D I E   Z E I T U N G   F Ü R   D I E   I N S E L

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In die Berufe geschnuppert

Gemeinsame Jobbörse der Sparkasse Rügen
und des BIZ Stralsund erfolgreich

Fachhochschule und Unis gaben zukünftigen Studenten Auskunft. Der Friseursalon Haack stellte den Friseurberuf genauer vor.

Bergen auf Rügen (bs). Die gemeinsame Jobbörse der Sparkasse Rügen und des Berufsinformationszentrums Stralsund am 6. November war ein Erfolg. Vor allem Bergener Schüler und ihre Eltern nutzten die Gelegenheit, sich über verschiedene Ausbildungsbetriebe auf der Insel Rügen zu informieren. Aber auch aus anderen Teilen der Insel z. B. aus Sassnitz oder Garz kamen interessierte Berufsstarter. Und der Weg hat sich gelohnt. So hat z. B. das rügensche Handwerk eindrucksvoll demonstriert, welchen Anforderungen ein Friseur gerecht werden muss. An Frisierköpfen konnten verschiedene Techniken besichtigt werden.

Die Bäckerinnung, anwesend mit Kostproben aus eigener Produktion und der Handwerkslade, warben für die Ausbildung im Bäckerhandwerk als Bäcker oder Fachverkäufer im Nahrungsmittelhandwerk- eine Perspektive für diejenigen, die eine Ausbildung auf Rügen suchen. Viel Erfahrung in der Ausbildung besitzt auch der Meisterbetrieb Floristik Auler aus Bergen. Azubis aus dem 3. Ausbildungsjahr erläuterten mit Bravour die verschiedenen eindrucksvollen Blumenarrangements.

Wer etwas über den Handwerksberuf des Optikers erfahren wollte, konnte bei einem Sehtest am Stand des Optikers Oehmichen erfahren, welch umfangreiches Wissen ein Optiker im Bereich der Physik haben muss, um z.B. eine Sehschwäche zu erläutern und die geeignete Sehhilfe dafür anzufertigen. Reizvoll für viele Schulabgänger war vor allem die Möglichkeit, mit echten Auszubildenden aus den Firmen über die Anforderungen in den Ausbildungsberufen zu sprechen, um sich auf den Berufsstart richtig vorzubereiten. Denn vor allem Unkenntnis über die Anforderungen im Beruf oder Stress führen zu Ausbildungsabbrüchen, die so vermieden werden können.


Und auch der Bundesgrenzschutz warb um die Jugend der Insel.

Fotos (4): Besch
Am BIZ-Stand erhielten interessierte Schüler und Eltern allerhand Infos und Kurzbeschreibungen.

So waren z. B. drei Azubis (Koch, Restaurantfachmann, Hotelfachmann) vom IFA- Ferienpark in Binz gern bereit, über ihre Ausbildung zu sprechen. Aber auch die Azubis der Sparkasse waren reichlich vertreten und konnten sich vor dem Ansturm der Interessierten kaum retten. Das lag vor allem daran, dass die Sparkasse ein Quiz vorbereitet hatte, dessen Sieger nun noch ermittelt werden müssen. Aber auch der Ausbildungsberuf zum Bankkaufmann stand hier im Mittelpunkt.

Für Technikinteressierte war der Stand der Telekom ein Magnet. Hier zeigten Azubis, was hinter den anspruchsvollen Berufen des Fachinformatikers und IT-Systemelektronikers steckt und welche Perspektiven die Telekom überhaupt bieten kann. Rund um die Berufe im Gesundheitswesen informierten die Azubis des Sana- Krankenhauses (Krankenpfleger, Bürokaufmann/Frau). Besonders für viele Mädchen, die den Wunsch haben, den Beruf der Krankenschwester zu erlernen, war dieser Stand sehr informativ.

Auch die AOK Bergen stellte die Perspektive des Sozialversicherungsfachangestellten mit umfangreichem Info-Material dar. Anziehungspunkte für die Jugendlichen waren auch die Stände der Bundeswehr, des BGS und der Landespolizei M-V, die attraktive Perspektiven für junge Leute eröffnen. Auch der Garten- und Landschaftsbauverband

M-V war mit einem Stand vertreten und warb für vielfältige Möglichkeiten im Garten- und Landschaftsbau. Desgleichen tat der Ausbildungsberater für landwirtschaftliche Berufe, bei denen in den nächsten Jahren ein großer Bedarf durch Altersabgänge entstehen wird.

Für diejenigen, die ein Studium nach dem Abitur anpeilen, bestand die Möglichkeit, sich über die FH Stralsund und die Studiengänge wie z.B. "Baltic Management Studies" oder über die Uni Greifswald mit dem neuen Studiengang "Bachelor of laws" zu informieren. Aber auch das BIZ und die Berufsberatung hatten mit ihrem Stand regen Zulauf. Die Berater informierten über Beratungs- und Infoangebote und hatten Material zu den ausgestellten Berufen parat.


Feierlicher Spatenstich in Tilzow

"Informationsveranstaltung vor Ort"

LGE Geschäftsführer Hans - Thomas Sönnichsen (li.) und Bergens stellvertretender Bürgermeister Herbert Knüppel (CDU) vollziehen den ersten Spatenstich. Neben vielen interessierten Bürgern wohnten auch einige Bergener Stadtvertreter sowie ihr Vorsteher Manfred Kendziora (CDU) diesem feierlichen Anlass bei.

Foto: Stadtverwaltung

Bergen auf Rügen (ks). Am vergangenen Freitag erfolgte der erste Spatenstich zur Erschließung des neuen Wohngebietes Tilzow. Damit wurde der erste Bauabschnitt offiziell eingeläutet. Es ist erst wenige Wochen her, seit die Stadt Bergen und die landeseigene LGE Landesgrunderwerb Mecklenburg - Vorpommern GmbH den Erschließungsvertrag zum neuen Wohngebiet "Ortsteil Tilzow, B - Plan Nr. 6, unterzeichnet haben. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Wohngebiet "Kiebitzmoor" ist dieses das zweite Erschließungsvorhaben der Stadt Bergen mit der LGE.

"Die Stadt Bergen und die LGE haben eine flächen- und kostensparende Bauleit- und Erschließungsplanung in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro "merkel ingenieur consult" und dem Architekten, Dipl.-Ing. W.Millahn, erstellt, um vielen Familien den Wunsch nach einem bezahlbaren Grundstück zu erfüllen", so LGE- Geschäftsführer Hans - Thomas Sönnichsen während seiner Festrede.

Auf einer Fläche von 9,5 ha werden ca. 85 Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser erschlossen. Das Gebiet besticht durch eine herrliche Waldrandlage und die unmittelbare Nähe zur Stadt Bergen. Wohnen im Grünen und die Nutzung der guten Infrastruktur der Stadt Bergen zeichnen dieses Wohngebiet aus. Die Baugrundstücke werden durch die LGE direkt an die zukünftigen Bauherren ohne Bauträgerbindung und ohne Maklergebühren veräußert. Der Baulandspreis beträgt laut Aussage der LGE ab 66 Euro pro Quadratmeter Bauland.


Den ganzen Tag Schule: Super!

Binzer Regionalschule seit September Ganztagesschule mit besonderem Profil

Schülerinnen der 7. Klasse sind gerade dabei im Computerkabinett die erste Ausgabe der Schülerzeitung "Echo" für das neue Schuljahr fertigzustellen.

Foto: Besch

Ostseebad Binz (bs). Am 18. September 2002 erhielt die Regionalschule der Gemeinde Binz auf der Schulkonferenz durch den Schulrat Görtz und den Bildungsminister Peter Kauffold (SPD) die Urkunde mit der Anerkennung der Schule zur "Offenen Ganztagesschule mit sportlichem Profil". Am vergangenen Freitag nun luden Schuldirektor Peter Werner, die Schulsozialarbeiterin Petra Bormann und die Sozialausschussvorsitzende, Ute Feit, zu einem Gespräch in die Dünenstraße, um über erste Erfahrungswerte mit der offenen Ganztagesschule zu berichten.

Wie Ute Feit (CDU) zu Beginn betonte, gilt es die Negativität seitens der Schüler als auch seitens der Lehrer abzufangen. "Hier existiert ein sozialer Brennpunkt. Unsicherheit in punkto Lehrstellen, die beruflichen Aussichten der Schüler sind schlecht. Diese Unsicherheiten übertragen sich auch auf die Lehrer, die durch weniger Schule machen auch weniger Geld bekommen. Darüber hinaus sind die Eltern meistens nach der Schule nicht zu Hause. Die Kinder vereinsamen. Eine gute Schulsituation kann dabei unterstützen".

Seit 1998 ist Peter Werner Direktor der Schule, die derzeit 269 Schüler und 21 Lehrer beherbergt. Aber nicht erst seitdem, sondern schon wesentlich früher - in seiner Zeit als Vertrauenslehrer der Schule - hat er für die Regionalschule das Konzept mit einem besonderen pädagogischen Profil, nämlich dem Sport, entwickelt.

Offen heißt in diesem Sinne freiwillig. Die Schüler haben also die Möglichkeit nach der letzten Stunde nach Hause zu gehen oder aber in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften in der Schule zu verweilen und somit teil an vielen verschiedenen Projekten zu haben. So gibt es zum Beispiel die AG kreatives Gestalten, Schach, Schülerzeitung, Aerobic, Fußball, Feuerwehr, Volleyball, Tischtennis, Boxen, uvm.

Mehr als 59 Prozent aller Schüler nehmen bereits jetzt an den Projekten teil. Sie fassen vor allem wieder Vertrauen und gehen motiviert in die Schule. Auch die Leistungen jedes Einzelnen verbessern sich dadurch. Ein tolles Pilotprojekt, das über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist.

Im nächsten Jahr bezieht die Ganztagesschule Binz dann auch noch das neu sanierte Gebäude der jetzigen Außenstelle des EMA-Gymnasiums und erfüllt damit alle Voraussetzungen für einen modernen und inhaltsreichen Schulablauf.


Beschluss:
Neue Beitragskalkulation für Trinkwasser

Der neue Beitragssatz beträgt 2,99 Euro / m2 beitragspflichtiger
Grundstücksfläche gegenüber früher 4,15 Euro / m2

Von Wolfgang Urban

Rügen.
Auf seiner Verbandsversammlung hat der ZWAR (Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen) beschlossen: "Die Verbandsversammlung bestätigt die Beitragskalkulation für die Trinkwasserversorgung für den Zeitraum 1992-2009.

Der Deckungsgrad des Beitragssatzes wird auf 80 % festgesetzt. Der Beitragssatz beträgt bei o.g. Deckungsgrad 2,99 Euro / m2 beitragspflichtiger Grundstücksfläche."

Der neue und der alte Beitragssatz

Der neue Beitragssatz auf dem Gebiet des Trinkwassers wurde also bei einem Deckungsgrad von 80 % auf 2,99 Euro / m2 beitragspflichtiger Grundstücksfläche festgesetzt. "Wieviel Euro/m2 waren es zuvor?" In Beantwortung dieser Frage, sagte Gundula Zilm, Leiterin Finanzen / Verwaltung des ZWAR: "Die letzte Beitragssatzung sah einen Beitragssatz von 8,12 DM/m2 beitragspflichtiger Grundstücksfläche bei einem Deckungsgrad von 80 % vor (umgerechnet 4,15 Euro / m2 beitragsfähiger Grundstücksfläche)."

Dabei ergibt sich der Unterschied nicht aus einem unterschiedlichen Deckungsgrad des Beitragssatzes. Sowohl die neu beschlossenen 2,99 Euro / m2 beitragspflichtiger Grundstücksfläche als auch den alten 4,15 Euro / m2 beruhen auf einem Deckungsgrad von 80 %.

Urteil des Verwaltungsgerichtes

Nicht ein neu beschlossener Deckungsgrad des Beitragssatzes, sondern ein Gerichtsurteil zur wertmäßigen Erfassung der Altanlagen der Nordwasser GmbH i.L. führten zur neuen Beitragskalkulation für Trinkwasser. Wörtlich heißt es dazu in der Erläuterung der Beschlussvorlage zur neuen Beitragskalkulation für Trinkwasser : "Aufgrund eines Urteils des Verwaltungsgerichtes Greifswald ist es notwendig, die Beitragskalkulation für Trinkwasser zu überarbeiten.

In der bisher angewandten Kalkulation sind die Altanlagen von der Nordwasser GmbH i.L. wertmäßig enthalten. O.g. Urteil rügt die wertmäßige Einstellung dieses Vermögens."

Aufwandsermittlung

"Der ZWAR erhebt zur anteiligen Finanzierung der Investitionen im Bereich der Trinkwasserversorgung Anschlussbeiträge nach §8... KAG (Kommunalabgabengesetz Mecklenburg-Vorpommern). Neben dem KAG ist die einschlägige Rechtssprechung des Oberverwaltungsgerichtes und des Verwaltungsgerichtes zu beachten. ..."

Die entscheidenden Stichworte zur neuen Aufwandsermittlung sind: "Ermittlung des kalkulationsfähigen Anlagevermögens des ZWAR auf der Grundlage des Jahresabschlusses zum 31.12.2001. Das von der Nordwasser GmbH i.L. übertragene Vermögen wurde bei der Kalkulation nicht berücksichtigt.

Ermittlung des Investitionsaufwandes in den Jahren 2002-2009 anhand der mittelfristigen Investitionsplanung und des Trinkwasserversorgungskonzeptes." Aufgeführt werden dann die Versorgungsgebiete. Die Ermittlung der kalkulationsfähigen Flächen in den Versorgungsgebieten erfolgte anhand der Investitionsaufwändungen in der Zeit von 1992-2009.

Ab wann und für wen ändert sich was?

Da die ZWAR-Verbandsversammlung die Beitragskalkulation für die Trinkwasserversorgung für den Zeitraum 1992-2009 beschlossen hat, stellt sich die Frage, ob sich für die Beitragszahler auch rückwirkend etwas verändert. Wann und für wen ändert sich jetzt also etwas?

In Beantwortung dieser Frage teilte Gundula Zilm mit: "Die Beitragssatzung tritt nach der Bekanntmachung in Kraft. Sie wirkt sich auf bereits bestandskräftige Bescheide nicht aus. Da diese Beitragssatzung, aufgrund der Nichtigkeit der vorherigen Satzung, die erste wirksame Satzung ist, werden alle künftigen Beitragsbescheide mit dem in der neuen Satzung veröffentlichten Beitragssatz erstellt, auch wenn die beitragsfähige Maßnahme bereits in der Zeit von 1992 bis zum Inkrafttreten der Satzung abgeschlossen wurde."

Wer also demnächst einen Beitragsbescheid bekommt, wird den neuen, niedrigeren Beitragssatz vorfinden, wenn die öffentliche Bekanntmachung des Beschlusses im Amtsblatt des Landkreises Rügen erfolgte. So wird Künftiges auch einmal billiger als es in der Vergangenheit gewesen wäre.


Bauarbeiten an Ziegelgrabenbrücke

Einwöchige Sperrung für Schiffsverkehr unumgänglich

Schwerin und Rügen (ks). Seit gestern werden an der Ziegelgrabenbrücke in Stralsund die Vorbereitungen für die abschließende Reparatur an der technischen Ausrüstung vorgenommen. Nach der Havarie vor elf Monaten werden jetzt die notwendigen Folgearbeiten am Hydrauliksystem und an der elektrischen Anlage der Eisenbahnklappbrücke durchgeführt. Es werden nach mehrmonatigen durchgeführten Messungen zusätzliche Steuerungssysteme eingebaut.

Dieser Einbau ist für den Zeitraum vom 17. November bis 24. November 2002 vorgesehen. In dieser Zeit muss die Ziegelgrabenbrücke für den Schiffsverkehr gesperrt bleiben. Während des gesamten Bauzeitraumes dürfen aber kleinere Boote sowie Schiffe bei zulässiger Durchfahrtshöhe die Brücke passieren.Der Straßenverkehr ist von der Baumaßnahme nicht betroffen.In der Zeit vom 23. November bis 26. November 2002 kann es auch zeitweilig zu Einschränkungen im Eisenbahnverkehr von und zur Insel Rügen kommen.

Im vergangenen Jahr kam es am 7. Juli zur Störung der Funktion Eisenbahnbrücke durch Deformationen an Brückenteilen. Die Reparatur der Brücke mit dem Schwerpunkt des Zugstangenwechsels fand vom 7. Oktober bis 17. Oktober 2001 statt. Seitdem wurden die Brückenöffnungen durch Messungen begleitet. Die Deutsche Bahn AG bittet alle Anlieger und Betroffene um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.


Ortsumgehung

Inbetriebnahme am 22. November 2002

Stralsund (SB). Eigentlich sollte das 3,5 Kilometer lange Teilstück der Ortsumgehung Stralsund zwischen der Koppelstraße und dem Rügendammbahnhof bereits seit Montag seiner Bestimmung übergeben sein. Dieser Termin hat sich aber in der letzten Woche verschoben. Wie die Redaktion seitens des Straßenbauamtes Stralsund auf Anfrage erfuhr, war der 11. November als Übergabetag in den ersten Planungen so vorgesehen.

Die Arbeiten sind auch soweit vorangeschritten, dass man die Strecke auch ihrer Bestimmung übergeben könnte. Das letzte und entscheidene Wort jedoch haben die Verantwortlichen von Land und Bund und von dort aus wurde festgelegt, dass nun endgültig der 22. November der Tag der Inbetriebnahme sein wird.

Konkret wird es an diesem Tag um 13 Uhr soweit sein. Spekulationen zur Folge sollte auch der neue Verkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) an der Zeremonie teilnehmen. Diese Meldung konnte jedoch nicht bestätigt werden.



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