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10. JG, Tel. 0 38 38 / 80 99-0 21. November - 27. November 2001 unabhängig - überparteilich

Prioritäten beim Binzer Straßenbau

Bauausschuss verständigt sich über Liste
der Baumaßnahmen in den kommenden Jahren


Ostseebad Binz (gü). Umfangreiche Baumaßnahmen in den Straßen des größten Rügener Seebades werden in den kommenden Jahren das Ortsbild bestimmen. Über die Fortschreibung einer sog. Prioritätenliste für diese Maßnahmen verständigten sich die Mitglieder des Bauausschusses dieser Tage während ihrer letzten Sitzung.

Demnach steht an erster Stelle der zweite Bauabschnitt Klünderberg. Das wird auch von der Kurverwaltung so gesehen, wie Bauamtsmitarbeiter Kurt Jerchel gegenüber den anwesenden Ausschussmitgliedern sagte.

Beginnt dieser Tage : Der zweite Bauabschnitt Klünderberg wird von den Baufirmen begonnen.

Foto : Günther

Nachfolgend stehen folgende Straßen auf der Liste : Prorarer Chaussee und Jasmunder Straße, Hauptstraße, Schmachtersee Straße, Zeppelin-, Paul- und Hans-Beimler-Straße, anschließend die Wald- und Sonnenstraße. Diese Maßnahmen beziehen sich auf den dann erfolgten Ausbau der Jasmunder Straße, hieß es ergänzend.

Weiter geht es mit der Goethe- und der Zinglingstraße. Folgen sollen die Margareten- und Wandastraße, ehe die Straße am Kleinbahnhof die Liste beschließt. Dass dies keine starre Liste ist, darauf verwies Bauamtsleiterin Gudrun Reimer während der Sitzung. Ergäben sich Förderungen oder andere relevante Finanzierungen, so werden natürlich betreffende Straßen vorgezogen. Der Planungszeitraum bezieht sich auf zehn Jahre.

Dem Ausschussvorsitzenden Harry Neumann (WFB) fehlte auf der Liste des Bauamtes die Putbusser Straße, wie er monierte. Diese sei, so Jerchel, auf der Prioritätenliste der Kurverwaltung vermerkt. Dass diese mit den Mitgliedern des Betriebsausschusses abgestimmt worden sei, wie es weiter hieß, daran konnte sich Harald Schewe (CDU), Vorsitzender dieses Ausschusses der Kurverwaltung, nicht erinnern. Und auch Ausschussmitglied Gisela Lemke (CDU) verneinte dies auf Rüganer-Nachfrage.

Gerade beim geplanten Ausbau der Hauptstraße sieht das Bauamt eine "Menge Ärger" auf den Ort zukommen. "Diese Maßnahme wird uns kräftig beschäftigen", so Reimer dazu. Zahlreiche Leitungen verlaufen unter der Straße. Umfangreiche Tiefbauarbeiten machen sich notwendig. Die Straße ist die Bummel- und Shoppingmeile des Ortes . . .


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