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Kurhaus erster Olympiapartner

Landrätin Kassner überreicht an Direktor Rasche Urkunde

Landrätin Kerstin Kassner (PDS) überreicht an Kurhaus-Direktor Ullrich M. Rasche die Urkunde, die die Olympiapartnerschaft zwischen dem Hotel und dem Landkreis dokumentiert.

Foto : (gü)

Ostseebad Binz (gü). Das fünfsternige Travel-Charme-Hotel "Kurhaus Binz" ist erster Olympiapartner auf der Insel Rügen für den Landkreis Rügen und die Hansestadt Stralsund, die ihre gemeinsame Bewerbung für die Segelwettbewerbe der Sommerolympiade 2012 beim NOK dieser Tage abgegeben haben. Am Rande der ersten Präsentation der Bewerbung am zurückliegenden Donnerstag überreichte Landrätin Kerstin Kassner (PDS) an Kurhaus-Direktor Ullrich M. Rasche die Urkunde.

Der Landkreis Rügen und die Hansestadt Stralsund verleihen dem "Kurhaus Binz" den Titel Förderer der deutschen Bewerberregion Rügen / Stralsund für die Segelwettbewerbe 2012. Unterschrieben haben die Urkunde Kerstin Kassner und Stralsunds Oberbürgermeister Harald Lastovka (CDU).

Zu sehen sind auf der Urkunde das Logo und der Slogan "Natürlich Segeln !" In diesem Zusammenhang äußerte Landrätin Kassner die Bitte an die Rügener Wirtschaft, dass sich möglichst viele Firmen der Insel als Sponsoren für die nun beginnende PR-Arbeit und andere wichtige Dinge finden lassen.


Rekordfang in der Ostsee

Fischer landen erstmals über 12.000 Tonnen Hering seit der Wende an

Sassnitz (gü). Rekordfang und zufriedene Gesichter bei den Fischern des Landes Mecklenburg-Vorpommern ! Wie Norbert Kahlfuss, Vorsitzender der Kutter- und Küstenfischer, in diesen Tagen sagte, seien rund 12.800 Tonnen Hering in den letzten Wochen angelandet worden.Das sind rund 4.300 Tonnen mehr als im vergangenen Jahr.

Damit können die Fischer auf die bisher erfolgreichste Frühjahrssaison nach der politischen Wende in der damaligen DDR blicken. Mit rund 10.000 Tonnen Hering war das Jahr 1997 bis dato Spitzenreiter bei den Fängen.

Der Erfolg ist aber auch hart erarbeitet, wie es in diesem Zusammenhang heißt. So hätten zahlreiche Betriebe auf die Schleppnetzfischerei umgestellt, sind die von Land und Europäischer Union (EU) ausgewiesenen Fördermittel für neue Technik genutzt worden. Immerhin konnten rund 35 Prozent der Fänge mit Schleppnetzen eingebracht werden (54 Prozent mit Stellnetz und elf Prozent mit Reusenfischerei).

Aber auch neue Fischereibetriebe haben sich im Heringsfang engagiert. So erlangt der Brotfisch, wie der Hering auch genannt wird, zunehmende Bedeutung für die hiesige Fischerei, sind sich die Verantwortlichen sicher. Dies auch mit Blick auf die Inbetriebnahme der ersten Bearbeitungsstufe im Fährhafen Sassnitz zum neuen Jahr. Dann könnte das Fangergebnis nochmals gesteigert werden, lauten optimistische Prognosen.

Neben der Wiederbelebung der Schleppnetzfischerei wird auch an neuen Technologien gearbeitet, etwa der Schwimmwade, die vor Thiessow getestet wurde.


Kandidatenkarussell

Bürgermeisterwahlen in Göhren

Ostseebad Göhren (gü). Das Kandidatenkarussell für die bevorstehende Wahl zum neuen Bürgermeister beginnt sich zu drehen. Wie Der Rüganer in Erfahrung bringen konnte, sind bislang drei mögliche Bewerber für das Ehrenamt im Gespräch.

CDU-Gemeindevertreterin Carola Koos hatte bereits vor einigen Wochen ihr Interesse an einer Kandidatur gegenüber dieser Zeitung signalisiert. Sie hatte den Posten der Bürgermeisterin in der Legislative von 1994 bis 1999 auch inne, wurde damals in der Stichwahl im Juni 1999 allerdings von der noch amtierenden Bärbel Powilleit (BfR) geschlagen.

Auch der zweite Name stammt aus der Gemeindevertretung. Es handelt sich um Peter Kien, der für die SPD tätig ist. Auf eine entsprechende Nachfrage wollte er eine Kandidatur weder bestätigen noch dementieren.

Der dritte Name ist der von Hans-Jürgen Gogalla (PDS). Er trat bereits 1999 zur Bürgermeisterwahl an. Er begnügte sich gegenüber dem Rüganer mit einem "Jein", dass er eine erneute Kandidatur beabsichtigt. Vielmehr sagte er zum gegenwärtigen Zeitpunkt : "Wir werden jetzt erstmal die kommende Ausschreibung abwarten, dann muss die Partei diskutieren.

Natürlich scheint es sinnvoller, wenn zur Wahl mehr als ein Bewerber stehen würde." Weiter sagte der im Kreistag sitzende Gogalla, dass er "nicht erpicht" auf das Amt sei, aber er würde es sich zutrauen, im Sinne der Gemeinde die kommenden zwei Jahre als Bürgermeister zu arbeiten. "Es müssen in Göhren Dinge schnell geregelt werden, die derzeit nach Ordnung und klarer Führung verlangen", schloss er seine Aussage ab.

Das Amt Mönchgut-Granitz sagte auf Nachfrage, dass gegenüber der unteren Rechtsaufsicht in Bergen der Rücktritt angezeigt ist und nunmehr ein Termin seitens der Rechtsaufsicht für die Wahl festgelegt werden müsse.



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