| 13. JG, Tel. 0 38 38 / 80 99-0 | 19. Juni - 25. Juni | unabhängig - überparteilich |
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Zahlreiche interessierte Gäste wohnten der Eröffnung bei und
besichtigten die Schautafeln nach der Eröffnung. Foto : Günther |
Ostseebad Sellin (gü). Der Bäderschiffverkehr zwischen dem polnischen Stettin und der Insel Rügen seit 1826 steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung der Kurverwaltung. Kurdirektorin Roswitha Kempe und Bürgermeister Reinhard Liedtke (SWG) übergaben diese auf neun Tafeln zusammengestellten Informationen am letzten Sonnabend im Beisein von zahlreichen Gästen auf der Seebrücke. Maßgeblichen Anteil an der Erarbeitung hat Ortschronist Gerd Parchow, unterstrich die Kurdirektorin. Die Ausstellung ist ab sofort im Lesesaal der Kurverwaltung in der Warmbadstraße zu sehen.
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Hygieneinspektor Rainer Jenk kehrt von seinem "Ausflug" ins ein
Meter tiefe Wasser zurück und hat seine Proben für die
Untersuchung des Badewassers dabei.
Foto : Günther |
Ostseebad Sellin (gü).
Ungetrübtes Badevergnügen an
Rügens insgesamt 48 Badestellen ! Dass das auch so bleibt, dafür
trägt wie in den Vorjahren auch das Gesundheitsamt des Landkreises
Verantwortung. So werden in der nun begonnenen Badesaison (15. Mai bis 10.
September) 14-tägige Kontrollen durchgeführt.
Hygieneinspektor Rainer Jenk, Dr. Roswitha Martens, Leiterin des
Gesundheitsamtes, und Dr. Ulrike Lucas (SPD), verantwortliche Dezernentin
im Landkreis, standen in der vergangenen Woche der regionalen Presse zum
Prozedere der Untersuchung und zum aktuellen Geschehen an Rügens
Badestellen Rede und Antwort.
"Wir haben bisher drei Überprüfungen in diesem Jahr
vorgenommen und konnten keine Überschreitungen der zulässigen
Grenzwerte feststellen", so Dr. Roswitha Martens. Die Badestelle in
Neukamp bei Putbus wurde 2002 von der Liste gestrichen.
Dies geschah nicht wegen unzumutbarer Werte, sondern weil die Stelle schwer
erreichbar ist und somit keine offizielle Badestelle mehr darstellt,
ergänzte Dr. Ulrike Lucas. Die Urlauber können somit sicher
ihrem Badevergnügen frönen, nunmehr muss nur noch der Sommer
beginnen.
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Vertreter der ausgezeichneten Häuser und der Wertungskommission nach
der Verleihung der Logos "Regionale Eßkultur" beim
Gruppenbild.
Foto : Günther |
Ostseebad Binz (gü).
Kochmützen für weitere fünf
touristische Einrichtungen im Rahmen des Logos "Regional
Eßkultur" ! Damit haben insgesamt 28 Betriebe diese Auszeichnung
seit 1996 bekommen. Gestartet wurde sie allerdings bereits ein Jahr
früher.
Landrätin Kerstin Kassner (PDS) und DeHoGa-Kreischef Wilfried
Rothkirch überreichten am 11. Juni Vertretern der fünf jetzt
ausgezeichneten Unternehmen die Emailleplaketten und Urkunden mit der
weißen Kochmütze. Willkommen im Club: Das "Kurhaus
Binz", die Strandhotels "Arkona" und "Rugard", das
Bootshaus Binz sowie die Kindertheaterküche von Hanns-Georg Kupky.
Landrätin Kassner betonte, dass es sich bei der Verleihung nicht um
"eine beliebige Veranstaltung" handelt. Die Kriterien sind hoch,
die Prüfer hätten von den kulinarischen Angeboten
geschwärmt", so die Verwaltungschefin. "Rügener
Qualität in der Gastronomie muss über sehen und schmecken zu
genießen sein", fordert Wilfried Rothkirch und
beglückwünschte die Ausgezeichneten.
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| Herzlich willkommen zum Seebrückenfest! |
Entertainer Jörg Hinz sorgte für gute Unterhaltung. Auch kleine
Gäste kamen auf ihre Kosten, bis der Regen kam.
Fotos (2) : (gü) |
Ostseebad Binz (gü).
Nasser ging es nicht Ein Wolkenbruch mit
Haselnuss großen Hagelkörnern ließ das Seebrückenfest
am Sonnabendnachmittag im wahrsten Sinne des Wortes "absaufen".
Eine viertel Stunde goss es wie aus Kannen, schlugen die Hagelkörner
gegen Scheiben, Autos und auf die Köpfe der Gäste des
Seebrückenfestes.
Als der enorme Regenguss vorbei war, stand die Wendeschleife des
Seebrückenvorplatzes komplett unter Wasser, waren die Urlauber
geflüchtet, hatten die Musiker auf dem Seebrückenvorplatz und auf
dem Kurplatz kein trockenes Fleckchen mehr am Leib!
"Ärgerlich" kommentierte Jörg Hinz den Schauer und
räumte seine Technik ein. "Jetzt muss Plan B her", sagte
Kurdirektorin Petra Wolter mit Blick auf das Radar, das keine Unwetterwand
mehr anzeigte. Und fürwahr. Als das Nordmagazin des Fernsehsenders N 3
mit der Live-Sendung um 19.30 Uhr begann, kamen noch ein paar
Sonnenstrahlen durch die Wolken, wurde das große Seebrückenfest
auf dem Kurplatz doch noch ein Erfolg.
Schließlich hatten die Binzer zum 100. Geburtstag ihrer
Seebrücke geladen. Und Petrus hatte am Sonntag ein Einsehen. Bei
strahlendem Sonnenschein konnten die Aktionskünstler ihre
Späße mit den Gästen treiben, konnten die Musiker ihre
Auftritte trockenen Fußes absolvieren. Selbst das Höhenfeuerwerk
am Abend des Samstags klappte und somit war das Fest zumindest am Abend und
für einen Tag gerettet und zog hunderte Neugierige in seinen Bann.
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