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Von Wolfgang Urban
Lanckensburg.
Die Kohlbauern der Halbinsel Wittow luden am Samstag zum
Kohlfest nach Lanckensburg ein. Nicht nur viele Einheimische kamen.
Vielmehr kündet das Fest davon, dass auch zahlreiche Urlauber gerne
ein solch ländliches Angebot wahrnehmen. Nicht nur als passive
Zuschauer und genießende "Kohlesser" waren sie zu erleben,
sondern auch mit Spaß beim Kohlschneidewettbewerb.
Nachdem zwei Rügener Köche zeigten, wie man den Kohl in
fachmännischer Weise klein schneidet, traten Einheimische und Urlauber
zum Wettkampf an. Nicht nur deutliche Zeitunterschiede bis zur Ankunft am
Ziel, sondern auch so manch ein amüsanter Umgang mit Messer und Kohl
waren dabei vor der Endrunde zu erleben.
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| Was machen diese Frauen mit viel Spaß? Nach den Vorausscheiden
befinden sie sich im Endkampf des Kohlschneidewettbewerbes. Siegerin wurde
Renate Studemann aus Hamburg (links). Neben ihr die Zweitplatzierte
Felicitas Müller aus Leipzig und ganz rechts auf Platz 3 Jette Knull
aus Wiek.
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Für den Sieg eine "Seekiste", Platz 2 eine Ladung Kohl und
Platz 3 ein kleines Fass Bier.
Fotos (4): Urban
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Als eine schon siegreiche Wettkämpferin noch schnell ihrer
18-jährigen Mitbewerberin im "Kampf mit dem Kohl" hilfreich
unter die Arme griff, erreichte der Spaßpegel einen der
Höhepunkte. Die junge Dame aus Weißenfels erlebte dies mit
Freude an diesem ungewöhnlichen "Urlaubssport".
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| Zubereitung eines schmackhaften Kohlgerichtes in einer Kohlscheune in
Lanckensburg.
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Peter Spychala mit dem Mikrophon führte durch das Programm des
Kohlfestes, machte Musik und moderierte den Wettkampf.
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Doch vor allem ist der Kohl ja zum Essen da. Wie schmackhaft Kohlgerichte
sein können, zeigten Rügens Köchinnen und Köche.
Während ich eine vorzügliche "Wittower Bratwurstpfanne mit
Kartoffeln, Weißkohl & Paprika geschmort" genoss, hörte
ich nebenan das Wort "lecker" mit einem nicht norddeutschem
Akzent. Das Urlauberlob galt "Wittower Kohlrouladen mit
Petersilienkartoffeln".
Kohl kann Freude bereiten. Erinnert sei indes auch daran, wie viel Arbeit
und fachmännisches Können vor dem Genuss kommen. Nicht zuletzt
ist die Kohlernte auf den Feldern eine sehr anstrengende harte Arbeit.
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