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Plakatiert : Das Seehotel "Binz-Therme" Rügen gehört
seit letztem Donnerstag der Kooperation der "Upstalsboom" Hotels
+ Freizeit GmbH & Co. an. Von links : Michael Franke und Rüdiger
W. Fölske (beide "Upstalsboom"), Hoteldirektor Dietmar
Blümke und Verkaufsleiterin Anne Burwitz.
Foto : Günther |
Ostseebad Binz (gü).
Ein neuer Name hat im Rügener Tourismus
Fuß gefasst. Das renommierte Seehotel "Binz-Therme"
Rügen hat als erstes Haus auf der Insel eine Kooperation mit dem
Unternehmen "Upstalsboom" Hotels + Freizeit GmbH & Co.
vollzogen.
Rüdiger W. Fölske, Geschäftsführer, und Michael Franke,
Leiter Unternehmensentwicklung/Operations, überbrachten am
zurückliegenden Donnerstag Hoteldirektor Dietmar Blümke und
Verkaufsleiterin Anne Burwitz die entsprechende Plakette sowie die
Kooperationsvereinbarung.
Das in Emden beheimatete Tourismus-Unternehmen hatte auf der
diesjährigen ITB in Berlin erstmals seine Kooperationsvorstellungen
vorgetragen. Mittlerweile konnte mit dem Seehotel "Binz-Therme"
das zehnte Partner-Unternehmen in diesem Jahr gewonnen werden, so
Fölske. In den kommenden drei bis vier Jahren will
"Upstalsboom" weitere zehn bis 15 Partner-Unternehmen gewinnen.
Damit soll ein attraktiver Pool an Hotels und Appartementhäusern an
der Nord- und Ostseeküste sowie im Norden der Republik gebildet
werden. Derzeit gehören 53 Hotels und Ferienobjekte zur Kooperation,
davon 51 Häuser an der gesamtdeutschen Küste. Die
Geschäftsfelder beziehen sich auf Hotelmanagement, -partnerschaft und
-beratung, wie einem entsprechenden Firmenprofil zu entnehmen ist.
"Für uns ist besonders die Zusammenarbeit mit der Kooperation
betreffs unserer Appartements interessant", betont Hoteldirektor
Dietmar Blümke gegenüber dem Rüganer. Diese sollen besonders
mit dem "Produkt" Therme bei "Upstalsboom" einen festen
Platz einnehmen, sieht der Direktor die Synergie-Effekte für das
Binzer Haus. Da in der Kooperation die Destination Rügen nachgefragt
ist, schauen alle Beteiligten optimistisch in die künftige
Zusammenarbeit, heißt es dazu.
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Rügens Rüben laden zur Runkelrübengeschichte.
Foto: Zeige |
Ritter Runkel - der Held aus Kindertagen. Repro: Museum |
Prora (rz).
Herbstzeit auf Rügen bedeutet auch
(Runkel)-Rübenzeit. Eine besonders pfiffige Idee, sich diesem Thema zu
nähern, hat man im "Café Blickwinkel" in Prora in
einer Ausstellung umgesetzt, in dem man nach einer "Leitfigur"
gesucht und auch gefunden hat: "Ritter Runkel". Auch wenn die
gedankliche Verbindung ein wenig weit hergeholt scheint, macht das, was man
dort zu sehen bekommt, sichtliches Vergnügen. Auf rund fünfzig
Bildtafeln wird ein Mix aus Infos zur Rübe an sich, Illustrationen zum
"Märchen von der Rübe", Leckeres aus dem Kochbuch wie
die Rüben-Pürree-Suppe und immer wieder der "Ritter
Runkel" gezeigt.
Diese Comic-Variante der DDR-Kinderbildgeschichten erfreut sich nach wie
vor stetiger Beliebtheit bei Groß und Klein. Der "Ritter
Runkel" ist hervorgegangen aus den Heften der Serie "Die
Digedags" des Autors und Zeichners Hannes Hegen, dessen Biografie
ebenfalls gewürdigt wird. Ab Folge 90 bis zur lezten Ausgabe 151
beherrschte der Held "Runkel" die Geschichten. Die Hefte selbst
avancierten zur "Bückware". Und der Wert der Hefte steigt
bei Sammlern ständig. Für das Heft Nr.1 soll man schon mal um die
1.000 Mark locker machen müssen.
Um so amüsanter dürfte eine Wanderung durch die Ausstellung sein,
bei der man sich wieder in die Abenteuerwelt der "Digedag" und
des besagten "Ritter Runkel" versetzen lassen kann.
Übrigens, Walter Thomas Heyn hat die Rittergeschichten zu einem
Kindermusical verarbeitet, das am 12. Dezember 2001 am Schlosstheater
Rheinsberg in einer Co-Produktion der Musikakademie Rheinsberg und der
Landesmusikakademie Berlin seine Uraufführung erleben wird.
Aber wie gesagt, man muss nicht erst ins Brandenburgische fahren, um alte
Freunde wieder zu sehen. Vielleicht nutzt man das Café
Blickwinkel-Angebot. Eine gute Gelegenheit bietet sich bereits am Sonntag,
2. Dezember, ab 10 Uhr. An diesem Tag finden die "4. Rügener
Spielebörse" und die "Proraer Büchermeile" an eben
diesem Ort statt. Unter anderem können bei der Spielebörse,
durchgeführt von der Wittow-Buchhandlung aus Juliusruh, zwei
hochkarätige neue Gesellschaftsspiele getestet werden: die Umsetzung
des Textes von J.R. Tolkien "Herr der Ringe" und die
Spielefassung von "Harry Potter".
In vorweihnachtlicher Atmosphäre gibt es außerdem eine kleine
Tombola und ein gemeinsames Tannenbaumschmücken sowie Leckeres an
Speisen und Getränken. Und sollte sich noch ein seltenes Exemplar der
"Digedag"-Hefte oder des "Ritter Runkel" in Ihrem
Besitz befinden ­p; einfach mitnehmen, denn schließlich ist die
Büchermeile auch eine Tauschbörse.
Und noch ein Tipp für Literaturfreunde: Bereits am 22.November
lädt das Café Blickwinkel um 19 Uhr zu einer Lesung mit dem
Rezitator Heinz Nied ein. Texte von FrancoisVillon, Erich Kästner,
Kurt Tucholsky, Jacques Prévert, Heinrich Schröter u.a. zum
Thema "Gegen Gewalt" stehen auf dem Programm. Und immer wieder
an- und aufregend die anschließenden Diskussionen, die der
Künstler einfühlsam moderiert.
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