| 13. JG, Tel. 0 38 38 / 80 99-0 | 13. November - 19. November | unabhängig - überparteilich |
|
![]() |
![]() |
| Fachhochschule und Unis gaben zukünftigen Studenten Auskunft. | Der Friseursalon Haack stellte den Friseurberuf genauer vor. |
Bergen auf Rügen (bs). Die gemeinsame Jobbörse der Sparkasse
Rügen und des Berufsinformationszentrums Stralsund am 6. November war
ein Erfolg. Vor allem Bergener Schüler und ihre Eltern nutzten die
Gelegenheit, sich über verschiedene Ausbildungsbetriebe auf der Insel
Rügen zu informieren. Aber auch aus anderen Teilen der Insel z. B. aus
Sassnitz oder Garz kamen interessierte Berufsstarter. Und der Weg hat sich
gelohnt. So hat z. B. das rügensche Handwerk eindrucksvoll
demonstriert, welchen Anforderungen ein Friseur gerecht werden muss. An
Frisierköpfen konnten verschiedene Techniken besichtigt werden.
Die Bäckerinnung, anwesend mit Kostproben aus eigener Produktion und
der Handwerkslade, warben für die Ausbildung im Bäckerhandwerk
als Bäcker oder Fachverkäufer im Nahrungsmittelhandwerk- eine
Perspektive für diejenigen, die eine Ausbildung auf Rügen suchen.
Viel Erfahrung in der Ausbildung besitzt auch der Meisterbetrieb Floristik
Auler aus Bergen. Azubis aus dem 3. Ausbildungsjahr erläuterten mit
Bravour die verschiedenen eindrucksvollen Blumenarrangements.
Wer etwas über den Handwerksberuf des Optikers erfahren wollte, konnte
bei einem Sehtest am Stand des Optikers Oehmichen erfahren, welch
umfangreiches Wissen ein Optiker im Bereich der Physik haben muss, um z.B.
eine Sehschwäche zu erläutern und die geeignete Sehhilfe
dafür anzufertigen. Reizvoll für viele Schulabgänger war vor
allem die Möglichkeit, mit echten Auszubildenden aus den Firmen
über die Anforderungen in den Ausbildungsberufen zu sprechen, um sich
auf den Berufsstart richtig vorzubereiten. Denn vor allem Unkenntnis
über die Anforderungen im Beruf oder Stress führen zu
Ausbildungsabbrüchen, die so vermieden werden können.
![]() |
![]() |
|
Und auch der Bundesgrenzschutz warb um die Jugend der Insel. Fotos (4): Besch |
Am BIZ-Stand erhielten interessierte Schüler und Eltern allerhand Infos und Kurzbeschreibungen. |
So waren z. B. drei Azubis (Koch, Restaurantfachmann, Hotelfachmann) vom
IFA- Ferienpark in Binz gern bereit, über ihre Ausbildung zu sprechen.
Aber auch die Azubis der Sparkasse waren reichlich vertreten und konnten
sich vor dem Ansturm der Interessierten kaum retten. Das lag vor allem
daran, dass die Sparkasse ein Quiz vorbereitet hatte, dessen Sieger nun
noch ermittelt werden müssen. Aber auch der Ausbildungsberuf zum
Bankkaufmann stand hier im Mittelpunkt.
Für Technikinteressierte war der Stand der Telekom ein Magnet. Hier
zeigten Azubis, was hinter den anspruchsvollen Berufen des
Fachinformatikers und IT-Systemelektronikers steckt und welche Perspektiven
die Telekom überhaupt bieten kann. Rund um die Berufe im
Gesundheitswesen informierten die Azubis des Sana- Krankenhauses
(Krankenpfleger, Bürokaufmann/Frau). Besonders für viele
Mädchen, die den Wunsch haben, den Beruf der Krankenschwester zu
erlernen, war dieser Stand sehr informativ.
Auch die AOK Bergen stellte die Perspektive des
Sozialversicherungsfachangestellten mit umfangreichem Info-Material dar.
Anziehungspunkte für die Jugendlichen waren auch die Stände der
Bundeswehr, des BGS und der Landespolizei M-V, die attraktive Perspektiven
für junge Leute eröffnen. Auch der Garten- und
Landschaftsbauverband
M-V war mit einem Stand vertreten und warb für vielfältige
Möglichkeiten im Garten- und Landschaftsbau. Desgleichen tat der
Ausbildungsberater für landwirtschaftliche Berufe, bei denen in den
nächsten Jahren ein großer Bedarf durch Altersabgänge
entstehen wird.
Für diejenigen, die ein Studium nach dem Abitur anpeilen, bestand die
Möglichkeit, sich über die FH Stralsund und die Studiengänge
wie z.B. "Baltic Management Studies" oder über die Uni
Greifswald mit dem neuen Studiengang "Bachelor of laws" zu
informieren. Aber auch das BIZ und die Berufsberatung hatten mit ihrem
Stand regen Zulauf. Die Berater informierten über Beratungs- und
Infoangebote und hatten Material zu den ausgestellten Berufen parat.
|
![]() |
LGE Geschäftsführer Hans - Thomas Sönnichsen (li.) und
Bergens stellvertretender Bürgermeister Herbert Knüppel (CDU)
vollziehen den ersten Spatenstich. Neben vielen interessierten Bürgern
wohnten auch einige Bergener Stadtvertreter sowie ihr Vorsteher Manfred
Kendziora (CDU) diesem feierlichen Anlass bei. Foto: Stadtverwaltung |
Bergen auf Rügen (ks).
Am vergangenen Freitag erfolgte der erste
Spatenstich zur Erschließung des neuen Wohngebietes Tilzow. Damit
wurde der erste Bauabschnitt offiziell eingeläutet. Es ist erst wenige
Wochen her, seit die Stadt Bergen und die landeseigene LGE
Landesgrunderwerb Mecklenburg - Vorpommern GmbH den
Erschließungsvertrag zum neuen Wohngebiet "Ortsteil Tilzow, B -
Plan Nr. 6, unterzeichnet haben. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen
Wohngebiet "Kiebitzmoor" ist dieses das zweite
Erschließungsvorhaben der Stadt Bergen mit der LGE.
"Die Stadt Bergen und die LGE haben eine flächen- und
kostensparende Bauleit- und Erschließungsplanung in Zusammenarbeit
mit dem Planungsbüro "merkel ingenieur consult" und dem
Architekten, Dipl.-Ing. W.Millahn, erstellt, um vielen Familien den Wunsch
nach einem bezahlbaren Grundstück zu erfüllen", so LGE-
Geschäftsführer Hans - Thomas Sönnichsen während seiner
Festrede.
Auf einer Fläche von 9,5 ha werden ca. 85 Grundstücke für
Einfamilien- und Doppelhäuser erschlossen. Das Gebiet besticht durch
eine herrliche Waldrandlage und die unmittelbare Nähe zur Stadt
Bergen. Wohnen im Grünen und die Nutzung der guten Infrastruktur der
Stadt Bergen zeichnen dieses Wohngebiet aus. Die Baugrundstücke werden
durch die LGE direkt an die zukünftigen Bauherren ohne
Bauträgerbindung und ohne Maklergebühren veräußert.
Der Baulandspreis beträgt laut Aussage der LGE ab 66 Euro pro
Quadratmeter Bauland.
|
![]() |
Schülerinnen der 7. Klasse sind gerade dabei im Computerkabinett die
erste Ausgabe der Schülerzeitung "Echo" für das neue
Schuljahr fertigzustellen.
Foto: Besch |
Ostseebad Binz (bs).
Am 18. September 2002 erhielt die Regionalschule der
Gemeinde Binz auf der Schulkonferenz durch den Schulrat Görtz und den
Bildungsminister Peter Kauffold (SPD) die Urkunde mit der Anerkennung der
Schule zur "Offenen Ganztagesschule mit sportlichem Profil". Am
vergangenen Freitag nun luden Schuldirektor Peter Werner, die
Schulsozialarbeiterin Petra Bormann und die Sozialausschussvorsitzende, Ute
Feit, zu einem Gespräch in die Dünenstraße, um über
erste Erfahrungswerte mit der offenen Ganztagesschule zu berichten.
Wie Ute Feit (CDU) zu Beginn betonte, gilt es die Negativität seitens
der Schüler als auch seitens der Lehrer abzufangen. "Hier
existiert ein sozialer Brennpunkt. Unsicherheit in punkto Lehrstellen, die
beruflichen Aussichten der Schüler sind schlecht. Diese Unsicherheiten
übertragen sich auch auf die Lehrer, die durch weniger Schule machen
auch weniger Geld bekommen. Darüber hinaus sind die Eltern meistens
nach der Schule nicht zu Hause. Die Kinder vereinsamen. Eine gute
Schulsituation kann dabei unterstützen".
Seit 1998 ist Peter Werner Direktor der Schule, die derzeit 269
Schüler und 21 Lehrer beherbergt. Aber nicht erst seitdem, sondern
schon wesentlich früher - in seiner Zeit als Vertrauenslehrer der
Schule - hat er für die Regionalschule das Konzept mit einem
besonderen pädagogischen Profil, nämlich dem Sport, entwickelt.
Offen heißt in diesem Sinne freiwillig. Die Schüler haben also
die Möglichkeit nach der letzten Stunde nach Hause zu gehen oder aber
in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften in der Schule zu verweilen und somit
teil an vielen verschiedenen Projekten zu haben. So gibt es zum Beispiel
die AG kreatives Gestalten, Schach, Schülerzeitung, Aerobic,
Fußball, Feuerwehr, Volleyball, Tischtennis, Boxen, uvm.
Mehr als 59 Prozent aller Schüler nehmen bereits jetzt an den
Projekten teil. Sie fassen vor allem wieder Vertrauen und gehen motiviert
in die Schule. Auch die Leistungen jedes Einzelnen verbessern sich dadurch.
Ein tolles Pilotprojekt, das über die Kreisgrenzen hinaus bekannt ist.
Im nächsten Jahr bezieht die Ganztagesschule Binz dann auch noch das
neu sanierte Gebäude der jetzigen Außenstelle des EMA-Gymnasiums
und erfüllt damit alle Voraussetzungen für einen modernen und
inhaltsreichen Schulablauf.
Beschluss:
|
Bauarbeiten an Ziegelgrabenbrücke
Schwerin und Rügen (ks). Seit gestern werden an der
Ziegelgrabenbrücke in Stralsund die Vorbereitungen für die
abschließende Reparatur an der technischen Ausrüstung
vorgenommen. Nach der Havarie vor elf Monaten werden jetzt die notwendigen
Folgearbeiten am Hydrauliksystem und an der elektrischen Anlage der
Eisenbahnklappbrücke durchgeführt. Es werden nach mehrmonatigen
durchgeführten Messungen zusätzliche Steuerungssysteme eingebaut.
|
Ortsumgehung
Stralsund (SB). Eigentlich sollte das 3,5 Kilometer lange Teilstück
der Ortsumgehung Stralsund zwischen der Koppelstraße und dem
Rügendammbahnhof bereits seit Montag seiner Bestimmung übergeben
sein. Dieser Termin hat sich aber in der letzten Woche verschoben. Wie die
Redaktion seitens des Straßenbauamtes Stralsund auf Anfrage erfuhr,
war der 11. November als Übergabetag in den ersten Planungen so
vorgesehen. |
|
Zur Startseite "Der RÜGANER - Die Zeitung für die Insel". © DER RÜGANER, Weiterveröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages! |
![]() |
Informationen zur Insel Rügen | © wild-east®marketing | |