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Ostseebad Binz (gü).
Umfangreiche Baumaßnahmen in den
Straßen des größten Rügener Seebades werden in den
kommenden Jahren das Ortsbild bestimmen. Über die Fortschreibung einer
sog. Prioritätenliste für diese Maßnahmen
verständigten sich die Mitglieder des Bauausschusses dieser Tage
während ihrer letzten Sitzung.
Demnach steht an erster Stelle der zweite Bauabschnitt Klünderberg.
Das wird auch von der Kurverwaltung so gesehen, wie Bauamtsmitarbeiter Kurt
Jerchel gegenüber den anwesenden Ausschussmitgliedern sagte.
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Beginnt dieser Tage : Der zweite Bauabschnitt Klünderberg wird von den
Baufirmen begonnen.
Foto : Günther
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Nachfolgend stehen folgende Straßen auf der Liste : Prorarer Chaussee
und Jasmunder Straße, Hauptstraße, Schmachtersee Straße,
Zeppelin-, Paul- und Hans-Beimler-Straße, anschließend die
Wald- und Sonnenstraße. Diese Maßnahmen beziehen sich auf den
dann erfolgten Ausbau der Jasmunder Straße, hieß es
ergänzend.
Weiter geht es mit der Goethe- und der Zinglingstraße. Folgen sollen
die Margareten- und Wandastraße, ehe die Straße am Kleinbahnhof
die Liste beschließt. Dass dies keine starre Liste ist, darauf
verwies Bauamtsleiterin Gudrun Reimer während der Sitzung.
Ergäben sich Förderungen oder andere relevante Finanzierungen, so
werden natürlich betreffende Straßen vorgezogen. Der
Planungszeitraum bezieht sich auf zehn Jahre.
Dem Ausschussvorsitzenden Harry Neumann (WFB) fehlte auf der Liste des
Bauamtes die Putbusser Straße, wie er monierte. Diese sei, so
Jerchel, auf der Prioritätenliste der Kurverwaltung vermerkt. Dass
diese mit den Mitgliedern des Betriebsausschusses abgestimmt worden sei,
wie es weiter hieß, daran konnte sich Harald Schewe (CDU),
Vorsitzender dieses Ausschusses der Kurverwaltung, nicht erinnern. Und auch
Ausschussmitglied Gisela Lemke (CDU) verneinte dies auf
Rüganer-Nachfrage.
Gerade beim geplanten Ausbau der Hauptstraße sieht das Bauamt eine
"Menge Ärger" auf den Ort zukommen. "Diese
Maßnahme wird uns kräftig beschäftigen", so Reimer
dazu. Zahlreiche Leitungen verlaufen unter der Straße. Umfangreiche
Tiefbauarbeiten machen sich notwendig. Die Straße ist die Bummel- und
Shoppingmeile des Ortes . . .
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