Vertreter votierten für Pommersche Volksbank eG
Einstimmiger Beschluss macht Weg zur Fusion frei
Stralsund (DR). Die Vertreter der Volks- und Raiffeisenbank Rügen eG
und der Stralsunder Volksbank eG stimmten in den Vertreterversammlungen,
die unlängst stattfanden, zugunsten einer Verschmelzung der beiden
Häuser zur Pommerschen Volksbank eG.
Damit genehmigten sie den bereits von den Vorständen und
Aufsichtsräten der Stralsunder Volksbank eG und der Volks- und
Raiffeisenbank Rügen eG am 13. März 2003 unterzeichneten
Verschmelzungsvertragsentwurf. Der Vertrag sieht rückwirkend zum 1.
Januar 2003 die Vereinigung beider Geldhäuser vor.
Durch die Entstehung der Pommerschen Volksbank eG, der größten
Genossenschaftsbank in Mecklenburg- Vorpommern, kann in der Zukunft eine
Intensivierung des Vertriebs umgesetzt werden. Dabei soll sowohl den
Standardprodukten im Privat- und Firmenkun- densegment als auch den
qualifizierten Leistungen im Individualgeschäft eine wesentliche
Bedeutung zukommen. Durch die Größe der Bank ist eine optimale
Marktbearbeitung möglich.
So folgten am 26. Mai 2003 die Vertreter der Volks- und Raiffeisenbank
Rügen eG und am 27. Mai 2003 die Vertreter der Stralsunder Volksbank
eG in den Vertreterversammlungen in Binz und Stralsund den Empfehlungen der
jeweiligen Vorstände und Aufsichtsräte und votierten einstimmig
bei nur einer Enthaltung zugunsten einer Fusion zur Pommerschen Volksbank
eG. Dieses Ergebnis gibt dem gemeinsamen Vorstand die Bestätigung, auf
dem richtigen Weg zu sein.
Mit der Pommerschen Volksbank eG ist die größte
Genossenschaftsbank Mecklenburg-Vorpommerns entstanden. Über 60.000
Kunden werden jetzt in 30 Geschäftsstellen betreut. Die etwa 200
Mitarbeiter haben über 100.000 Konten und ein Vermögen von ca.
540 Mio. Euro zu verwalten.
In den nächsten Wochen und Monaten bleibt noch viel zu tun. "Die
Vereinheitlichung der Organisationsabläufe ist die wohl noch
größte Herausforderung, die es zu meistern gilt", so
Vorstandsmitglied Holger Scheew. Wie der Vorstandssprecher der Pommerschen
Volksbank eG, Kurt W. Frey, betont, "wird die EDV aus technischen
Gründen im Oktober dieses Jahres zusammengeführt."
Unabhängig davon können alle Kunden in jeder der 30
Geschäftsstellen ihre Bankgeschäfte erledigen oder sich
individuell beraten lassen. Rechtlich firmiert die Bank unter
"Pommersche Volksbank eG", voraussichtlich ab Juli 2003 nach der
registerlichen Eintragung. Damit ist die Fusion endgültig rechtlich
vollzogen.
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