| 13. JG, Tel. 0 38 38 / 80 99-0 | 18. Februar - 24. Februar 2004 | unabhängig - überparteilich |
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Was passiert mit dem Grundstück an der Putbusser Kreuzung? | |
Bergen auf Rügen (ks). Es sieht nicht gerade schön aus, das brach
liegende Grundstück an der Putbusser Kreuzung. Ende Oktober 2003
berichtete Der Rüganer über die Pläne des neuen
Eigentümers, der Pkw - Handels - GmbH (Vertragshändler der Marke
Citroën in Sassnitz), dort in Kürze ein modernes Autohaus mit
öffentlichen Parkplätzen entstehen zu lassen.
"Wir möchten mit der Marke Citroën unbedingt nach
Bergen", hieß es damals von Seiten des Eigentümers. Problem
dabei : Zur Umsetzung des Projektes benötigt das Sassnitzer
Unternehmen ebenfalls ein angrenzendes Grundstück, das wiederum der
Stadt gehört. Die wiederum sprach sich gegen das Projekt aus.
Seit einigen Tagen hat die Pkw - Handels - GmbH nun einen neuen Standort im
Sassnitzer Gewerbegebiet bezogen. Mit dem Umzug scheinen auch die
Pläne zum Bergener Neubau gestorben zu sein, wie der
Geschäftsführer Holger Jacobi kürzlich gegenüber dem
Rüganer verriet. Bleibt dennoch die Frage: Was wird nun aus dem
Grundstück an der Putbusser Kreuzung?
Holger Jacobi könnte sich durchaus einen Verkauf an die Stadt
vorstellen, Voraussetzung sei jedoch, dass er den Preis erzielt, den er
selber für das Grundstück bezahlen musste. Doch der ist nach
Ansicht der Stadt zu hoch. "Wir sind bereit das Grundstück
für den Preis zu kaufen, den der Zwischenerwerber bei der Auktion
bezahlt hat, und der liegt unter den Vorstellungen des jetzigen
Eigentümers", erklärt Bauamtsleiter Rainer Starke, der
abgesehen von Sicherungsarbeiten wenig Handlungsbedarf von Seiten der
Stadtverwaltung sieht.
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Kreishandwerksmeister Karl Bollmann (li.) und Friedhelm Wolff, Leiter des
e.dis - Regionalzentrums Rügen, "halten auch in Zukunft die
Notdienstgemeinschaft hoch".
Foto: Schäfer |
Von Knut Schäfer
Bergen auf Rügen (ks). Kritiker bezeichnen Deutschland hin und wieder
nicht ganz zu Unrecht als Servicewüste. Dem wollten die e.dis
Aktiengesellschaft und die Innung des Elektrohandwerks auf Rügen etwas
Ernsthaftes entgegen setzen, als sie am 10. Dezember 2002 das Pilotprojekt
"Notdienstgemeinschaft" ins Leben riefen.
Was sich damals aus Sicht der Bürger und Unternehmen auf Deutschlands
größter Insel hinter der kühlsachlichen Ankündigung
verbarg, erläuterte Innungsobermeister Karl Bollmann damals so:
"e.dis richtet die Störungs-Hotline (03838) 816299 ein.
Kompetente Mitarbeiter nehmen sämtliche Stör-ungsmeldungen und
Bedarfswünsche entgegen, die etwas mit elektrischem Strom zu tun
haben.
Kann dem Kunden fernmündlich nicht unmittelbar geholfen werden, was zu
95 Prozent der Fall ist, wird auf Kundenwunsch ein in Bereitschaft
befindlicher Elektrohandwerker vermittelt. Dazu richten 19 Elektrobetriebe
der Innung einen Bereitschaftsdienst ein, der garantiert rund um die Uhr an
365 Tagen im Jahr unverzüglich, spätestens aber eine Stunde nach
Eingang der Meldung vor Ort ist."
Ein Jahr nach der Einführung zogen nun Innung und e.dis die erste
Bilanz und die fiel äußerst positiv aus. "Die Hotline wurde
im ersten Jahr gut vom Verbraucher angenommen", betont Karl Bollmann
und verwies gleichzeitig auf den Anspruch der Innungsbetriebe als
qualifizierte Dienstleiter zum Wohle der Kunden. Friedhelm Wolff, Leiter
des e.dis - Regionalzentrums Rügen, konnte vermelden, dass auf Grund
der positiven Bilanz des Rügener Pilotprojektes, die
Notdienstgemeinschaft auch in anderen e.dis - Regionalzentren
Norddeutschlands Anwendung findet.
Waren die Notdienste bisher auf Grund der Eigentumsgrenze an der
Elektroanlage zwischen e.dis und Hauseigentümer nicht befugt,
Störungen am Hauptverteiler eigenständig zu beseitigen,
ändert sich dies ab 2004 zum Wohle der Verbraucher. "Nach
Seminaren mit den beteiligten Elektrobetrieben verfügen diese nun
über das Fachwissen und die Berechtigung, um in Absprache mit uns,
Störungen am Hauptverteiler zu beheben", so Friedhelm Wolff.
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Wolfgang Borsch, Regionalleiter Ost DB Stadtion & Service, beim
symbolischen ersten Spatenstich im September.
Foto: Archiv |
Bergen auf Rügen (ks). Ende September 2003 fiel offiziell der
Startschuss für den Umbau des Bahnhofes Bergen. Das 3,8 Mio. Euro
schwere Investitionsvorhaben beinhaltet unter anderem den Neubau der vier
Bahnsteige sowie die Neugestaltung der Unterführung. Zwei
Personenaufzüge sollen künftig das Ein- und Aussteigen
erleichtern.
Wie die Deutsche Bahn AG in einer aktuellen Presseinformation mitteilt,
gehen die Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Bergen auf Rügen,
speziell zur Erneuerung des Bahnsteiges 2, nun weiter. Die Arbeiten an der
Außenwand des Bahnhofsgebäudes konnten bereits beendet werden.
Verursacht durch Witterungseinflüsse mit Eis und Schnee im Monat
Januar werden die kurzzeitig unterbrochenen Bauarbeiten am Bahnsteig 2 im
Februar fortgesetzt.
Laut DB AG handelt es sich hierbei u.a. um Pflasterarbeiten. In der
momentan stattfindenden Bauphase werden deshalb die Fahrplanänderungen
über den 10. Februar hinaus beibehalten. Auf dem Bahnhof Bergen kommt
es somit weiterhin bis Montag, 1. März 2004, jeweils in den
Vormittagsstunden zum Ausfall von insgesamt vier Zügen auf der
RegionalBahnlinie 14 (Binz - Bergen - Binz) zwischen Lietzow (Rügen)
und Bergen auf Rügen. Reisende zwischen Lietzow und Bergen fahren in
diesem Abschnitt mit den Zügen der RegionalBahnlinie 13 (Stralsund -
Sassnitz - Stralsund).
Die Züge in Richtung Lietzow (Rügen) - Sassnitz fahren in Bergen
bereits neun Minuten früher, d.h. um 10:33 Uhr bzw. 11:33 Uhr, ab. In
umgekehrter Richtung entsteht in Lietzow (Rügen) um 10:06 Uhr bzw.
11:06 Uhr zur Weiterfahrt nach Bergen auf Rügen eine Wartezeit von bis
zu zehn Minuten und damit eine nur geringfügig spätere
Ankunftszeit in Bergen.
Die Deutsche Bahn AG bittet alle Reisenden, sich rechtzeitig vor Antritt
der Fahrt zu informieren und um Verständnis für die notwendigen
Maßnahmen. Aushänge auf den Bahnhöfen und Durchsagen an den
Bahnsteigen sowie in den Zügen informieren die Reisenden über die
Veränderungen.
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