Kandidatenkarussell
Bürgermeisterwahlen in Göhren
Ostseebad Göhren (gü).
Das Kandidatenkarussell für die
bevorstehende Wahl zum neuen Bürgermeister beginnt sich zu drehen. Wie
Der Rüganer in Erfahrung bringen konnte, sind bislang drei
mögliche Bewerber für das Ehrenamt im Gespräch.
CDU-Gemeindevertreterin Carola Koos hatte bereits vor einigen Wochen ihr
Interesse an einer Kandidatur gegenüber dieser Zeitung signalisiert.
Sie hatte den Posten der Bürgermeisterin in der Legislative von 1994
bis 1999 auch inne, wurde damals in der Stichwahl im Juni 1999 allerdings
von der noch amtierenden Bärbel Powilleit (BfR) geschlagen.
Auch der zweite Name stammt aus der Gemeindevertretung. Es handelt sich um
Peter Kien, der für die SPD tätig ist. Auf eine entsprechende
Nachfrage wollte er eine Kandidatur weder bestätigen noch
dementieren.
Der dritte Name ist der von Hans-Jürgen Gogalla (PDS). Er trat bereits
1999 zur Bürgermeisterwahl an. Er begnügte sich gegenüber
dem Rüganer mit einem "Jein", dass er eine erneute
Kandidatur beabsichtigt. Vielmehr sagte er zum gegenwärtigen Zeitpunkt
: "Wir werden jetzt erstmal die kommende Ausschreibung abwarten, dann
muss die Partei diskutieren.
Natürlich scheint es sinnvoller, wenn zur Wahl mehr als ein Bewerber
stehen würde." Weiter sagte der im Kreistag sitzende Gogalla,
dass er "nicht erpicht" auf das Amt sei, aber er würde es
sich zutrauen, im Sinne der Gemeinde die kommenden zwei Jahre als
Bürgermeister zu arbeiten. "Es müssen in Göhren Dinge
schnell geregelt werden, die derzeit nach Ordnung und klarer Führung
verlangen", schloss er seine Aussage ab.
Das Amt Mönchgut-Granitz sagte auf Nachfrage, dass gegenüber der
unteren Rechtsaufsicht in Bergen der Rücktritt angezeigt ist und
nunmehr ein Termin seitens der Rechtsaufsicht für die Wahl festgelegt
werden müsse.
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