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Projekt bereichert die Insel

Wirtschaftsminister Ebnet übergibt Zuwendungsbescheid für "Park der Sinne"

Besonders anregend für die Sinne: Wirtschaftsminister Ebnet und Bürgermeister Schaumann wagen den Blick durch das Wasserprisma auf den Schmachter See.
Foto (2): Besch
Auf Ihrem Rundgang können Sie derzeit auch noch in lecker schmeckende Äpfel beißen

Ostseebad Binz (bs). Das "akademische Viertel" konnte er auch diesmal wieder einhalten - Wirtschaftsminster des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Otto Ebnet (SPD), war am vergangenen Donnerstag in das größte Ostseebad der Insel gereist, um bei der feierlichen Einweihung des ersten Bauabschnitts der Schmachter See-Promenade und dem dazugehörigen "Park der Sinne" der Gemeinde Ostseebad Binz als Bauherrn gleich zwei gute Nachrichten zu überbringen.

So hielt er zum einen den Zuwendungsbescheid für die Promenade in Höhe von 2.254.000 Euro in den Händen, zum anderen konnte er Bürgermeister Horst Schaumann zudem einen Änderungsbescheid für den bereits fertiggestellten Kurpark Binz, der nun noch "viel schöner und teurer" geworden ist, von weiteren 239.389 Euro übergeben.

"Durch die von der Gemeinde Binz in Angriff genommene Schmachter See-Promenade erlangt das Ostseebad nochmals eine deutliche Aufwertung. Dieses außergewöhnliche Projekt wird nicht nur das Seebad Binz, sondern auch die Insel Rügen bereichern. Darüber hinaus wird diese Attraktion Außenprojekt der Internationalen Gartenausstellung in Rostock 2003", sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet gegenüber den Vertretern der Baufirmen, der Gemeindeverwaltung und anwesenden Hoteliers.

Die Schmachter See-Promenade zieht sich als Wander- und Radroute entlang des Ufers. Mit terrassenförmig zum Wasser angelegten Ruhezonen, einem für Konzerte nutzbaren Holzsteg sowie dem Erlebnis- und Themengarten wird den Gästen von Binz zur pulsierenden Nordpromenade ein Ort der Ruhe und Entspannung gegenübergestellt.

Die Gemeinde Binz hat erst in den vergangenen Jahren durch die Restaurierung bzw. den Neubau von Hotels, Pensionen und Apartmenthäusern mit der touristischen Entwicklung am Schmachter See begonnen. Wie Bürgermeister Schaumann informierte, werden in den Bau des Parks der Sinne insgesamt über 2,8 Millionen Euro investiert. Zu 80 Prozent wird der Bau jedoch mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" in Verbindung mit Mitteln des "europäischen Fonds für regionale Entwicklung" des Wirtschaftsministeriums M-V gefördert.

Damit wird unter anderem das nördliche Ufer befestigt und neu gestaltet, die Geh- und Radwege neu gepflastert, für die Teegärten ein Teehäuschen, Aussichtsturm, Grillplatz, Brunnenanlage, Spielplätze, Skulpturen und Toiletten errichtet sowie die Bepflanzung der Anlage vorgenommen.
Einzigartig werden nach Fertigstellung des Parks der Sinne im April 2003 wohl das Wasserprisma, der Wasserstrudel und der Drehstein sein, die zum Teil jetzt schon in den Ruhezonen der Promenade ihren Platz gefunden haben. Der Park - ein Kaleidoskop für die Sinne der künftigen Besucher und der Rüganer.


Neue Verwaltung für Landkreis ?

Zwei Projekte stehen zur Debatte / Architekten informierten Kreistag

Ostseebad Sellin (gü). Eine kompakte Verwaltung an einem Fleck wünscht sich die Landkreisverwaltung für ihre Mitarbeiter und die Bürger. Um bürgerfreundlicher arbeiten zu können. Bisher ist es Alltag, dass mehrere Standorte von den Bürgern angelaufen werden müssen, wenn sie einen Behördengang zu erledigen haben.

Die Kreistagsmitglieder ließen sich am letzten Donnerstag während ihrer Sitzung im Cliff-Hotel Rügen zwei Projekte vorstellen, wie eine künftige Kreisverwaltung aussehen könnte. Aus diesem Grund waren die Architekturbüros Schult aus Güstrow und Sill aus Hamburg anwesend, um ihre Ideen darzulegen.

Einen kompletten Neubau im Herzen der Stadt Bergen auf Rügen favorisieren dabei die Güstrower. Er soll auf dem Gelände zwischen der Billroth- und Gartenstraße entstehen. Dort befinden sich derzeit einige Ämter der Verwaltung, der Sitz von Landrätin Kerstin Kassner (PDS) war immer Sitz des Landrates und soll das auch bleiben, forderte Kreistagsmitglied Andrea Köster (CDU), nachdem die Güstrower den Verkauf der Immobilie nach Fertigstellung des Neubaus vorgeschlagen hatten.

Dieser soll 8,6 Millionen Euro kosten. Allerdings sind dabei die Mittel für zu kaufende Grundstücke und Außenanlagen nicht berücksichtigt. "Nur" 7,9 Millionen Euro schlagen zu Buche, wenn das Katasteramt dort bleibt, wo es sich jetzt befindet.

Der Vorschlag des Hamburger Architekturprofessors Klaus Sill sieht eine Nutzung des ehemaligen DRK-Alten- und Pflegeheims in Rotensee mit entsprechenden Anbauten vor. Hierbei würden 9,5 Millionen Euro Kosten anfallen, die alles berücksichtigen, sagte der Architekt zu seinem Vorschlag. Im Gebäude befinden sich derzeit einige Ämter der Verwaltung.

Die Vorstellungen im Kreistag waren eine Präsentation, wie Kreistagspräsidentin Skrzepski (CDU) zu Beginn betonte. Einerseits können die Fraktionen nun beraten, andererseits kann die Verwaltung überlegen, wo das Geld herkommen soll.


Debatte:
Tourismus- und Gewerbeverein Hiddensee

Stellungnahme von Arne Helm zur Pressemitteilung des Vereins,
veröffentlicht im Rüganer vom 11.9.2002

Hiddensee (ur). Im Rüganer vom 11. September wurden eine Pressemitteilung des Tourismus- und Gewerbeverein Hiddensee e.V." sowie ein Interview zum Austritt des Fuhrunternehmens Löwe&Tiburtius aus dem Verein veröffentlicht.

Indes geht die Debatte weiter. Nachfolgend die Stellungnahme von Arne Helm zum Inhalt der Pressemitteilung des Tourismus- und Gewerbeverein Hiddensee e.V.: "Dass die noch im Gewerbeverein vertretenen ca. 30 Mitglieder, von denen am 28.8.2002 ca. 15 Vitter anwesend waren, die Umstellung der Logistik als durchweg gelungen betrachten, wundert nicht:

So müssen die Vitter ja nicht die um 3 Euro pro Rolli höheren Transportkosten nach Kloster bzw. 4,50 Euro pro Rolli höheren Transportkosten nach Neuendorf bezahlen, und sie müssen schon gar nicht mit Anzeigen, Ordnungswidrigkeiten, Bußgeld- und Gerichtsverfahren rechnen, mit denen die Verwaltung gegenüber den Logistikern, sprich Warenlieferanten, ihre untaugliche Satzung durchzusetzen versucht.

Würden die Transporteure, z.B. die HLG, sich an diese Satzung halten, wäre es mit Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und erst recht mit den Preisen sofort vorbei. Selbst die Verwaltung hat dies inzwischen erkannt und versucht jetzt endlich über Sonderausschüsse und Vermittlungsgespräche Lösungen für eine Satzungsänderung im Interesse der Versorgung und der Versorger zu finden.

Nur hat scheinbar im Tourismus- und Gewerbeverein niemand davon was mitbekommen. Wen wundert's, wenn der Hauptteil der Versammlung sich mit Austrittsmitteilungen und Auflösungsvorschlägen zu beschäftigen hatte."


Förderverein gegründet

Grundschule Mönchgut wird jetzt unterstützt
Großes Fest am 21. September

Gager (gü). Die Grundschule "Mönchgut" wird ab sofort vom Förderverein der Grundschule Mönchgut Gager e. V. unterstützt ! Darüber informiert Sabine Barth in einer der Redaktion vorliegenden Pressemitteilung. Dem Verein gehören demnach "engagierte Eltern" an, die zusätzlich zu den bestehenden Angeboten des Lehrunterrichts weitere Fördermöglichkeiten für die Kinder anbieten wollen.

Hierbei denkt der Verein über Computer- bzw. Sprachkurse nach, wie es weiter heißt. Nach eigenen Aussagen hatten es die Gründungsmitglieder schwer, da die "Behörden unter anderem einen Nachweis über das Vorhandensein dieser Schule forderten".

Die neue Partnerschaft Grundschule - Förderverein soll am kommenden Sonnabend, 21. September, mit einem Herbstfest gefeiert werden. Dieses beginnt um 14 Uhr in der Grundschule, Boddenstraße 1a. Interessierte Eltern und Einwohner, aber auch Gäste der Region sind herzlich eingeladen, in die Schule zu kommen. Neben Essen und Trinken können die Kinder Bastelarbeiten durchführen.

Weiterhin findet ein Trödelmarkt der Mönchguter Schüler statt, dessen Einnahmen einem guten Zweck dienen sollen, wie es heißt. Apropos : Der Förderverein freut sich auch über Spenden für seine künftige Arbeit. Informationen bei Sabine Barth unter (03 83 08) 6 69 55.


Kein Straßenbau im Sommer

Gemeindevertretung einigt sich auf grundlegende Aussagen zum Baubetrieb

Ostseebad Göhren (gü). Kein Straßenbau mehr von Juni bis August ! Die Gemeindevertretung einigte sich während ihrer letzten Sitzung darauf, ab 2003 keine Baumaßnahmen in dieser Zeit mehr durchzuführen. Darüber informiert das Amt Mönchgut-Granitz in einer der Redaktion vorliegenden Pressemeldung.

Kommendes Jahr sollen die Alte Kirch- sowie die Poststraße grundlegend saniert werden. Die notwendigen Bauarbeiten werden in der Vor- und Nachsaison durchgeführt, so der Beschluss. Auf der Kreuzung Berliner-, Post-, Carl-, Alte- und Neue Kirchstraße entsteht ein Minikreisel, der in Granit gepflastert werden soll.

Weiterhin einigte sich die Gemeindevertretung über die Reihenfolge der Straßenbauten bis 2009. Die Sanierung der Poststraße ist analog der Strandstraße vorgesehen, heißt es dazu.



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