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Blieschow (gü).
Es platzte wie eine Bombe in den Alltag der Gemeinden
des Biosphärenreservats Südost-Rügen! Die Rückkehr des
im Juli durch das Agrarministerium versetzten Dr. Michael Weigelt auf
seinen Stuhl als Leiter des Nationalparkamtes Rügen am letzten
Mittwoch.
Das Agrarministerium informiert auf eine entsprechende
Rüganer-Nachfrage, dass Dr. Weigelt wieder als Leiter des
Nationalparkamtes Rügen sowie des Biosphärenreservates
Südost-Rügen tätig ist. Seine Abordnung in das Landesamt
für Forsten und Großschutzgebiete "war befristet". Die
Befristungsgründe haben sich nach Aussage von Pressesprecherin Marion
Zinke "erledigt", so dass die Versetzung zum 4. September
aufgehoben worden sei.
Der nicht nur im Amt Mönchgut-Granitz umstrittene Weigelt ist wieder
zurückgekehrt, offizielle Reaktionen aus den Gemeinden der betroffenen
Region stehen noch aus. Hinter den Kulissen ist allerdings eines klar, wie
sich ein politischer Verantwortungsträger im Amt Mönchgut-Granitz
gegenüber dem Rüganer äußert : "Es hat vorher
Probleme gegeben, die wird es nun wieder geben. Der ganze Tanz geht von
vorn los."
Eine anderweitige Verwendung von Dr. Michael Weigelt als die jetzige
hätte der Zustimmung des Umweltministeriums bedurft, informiert Marion
Zinke weiter. Zu den Problemen zwischen dem Leiter des
Biosphärenreservats und den dortigen Gemeinden befragt, sagt die
Pressesprecherin: "Unserem Haus ist zugetragen worden, dass es
Probleme zwischen Herrn Dr. Weigelt und Gemeinden, die in seinem
Amtsbereich liegen, gegeben habe.
Das mag berechtigt sein oder nicht, jedenfalls haben sich die Fragen nach
diesseitigem Wissen auf Bereiche bezogen, die fachlich dem
Umweltministerium zuzuordnen sind", so die Antwort aus Schwerin.
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