D I E   Z E I T U N G   F Ü R   D I E   I N S E L

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"Straße" schreit nach Sanierung

Baubeginn in der Bergener Waldstraße im Herbst 2003

Bergen auf Rügen (ks). Loch an Loch, befahren wird sie doch, die Bergener Waldstraße oder das was mal an eine Straße erinnerte. Doch ab Herbst 2003 hat diese Stoßdämpferteststrecke ausgedient.

Wie Der Rüganer von Seiten der Verwaltung erfahren konnte, ist mit einer Ausschreibung der Bauleistungen im Sommer dieses Jahres zu rechnen. Desweiteren sieht die Planung im oberen Bereich (Höhe Stadion) der Straße die Errichtung einer Bushaltestelle vor.


Spende für FFw

Hotelpark "Ambiance" übergibt Arbeitshandschuhe

Stefan von Heine, Direktor des Hotelpark "Ambiance" (dritter von links), übergibt an Gemeindewehrführer Manfred Engelbrecht die Arbeitshandschuhe für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sellin. Weiterhin im Bild : Kamerad Karsten Steinwedel (links), Siegfried Keller, technischer Leiter des Hotels (zweiter von rechts) sowie Kamerad Henry Hartwig (rechts).

Foto : Günther

Ostseebad Sellin (gü). Sponsoring für die Freiwilllige Feuerwehr des Ortes ! Stefan von Heine, Direktor des Hotelpark "Ambiance", und sein technischer Leiter Siegfried Keller waren dieser Tage bei Gemeindewehrführer Manfred Engelbrecht und überreichten 17 Paar Arbeitshandschuhe im Wert von 800 Euro.

Mit dem Sponsoring soll gleichzeitig der Grundstein für eine Partnerschaft zwischen dem touristischen Unternehmen und der Freiwilligen Feuerwehr gelegt sein, wie von Heine und Engelbrecht gegenüber dieser Zeitung betonen.

Nunmehr verfügt jeder Kamerad über seine eigenen Handschuhe, wie der Gemeindewehrführer ergänzt und an dieser Stelle herzlich "Danke" sagt.


Sterne für Ulmenhof

Hotel mit drei Sternen superior ausgezeichnet

Ute Möltgen, Inhaberin des Hotels "Ulmenhof" bekommt von De-HoGa-Regionalchef Wilfried Rothkirch die Tafel mit drei Sternen superior überreicht. Mit im Bild sind Küchenchef Peter Frisch und Mitarbeiterin Monika Wittmüß (li.).

Foto : Günther

Vilmnitz (gü). "Das Thema Klassifizierung von Hotels und Pensionen hat in Mecklenburg-Vorpommern an Gewicht zugenommen", sagte DeHoGa-Regionalchef Wilfried Rothkirch am Rande einer Erstklassifizierung in der letzten Woche. Der emsige Rothkirch war bei Ute Möltgen und ihrem Team im Vimnitzer Hotel "Ulmenhof" zu Gast und konnte die begehrte Tafel mit drei Sternen superior übergeben.

"Viele Pflichtpunkte in der Bewertung kamen an die Klassifizierung für vier Sterne heran, deswegen haben wir dem Haus noch den Zusatz superior gegeben", begründete Rothkirch die Entscheidung der Bereisungskommission gegenüber dem Rüganer. Das Hotel "Ulmenhof" (früher "Vilmnitzer Hof") geht dieses Jahr in die dritte Saison und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Gästen, so Ute Möltgen.


Negativ für Rügen?

Der ZWAR-Beitritt von Hiddensee und die Folgen

Rügen / Hiddensee (ur). Werden sich die Beiträge und Gebühren für Trinkwasser und Abwasser auf der Insel Rügen erhöhen, weil die Verbandsversammlung des ZWAR (Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen) am 9. Mai diesen Jahres den Beitritt der Gemeinde Seebad Insel Hiddensee zum ZWAR beschlossen hat ? Hat der ZWAR-Beitritt der Gemeinde Seebad Insel Hiddensee also negative Auswirkungen auf Rügen in Form von höheren Beiträgen und Gebühren ?

Diese fragenden Sorgen nach dem jüngsten ZWAR-Beschluss sind nur gar zu verständlich, denn auf Hiddensee werden bedeutend höhere Gebühren und Beiträge für Trinkwasser und Abwasser bezahlt als auf der Insel Rügen.

Verursacht wurde dies dadurch, dass die Gemeinde Seebad Insel Hiddensee nach der Auflösung der DDR-Verhältnisse auf dem Gebiet der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung in den 1990-er Jahren einen ganz anderen Weg ging als die anderen Gemeinden des Landkreises Rügen. Dieser Weg wurde sehr sehr teuer. Mehrfach wurde darüber im Rüganer berichtet. Deutlich wurde dabei auch, in welch engagiertem Maße sich Einwohner von Hiddensee gegen die Fehlentwicklung wehrten.

Mit der Mitgliedschaft im ZWAR will die Gemeinde Hiddensee aus der fatalen Fehlentwicklung in der Vergangenheit aussteigen. Nicht zuletzt soll es so auch möglich werden, die Gebühren- und Beitragslast der Hiddenseer auf dem Gebiet der Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung zu senken. Doch wie soll das vonstatten gehen? Werden dafür die Rüganer mehr bezahlen? Oder wird es trotz ZWAR-Mitgliedschaft vorerst für die Hiddenseer höhere Gebühren und Beiträge als für die Rüganer geben? Wie soll dann evtl. irgendwann einmal ein Angleich erfolgen?

Zur Beantwortung der Fragen zum ZWAR - Beitritt der Gemeinde Seebad Insel Hiddensee wurde ZWAR - Geschäftsführer Axel Rödiger um ein Interview gebeten. Nachfolgend die Fragen und Antworten.

Wolfgang Urban
(ur):
Werden die Rüganer jetzt auf dem Gebiet der Gebühren und Beiträge bei der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung mit dem teuren "Sündenfall" Hiddensee belastet? Werden die Hiddenseer Lasten also demnächst zu einer Erhöhung der Beiträge und Gebühren auf Rügen führen?

Die Bedingung für den ZWAR - Beitritt von Hiddensee

Axel Rödiger:
Es gibt eine eindeutige Bedingung für den Beitritt der Gemeinde Seebad Insel Hiddensee zum ZWAR. Der Beitritt erfolgt unter der Bedingung, dass die Gemeinde Seebad Insel Hiddensee den ZWAR von allen etwaigen Verbindlichkeiten bzw. Zahlungsansprüchen Dritter, insoweit sie vor dem 1.1.2003 entstanden sind bzw. ihren Ursprung haben, diesen gegenüber freihält. Die Übertragung des betriebsnotwendigen Vermögens, einschließlich der Finanzierung erfolgt mittels Übertragungsbilanz. Der Beitritt erfolgt auf der Grundlage eines öffentlich-rechtlichen Vertrages.

(ur): Es gibt also noch gar keinen Beitrittsvertrag, sondern nur einen Beitrittsbeschluß. Das klingt so, als wenn es noch ein langer Weg ist, bis der Beschluß über den Beitritt umfassend verwirklicht werden kann. Gibt es Zeitvorstellungen?

Vertrag wird formuliert

Axel Rödiger:
Der Vertrag wird jetzt von einem Rechtsanwaltsbüro formuliert und soll so zügig wie möglich vorliegen.

(ur): Für den Beitrags- und Gebührenzahler auf Rügen und Hiddensee ändert sich also vorerst nichts?

Axel Rödiger: Ja

(ur): Wann wird sich für die Rüganer bzw. Hiddenseer etwas ändern? Und: Kommt es dann zu einer Erhöhung der Beiträge und Gebühren für die Rüganer?

Keine Erhöhung der Beiträge und Gebühren

Axel Rödiger:

Für uns als ZWAR steht fest, dass es durch den Beitritt der Gemeinde Hiddensee keine Erhöhung der Beiträge und Gebühren für die Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung auf der Insel Rügen geben wird.

(ur): Und was wird mit den Einwohnern von Hiddensee?

Axel Rödiger: Diesbezüglich gibt es eine Absichtserklärung des Vorstandes des ZWAR, dass möglichst auch auf der Insel Hiddensee gleiche Gebühren und Beiträge wie auf der Insel Rügen bezahlt werden sollen.

(ur): Wie kann dieses Ziel erreicht werden?

Axel Rödiger: Zunächst müssen wir eine komplett neue Gebühren- und Beitragskalkulation für die Gemeinde Seebad Insel Hiddensee erarbeiten. Dort müssen jene Kosten herausgelöst werden, die die Gemeinde Hiddensee als Altlasten mit dem bisherigen Betreiber der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung zu klären hat.

Angleichung als Ziel

(ur):
Hiddensee muss "die Schatten seiner Vergangenheit" also auch nach einem Beitritt zum ZWAR selber abwickeln?

Axel Rödiger: Mit evtl. noch bevorstehenden Rechtsstreitigkeiten zwischen der Gemeinde Seebad Insel Hiddensee und ihrem bisherigen Betreiber der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung werden wir die Rüganer nicht belasten. Das muss die Gemeinde Seebad Insel Hiddensee klären.

Nach der von uns neu berechneten Gebühren- und Beitragskalkulation für Hiddensee werden wir Zahlen auf dem Tisch haben und damit über eine Grundlage für das weitere Handeln verfügen. Langfristig wollen wir dabei - wie bereits erwähnt - zur Angleichung der Hiddenseer Beiträge und Gebühren an die der Rüganer kommen.


Wird in Bergen nun gerodelt?

Stadtvertretung entscheidet am Mittwoch

Bergen auf Rügen (ks). "Wo wird in Bergen gerodelt ?" Den Stralsunder Existenzgründer Thomas Dehn und Torsten Rhinow fällt die Beantwortung dieser Frage sicherlich genauso leicht wie den 3.100 Insulanern, Stralsundern und Urlaubern die mit ihrer Unterschrift für den Bau einer Sommerrodelbahn auf dem Rugard votierten.

Da wie bereits berichtet, die Mehrheit der Bergener Stadtvertreter auf ihrer letzten Sitzung statt einer Entscheidung für die Suche nach alternativen Standorten für die Alpine - Coaster - Bahn votierten, diese aber erwartungsgemäß erfolgslos blieb, steht das Thema am Mittwoch wiederum auf der Tagesordnung.

"Innerhalb von zwei Wochen konnten wir über 3.100 Unterschriften für die Errichtung der Sommerrodelbahn sammeln. Eine Zahl die uns mit Stolz erfüllt", so Thomas Dehn im Rüganer - Gespräch.

Eine Entscheidung, ob die Schlitten ab dieser Saison nun vom Rugard - Parkplatz die Skiwiese hinab gleiten, muss somit am Mittwoch fallen, da dies der letzte mögliche Termin für Dehn und Rhinow ist, um noch zur Saison 2003 mit der Umsetzung ihres Projektes zu starten. "Immerhin arbeiten wir kämpfen wir auf Rügen seit einem Jahr für unser Projekt", so Dehn.


Bäderpolizei im Dienst

18 zusätzliche Beamte bis 14. September in den PR Bergen und Sassnitz

Zingst / Insel Rügen (DR). Die Bäderpolizei des Landes hat ihren diesjährigen Dienst aufgenommen ! Insgesamt 18 zusätzliche Beamte sind seit 12. Mai in den Polizeirevieren Sass-nitz und Bergen auf Rügen integriert. Sie versehen hauptsächlich auf Campingplätzen und in Urlauberzentren der Insel ihren Dienst.

Am 12. Mai fand vor dem Zingster Kurhaus die diesjährige zentrale Eröffnungsveranstaltung des Landes statt, wie Polizeisprecher Ingolf Dinse gegenüber dieser Zeitung informiert. Die festliche Ansprache hielt der Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Gottfried Timm (SPD).

Das Land Mecklenburg-Vorpommern mit seinen unverwechselbaren Landschaften und seinen berühmten Ostseebädern und Stränden ist jedes Jahr Anziehungspunkt tausender Urlaubsgäste und Tagesbesucher.

Die Landespolizei will als Dienstleistungsunternehmen für Sicherheit die Bedürfnisse der Gäste und der Einheimmischen decken. Auch in diesem Jahr sorgt der Bäderdienst der Landespolizei für Sicherheit und Geborgenheit in den Urlaubszentren, so der Innenminister gegenüber den anwesenden Bürgern, Gästen und Beamten der Bäderpolizei.

Die Polizei präsentierte an diesem Tag einen Hubschrauber, mehrere verschiedene Einsatzfahrzeuge und das Info-Mobil. Es wurden Fahrräder codiert, die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle gab Auskunft. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Landespolizeiorchester.

Bis Mitte September versehen in der Polizeidirektion Stralsund insgesamt 47 Beamte im Bäderdienst auf der Insel Rügen und der Halbinsel Fischland-Darß sowie Zingst ihren Dienst.

Die Präsenz der Bäderpolizei vor Ort an Strandpromenaden, in Straßen und an belebten Plätzen hat in den letzten Jahren in den Tourismushochburgen für mehr objektive Sicherheit gesorgt, sind sich Fachleute und Touristiker einig.

In diesem Jahr wird sich die Einsatzgruppe wiederum an den belebten Plätzen aufhalten, die bekannten Polizeistationen in den Orten sind sieben Tage die Woche besetzt und auch in den Abendstunden werden die Beamten verstärkt anzutreffen sein, wie es weiter heißt.


FFH - Nachmeldung

Öffentlichkeitsbeteiligung beginnt

Bergen auf Rügen (gü). Unter Leitung von Landrätin Kerstin Kassner (PDS) werden derzeit im Landratsamt die vorgeschlagenen Gebiete für die FFH-Nachmeldung überprüft. Darüber informiert die Kreisverwaltung in einer vorliegenden Mitteilung.

Der Landkreis hat bereits 9,2 Prozent der Landflächen als FFH-Gebiete ausgewiesen, Defizite gibt es in küstennahen und maritimen Bereichen, wie es jetzt heißt. Die betroffenen Kommunen erhalten direkt vom Schweriner Ministerium die Unterlagen zur Beteiligung.



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