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Sie haben eine gesicherte Existenz im Westen aufgegeben, um sich für
Putbus zu engagieren - ohne Wenn und Aber: Melanie und Gerhard Reese.
Foto: Zeige |
Putbus (rz). Der Förderverein "Theater Putbus e.V." griff
eine Initiative zahlreicher Bürger der Stadt auf und lud im
Zusammenwirken mit den in der Stadtvertretung agierenden Parteien,
Gruppierungen und Einzelpersonen zu einer öffentlichen Verabschiedung
des Bürgermeisters Gerhard Reese aus seinem Amt in das Theater Putbus
- und viele, viele kamen und nutzten in Redebeiträgen, oder nur durch
ihre Anwesenheit und spontanem Beifall, die Gelegenheit, dem scheidenden
Bürgermeister Dank zu sagen.
Die Wortmeldungen waren eingebettet in ein Rahmenprogramm, das von
Bürgern der Stadt gestaltet wurde. Schülerinnen und Schüler
Putbusser Schulen bekundeten ebenso ihre Verbundenheit mit dem
Bürgermeister der Aufbruchszeit in dieser Stadt, wie die Senioren.
Neben den Amateurdarbietungen standen die Profis Rezitator Heinz Nied sowie
Dr. Piechocki am Klavier ­p; alles in allem ein festliches Programm,
erwachsen aus dem Kulturleben dieser Stadt, an dessen Entstehen Reese
Anteil hat und in seiner Amtszeit Förderer war.
"Die Wähler entscheiden, wer sie regiert, auch wenn die
Entscheidung einer Hälfte nicht gefällt. Der Respekt gilt jetzt
dem neuen Amtsträger. Der Dank aber dem der ersten schweren sieben
Jahre. Reese, der in der Stille arbeitete, hat viel für die Stadt auf
dem Weg zur Kulturhauptstadt geleistet", formulierte Dr. Udo Knapp in
seiner Rede. Dies war auch der Tenor in den anderen, nicht minder
bemerkenswerten Redebeiträgen.
Warum aber gerade die CDU-Leute durch Abwesenheit glänzten, ist nicht
nachzuvollziehen, denn auch sie sind Bürger dieser Kulturstadt und
gegenseitiger Respekt ist eine kulturvolle Handlung. Auch dem neuen
Bürgermeister hätte ein Platz in der ersten Reihe gut gestanden.
Wie dem auch sei, Gerhard Reese war zu Recht sichtlich gerührt von den
ihm dargebrachten Ehrungen.
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Übergabe des Inner Wheel Symbols der Freundschaft, der roten Rose, und
des Clubbanners des IWC Kiel an Gundela Knäbe, Präsidentin Inner
Wheel Club Rügen. Rechts: Margrit Bartram, Gründungsbeauftragte
des Distrikts 89 Deutschland. Foto: Privat |
Von Wolfgang Urban
Sassnitz.
Am 15. Dezember findet ab 10.30 Uhr ein Adventsbasar des
"Inner Wheel Club Rügen" vor dem Geschäft "Blaue
Stube" in Sassnitz statt. Angeboten werden Stollen, Plätzchen und
Weihnachtsbasteleien, die von den Frauen des Clubs angefertigt wurden. Sie
werden auch Kaffee sowie einen "Trödelmarkt"
präsentieren, auf dem man u.a. alte Bücher und Tassen sowie alte
Haushaltsutensilien erwerben kann.
Erlös kommt benachteiligten Kindern auf Rügen zugute
Auf dem "Trödelmarkt" des "Inner Wheel Club
Rügen" kann jeder den Preis bezahlen, den er möchte oder
angesichts des gemeinnützigen Verkaufszwecks für angemessen
hält. "Der Erlös des Verkaufs soll in vollem Umfang
benachteiligten Kindern auf Rügen zugute kommen", sagte Gundela
Knäbe, Präsidentin des "Inner Wheel Clubs Rügen",
und fügte hinzu: "Inner Wheel ist ein Service Club dessen drei
Ziele die Ermutigung zum sozialen Dienst am Nächsten, die
Förderung der internationalen Verständigung und die Pflege der
Freundschaft untereinander sind."
Aber was hat dies mit dem Namen "Inner Wheel" zu tun?
Rotary und Inner Wheel
Das Emblem von "Inner Wheel" verdeutlicht den Namen der
Vereinigung in seiner engen Verbindung mit den Rotariern. Es zeigt ein
kleines Rad, das in das rotarische Rad eingefügt wurde. So
erklärt sich auch der Name "Inner Wheel" als "Inneres
Rad". Ein Blick zurück zeigt, wie eng die Geschichte von
"Inner Wheel" mit den Rotariern verbunden ist. Es begann im 1.
Weltkrieg als Frauen von Rotariern in England die sozialen Aktivitäten
ihrer Männer fortsetzten. Danach entstand 1924 in Manchester der erste
"Inner Wheel Club" und 1934 die "Assoziation of Inner Wheel
Clubs in Great Britain and Ireland". 1967 wurde durch weitere
Zusammenschlüsse "International Inner Wheel" gegründet.
Parallel zu den lokal, national und international aktiven Rotariern ist
also nach und nach eine weltweite Frauenvereinigung entstanden, deren
Mitglieder weibliche Angehörige von Rotariern sind. Um in einem
"Inner Wheel Club" Mitglied werden zu können, musste man bis
1997 die Ehefrau, Witwe oder unverheiratete Schwester eines Rotariers sein.
Dann wurde der Kreis auch auf Töchter von Rotariern ab dem 18.
Lebensjahr und Schwiegertöchter sowie Ehefrauen ehemaliger Rotarier
erweitert. Wer diese Zugangsvoraussetzungen hat, wird aufgenommen.
"Andere Clubs", so Gundela Knäbe, "wählen aus und
bitten hinein in den Club, während wir keinen ablehnen oder
ausschließen können, der die Zugangsvoraussetzungen
besitzt."
Letzteres ist jedoch vor allem eine prinzipielle Satzungsangelegenheit,
denn in der Praxis freut man sich vor allem, wenn möglichst viele
Angehörige von Rotariern in einen "Inner Wheel Club"
eintreten.
Dass es auf Rügen bei einem verhältnismäßig kleinen
"Rotary Club" gelungen ist, einen "Inner Wheel Club" zu
gründen, erfüllt deren Präsidentin Gundela Knäbe mit
Freude.
International
Der Rügener "Inner Wheel Club" ist also nicht nur ein
lokales Phänomen, sondern Teil einer nationalen und zugleich auch
internationalen Frauenvereinigung. Mit rund 105.000 Mitgliedern und einem
beratenden Status im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen
gehört "International Inner Wheel" zu den bedeutenden
Frauenorganisationen.
Als jedoch 1967 "International Inner Wheel" entstand, gab es in
der BRD noch keinen einzigen "Inner Wheel Club". "Eine in
Deutschland lebende Dänin", so Gundela Knäbe, "sorgte
für die Gründung des ersten deutschen Inner Wheel Clubs".
Das war 1968 in Lübeck. Von hier verbreitete sich die Idee der
Gründung von deutschen Clubs in den alten Bundesländern.
Der erste Inner Wheel Club in MV
Die Idee zur Gründung eines "Inner Wheel Clubs" auf
Rügen kam jedoch nicht aus den alten Bundesländern, sondern
resultiert aus Begegnungen mit Frauen aus Südschweden. "1998
besuchten Rotarier aus Skurup mit ihren Frauen den RotaryClub auf
Rügen", erinnert sich Gundela Knäbe und fügte hinzu:
"So bekamen wir als Frauen von Rotariern Kontakt zu begeisterten Inner
Wheelerinnen.
Wir griffen die Idee der Entwicklung und Verstärkung von
persönlichen Freundschaften auf und trafen uns dann als
Rotarier-Frauen auch auf Rügen einmal im Monat in lockerer Runde.
Dabei entstand der Wunsch, einen eigenen Club zu gründen. Im
Frühjahr diesen Jahres haben wir dann Kontakt zu Margrit Bartram
aufgenommen." Sie ist Mitglied im "Inner Wheel Club Kiel"
und half den Rügener Frauen als Gründungsbeauftragte des
Distriktes 89. Zu "Inner Wheel International" gehören
insgesamt sieben deutsche Distrikte.
Mit seiner Gründung am 10. Juni 2001 wurde der "Inner Wheel Club
Rügen" der 177. "Inner Wheel Club" in Deutschland und
der erste derartige Club in Mecklenburg-Vorpommern.
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Bergen auf Rügen (DR). Die nun schon 4. Fahrradaktion "Radwandern
auf Rügen" ist beendet, die Gewinner stehen fest. Mitstreiter von
NABU und AOK haben unter Ausschluss des Rechtsweges auch in diesem Jahr
attraktive Preise vergeben.
Das sich Radfahren bei den Rügenbesuchern, aber auch bei Einheimischen
großer Beliebtheit erfreut, hat sich 2001 wiederum bestätigt.
Wie es in einer Pressemitteilung des NABU heißt, zeigten sich die
Organisatoren beeindruckt davon, dass es erneut Teilnehmer gab, die mehrere
gültige Teilnahmebestätigungen eingeschickt haben. Das
heißt nichts anderes, als dass sie mehrere Male mindestens sechs
Gastronomiebetriebe oder andere Stationen, die Teilnahmestempel auszuteilen
hatten, anradelten.
Dies war sicher nicht nur zum Vorteil der Radler, die neben dem Erleben der
herrlichen Natur auch noch gesundheitliches Wohlbefinden mitnahmen, sondern
auch wirkungsvolle Werbung der Unternehmen. Sicher ist der eine oder andere
Gast eingekehrt. Marlies Preller, Leiterin des NABU-Projektes Rügen
freut sich, dass bereits jetzt von Seiten der Gastronomen reges Interesse
an der Fahrradaktion 2002 angemeldet wurde. Dies zeige, dass diese Aktion
den Nerv von Gästen und Gastgebern getroffen habe.
"Hervorzuheben ist das zunehmende Interesse der Rüganer",
pflichtet Marina Henke, Leiterin des AOK-Servicecenter Bergen, bei.
"Ich freue mich besonders über die Vergabe des Sonderpreises der
Deutschen Bahn AG an eine Senioren-Fahrradgruppe aus Sassnitz". Sechs
Mitglieder der Gruppe können mit ihren Partnern nun einen Gutschein
des Umweltzentrums der DB entgegen nehmen, der sie kostenfrei per Bahn in
eines der schönsten großen Schutzgebiete für Natur in
Deutschlands führen wird, ganz nach Wunsch in die Nationalparkregionen
Harz bzw. Niedersächsisches Wattenmeer oder in den Naturpark
Uckermärkische Seen und das Biosphärenreservat
Schorfheide-Chorin. Möglichkeiten zum Radeln gibt es dort in
Hülle und Fülle. Der Hauptgewinner und seine Begleitung aber hat
auch dieses Mal das große Glück, ein Vorsaison-Wochenende im
Schloßhotel Spyker verbringen zu können. Gewonnen hat Herr
Bornheim aus Berlin.
Dass drei Rügener Hoteliers je ein Wochenendangebot zur Verfügung
stellen, ist bereits zur guten Tradition geworden. Im Frühjahr 2002
werden Frau Wissenbach aus Halle und Frau Pietzonka aus Bad Berka mit
Begleitung das Hotel Moritzdorf bzw. das Hotel Rügenpark in Gingst
besuchen. Die Veranstalter danken diesen Unternehmen für ihr
besonderes Engagement zur Beförderung des umweltfreundlichen und
gesundheitsfördernden Radtourismus auf der Insel Rügen.
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