nach der Eröffnung des Hauses werden
hier mindestens 20 Mitarbeiter einen neuen Arbeitsplatz haben. Das werden
keine Saisonkräfte sein, denn zwei Drittel aller Besucher im
Nationalpark kommen außerhalb der Badesaison."
Hervorgehoben wird, dass der im Nationalpark Jasmund gelegene Kreidefelsen
"Königsstuhl" mit "jährlich 700.000 Gästen
das meist besuchte Ausflugsziel der Insel Rügen" ist. "Der
Kreidefelsen ist nicht nur Wahrzeichen und touristischer
Hauptanziehungspunkt der Insel, sondern dank Caspar David Friedrich
weltweit bekannt. Um die Umgebung des Naturdenkmals noch attraktiver zu
gestalten und damit den Besuchern ein angenehmeres Ambiente zu bieten,
wurde mit dem Bau eines Besucherzentrums am Königsstuhl begonnen.
Benutzt wird dafür ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude
(ehemals Hotel Stubbenkammer), das bis 1989 militärisch genutzt wurde.
Der Umbau des Hauses wird durch einen neuen Anbau komplettiert. Das Haus
bietet für seine Gäste eine zentrale Besucherinformation, ein
Restaurant, sanitäre Anlagen und Ausstellungsräume für
Themen aus der Region.
Das sogenannte ,Haus des Nationalparkgastes' wurde mit einem
Investitionszuschuss von über 3,5 Millionen Euro durch das
Wirtschaftsministerium gefördert. Insgesamt werden in den Bau sowie
der Gestaltung der Außenanlagen 6,2 Millionen Euro
investiert."
Nach der offiziellen Feierstunde erwartete die Besucher des Richtfestes im
zukünftigen Eiszeit-Raum ein "bläulich leuchtender Eisblock.
Kühles Licht waberte zu Eismeer-Geräuschen an den Wänden,
und ab und zu huschte der Schatten eines Fisches vorbei." So
beschreibt Sirid Heuts vom Nationalpark - Zentrum KÖNIGSSTUHL diese
eigenwillige Atmosphäre.
Sie hebt hervor: "Den Eisblock hatten die Ausstellungsgestalter nur
für den Feiertag gebaut, aber er gab den Gästen einen
realistischen Eindruck dessen, was ab März 2004 eine
Rügen-Attraktion mehr werden soll: Nationalpark zum Anfassen,
unterstützt von moderner Technik."
Schritt für Schritt wächst also das Besucherzentrum am
Königsstuhl. Auffallend war beim Richtfest erneut das offiziell
geäußerte gute Einvernehmen von Wirtschaft und Naturschutz bei
diesem Vorhaben. Das Projekt ist laut Wirtschaftsminister Ebnet ein
"Paradebeispiel, wie Wirtschaft und Umweltschutz Hand in Hand
miteinander gehen, wenn man bedenkt, dass für den gesamten Bau fast
nur ökologische Baustoffe verwendet werden."
Das Projekt sei das "größte gemeinsame Projekt" des
Wirtschaftsministeriums mit dem Umweltministerium und
"größte Projekt des Wirtschaftsministerium im Bereich der
touristischen Infrastruktur". Für ihn sei es zwingend, dass
"wir Natur und wirtschaftliche Entwicklung zusammenbekommen und
zusammenhalten."
Bei der wirtschaftlichen Bedeutung des Projektes wird zudem immer wieder
auch hervorgehoben, dass 33% der vergebenen Bauleistungen" auf der
Insel Rügen verblieben seien und 73% in Mecklenburg-Vorpommern. Wegen
seiner Vorbildhaftigkeit fördert auch das Bundesamt für
Naturschutz das Projekt am Königsstuhl. Dessen Vertreter, Prof. Dr.
Hartmut Vogtmann, betonte die Einzigartigkeit des Vorhabens.
Carl-Albrecht von Treuenfels, Präsident des WWF Deutschland, erinnerte
in seiner Ansprache während des Richtfestes u.a. an die Geschichte des
Projektes, das der WWF als Projekt-Initiator mit 1,5 Millionen Euro
fördert. Während des Richtfestes wurde auch die
Photovoltaikanlage des Besucherzentrum offiziell durch den
Staatssekretär des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern, Dr.
Harald Stegemann (PDS) eingeweiht.
Betont wird in diesem Zusammenhang immer wieder, dass noch in diesem Jahr
der Photovoltaikanlage eine Solaranlage und eine Erdwärmepumpe folgen
sollen. "Damit das Gebäude ein Null-Energie-Haus wird."
Landrätin Kerstin Kassner (PDS) erklärte in ihrer Ansprache beim
Richtfest am Königsstuhl, dass sie sich schon "jetzt riesig auf
den März 2004" freue, wenn das Besucherzentrum in Betrieb
genommen werden soll. Sie betonte die im Zentrum möglichen
"Ferienerlebnisse unabhängig vom Wetter" und hob damit
dessen saisonverlängernde Möglichkeiten hervor.
Auch Edith Wahl (CDU), stellvertretende Bürgermeisterin von Sassnitz,
betonte die touristische Bedeutung des Projektes. Die starke Hinwendung
zum Tourismus gehöre neben der Festigung als Wohn- und Hafenstandort
zur Strategie der Sassnitzer Stadtentwicklung. Sassnitz sei das Tor zum
Nationalpark und das Nationalparkzentrum Königsstuhl untrennbar mit
Sassnitz verbunden. Dieses Miteinander möge wachsen und gedeihen.
Dr. Michael Weigelt, Leiter des Nationalparkamtes Rügen, hob die
besondere Bedeutung des Nationalpark-Zentrums KÖNIGSSTUHL hervor.
Dabei machte er darauf aufmerksam, dass sich ab März 2004 im kleinsten
Nationalpark Deutschlands das modernste Besucherzentrum befinden werde.
Nach dem Richtfest ist indes noch viel zu tun, um den Zeitplan bis zur
Fertigstellung im März 2004 einzuhalten. Dazu sagte Carsten Hertwig,
Projektleiter vor Ort: "Ab dem Sommer werden wir die sogenannten
,Hands-On'-Exponate einbauen, Mitmach-Exponate für Groß und
Klein wie zum Beispiel Kurbel-Bildschirme, aber auch Aquarien und
interaktive Quiz-Terminals.
Dann möchten wir zuerst alle Rüganer einladen, sich selbst ein
Bild zu machen." Das genaue Datum der offenen Baustelle wird noch
bekannt gegeben.
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Kraftvolle Akrobatik gibt es von den "Petits Freres" zu sehen und
zu bestaunen. Fotos (2) : Gestaltungsbüro Pocha |
Geglückte Premiere : Die Künstler lassen sich nach Ende der premiere von den Zuschauern verdient feiern.n |
Ostseebad Binz (gü). Bravo-Rufe, lang anhaltender Beifall und
strahlende Gesichter bei den Künstlern des Varieté
"Boddenbarsch" ! Die Premiere des neuen Programms
"FUN-tastisch" dieser Tage war ein voller Erfolg, Management und
Hotelleitung des renommierten Hotels "Kurhaus Binz" zeigten sich
zufrieden und gratulierten den Künstlern zum gelungenen Auftakt der
neuen Show.
Diese ist ab sofort jeweils mittwochs bis sonntags ab 20 Uhr im
Kurhaus-Saal zu sehen.
Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, sollten sich "FUN-tastisch"
ansehen. Wer bereits im letzten Jahr im Varieté
"Boddenbarsch" zu Gast war, der wird sich vielleicht gesagt
haben, einmal reicht. Mitnichten ! Denn diese Show ist anders, ganz anders.
Sie ist schnell, sie ist witzig, sie ist überschlagend. Wieder ist es
dem künstlerischen Leiter Udo Püschel gelungen, international
gefeierte Stars und Künstler zu verpflichten, die dem Programm ihren
eigenen Stempel aufdrücken. Spaß, Artistik und Zauberei
entführen die Gäste zwei Stunden in eine andere Welt, lassen
alles ringsum vergessen.
Zum ersten Mal ist mit dem Duo "Ulali" eine Trapez-Nummer hoch
über den Köpfen der Gäste zu sehen. Für Kraft, Tempo
und "Alarm" sorgen die "Randol´s", die
"Petits Freres" und "The Farelos". Allesamt Nummern,
die Respekt und viel Beifall für diese Höchstleistungen
artistischen Könnens verdienen.
Aber auch Witz und Musik kommen nicht zu kurz. So sind die
"KGB-Clowns" Meister der Pantomime und reizen die Lachmuskeln des
Publikums aufs Äußerste. Tamara Teslenko ist eine brillante
Geigerin und rahmt mit ihren Stücken die Aufführungen ein.
Kristina Kokorina ist mit Charme, Eleganz und Können im Jonglieren ein
weiterer Programmpunkt.
Und schließlich wäre da noch JUNO, der Sie durch das Programm
führt und einen roten Faden hat. Was es damit allerdings auf sich hat,
das sollten Sie selbst herausfinden. Infos & Karten : (0 18 04) 66 56
65.
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