| 13. JG, Tel. 0 38 38 / 80 99-0 | 24. März - 30. März 2004 | unabhängig - überparteilich |
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Dank an den König vom Königsstuhl |
Eingerahmt von Birgit Schuster und Kerstin Kassner: Der König vom Königsstuhl. Er sorgte zwischen den acht Festrednern bei der Eröffnungsveranstaltung für vergnügungs |
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Durchschneiden des Bandes zum National- |
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Dagegen agierten Wirtschaftsminister Ebnet (SPD) und Umweltminister Methling (PDS) noch bedeutend frischer bei ihrer Wahrnehmung von politischen Pflichtveranstaltungen. Sie verfolgten die Späße des Königs vom Königsstuhl mit einer Lebensfreude, die dem trockenen Stil der Pressemitteilungen nicht anzumerken ist, mit denen sowohl das Wirtschafts- als auch das Umweltministerium die Eröffnung des Nationalpark-Zentrums am Königsstuhl würdigten. Allerdings gehört natürlich auch die trockene Fakten-Prosa zu den wichtigen Infos von Eröffnungen. |
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Sassnitz (chn). Eine neue Attraktion für Kinder und Jugendliche wurde am Freitag vergangener Woche im Nationalpark Jasmund feierlich präsentiert. Dort, wo noch bis vor zwei Monaten gearbeitet wurde, konnte durch Dipl. Forstwirtin Sylvia Schulz das "Waldschulhaus" eröffnet werden. In einem Jahr wurde aus einem herunter-gekommenen Gebäude durch Mitarbeiter der BBR ein modern eingerichtetes Haus mit Möglichkeiten zum Basteln und Spielen erstellt. Mit der vierten und fünften Klasse der Förderschule aus Sassnitz starteten Sylvia Schulz und Natur- und Landschaftspfleger und Forstwirt Frank Rekow um 8 Uhr eine Exkursion zum "Waldschulhaus". |
| Die Kinder der Förderschule beim Basteln. Foto: Niemann |
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Sie waren die Ersten, die ihre Spuren in dem Gebäude hinterlassen durften. Mit Naturmaterialien wurde gebastelt und der Raum verschönert. "Ziel ist es, durch das direkte Erleben von Natur die Sensibilität zu schärfen und das Gesehene in einem Bild darzustellen", so Sylvia Schulz. Neben der Begleitung von Projekttagen an Schulen sollen unter anderem auch mit Schulklassen Exkursionen durchgeführt werden. Ebenso werden Ausstellungen vorbereitet. Eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen wird mit diesem Projekt angestrebt. Das Haus, in dem das "Waldschulhaus" jetzt beheimatet ist, wurde bis 1992 als Försterei genutzt. |
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Ralswiek (gü). Am Pfingstsonnabend wird die Open-Air-Saison auf Deutschlands größter Insel eingeläutet! Der beliebte Radiosender Antenne Mecklenburg-Vorpommern lädt zum diesjährigen Pfingst-Open-Air und damit zu seiner Geburtstagsparty ein. Waren die Radiomacher aus Plate letztes Jahr zum Zehnjährigen in Rostock, rollt der Tross dieses Jahr wieder auf die Insel und damit auf die Naturbühne der Störtebeker Festspiele am Großen Jasmunder Bodden. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Und zwar an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an den Tourist-Informationen in Binz, Bergen auf Rügen und Sassnitz sowie unter der Ticket-Hotline (0 38 38) 80 77 80. Los geht es an diesem 29. Mai in Ralswiek um 16 Uhr. Mit dabei sind die Partykanonen "Right Said Fred", die deutschen Schmuserocker "PUR" und die ECHO-Preisträgerin Yvonne Catterfeld aus Erfurt! Übrigens, "PUR" haben auch einen ECHO bekommen. Also, hochkarätige Besetzung auf der Bühne bei Antenne Mecklenburg-Vorpommern. Yvonne Catterfeld setzt mit ihrem zweiten Album "FARBEN MEINER WELT" zu einem Quantensprung an: Soulige Balladen und groovige Midtempo-Songs wechseln einander ab, Deutschlands beste Produzenten, Komponisten und Texter haben mit ihrer musikalischen Vielfalt Yvonnes Welt noch farbiger erscheinen lassen. |
| ECHO-Preisträgerin Yvonne Catterfeld wird am 29. Mai auf der Naturbühne live zu erleben sein. Foto: Agentur |
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![]() Hinter die Kulissen geschaut: Minister Ebnet und die ZDF-Reporterin nach dem Interview zum Seilbahngesetz. Fotos (3): Urban |
Von Wolfgang Urban Königsstuhl. Eine herrliche Kulisse wählte sich ein ZDF-Team in der vergangenen Woche, um Dr. Otto Ebnet (SPD), Wirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zu einem der merkwürdigsten hiesigen Gesetzesvorhaben zu interviewen. Es handelt sich um das Seilbahngesetz, das jetzt im Entwurf vorliegt (siehe Foto oben rechts). Genau gegenüber dem 118 m hohen Königsstuhl wurde das ZDF-Interview mit dem Minister im Vordergrund und dem faszinierenden Kreidefelsen im Hintergrund durchgeführt. Das Foto oben links zeigt den Minister nach dem Interview. Zuvor schaute er mit ernstem Blick in die Fernsehkamera. Dabei betonte er vor laufender Kamera, dass das Seilbahngesetz für Mecklenburg-Vorpommern nur aufgrund einer Auflage der EU (Europäischen Union) erarbeitet wurde. Weniger diplomatisch sagte er nach dem ZDF-Interview, dass es sich "um eine blödsinnige Auflage aus Brüssel" handele. Hierzulande weiß man natürlich, wie hoch unsere "Berge" sind. Selbst wenn es auf diesen Hügeln mal Schnee gibt, würde wohl keiner sehnsuchtsvoll nach einer Seilbahn Ausschau halten, geschweige denn für die "lange Fahrt" hinauf in die Höhe einige Euros ausgeben. Doch all dies zählt in der Brüsseler Bürokratie nicht. Regionale Besonderheiten sind Schall und Rauch für die von der EU in Gang gesetzte Gesetzesmaschinerie. Hier scheint es nur den Wahn zu geben, alles für alle Regionen der EU in gleicher Weise mit Gesetzen regeln zu wollen. Rationale Einwände zählen dabei offensichtlich nicht. Im Gegenteil, wer nicht mitspielt, dem drohen hohe Strafen. So muss das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern mit einer Geldstrafe von bis zu 791.000 Euro rechnen, wenn es der EU-Aufforderung zum Erlass eines Seilbahngesetzes nicht entspricht. Angesichts dessen wird es wohl keinen verantwortungsvollen Politiker in Mecklenburg-Vorpommern geben, der demnächst bei der Beschlussfassung im Landtag gegen das Seilbahngesetz stimmen wird: "Lieber Blödsinn beschließen, solange er nicht zum Schaden des Landes ist, als ein Strafgeld an die EU zahlen." |
Hinweisschildauf der Aussichtsplattform des Königsstuhls. |
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![]() Das Gesetz ist noch nicht beschlossen, aber es ist für keine Partei im Landtag sinnvoll dagegen zu stimmen. Mehr dazu im Artikel. |
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Oder wird es evtl. doch Politiker geben, die selbst das Seilbahn-Thema für ihren Wahlkampf zu nutzen versuchen? Frei nach dem Motto: "Mit uns nicht!", um an der Macht dann zu sagen: "Wir müssen das Gesetz leider verabschieden." |
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Ostseebad Binz (gü). Die neue Strand- und Badeordnung ist beschlossen! Ungewöhnlich viele Einwohner kamen am letzten Donnerstag zur Sitzung der Gemeindevertretung - Gegner und Befürworter der neuen Satzung, wie sich während der eingeräumten Wortmeldungen zeigte. Kurdirektorin Petra Wolter stellte vor der Beschlussfassung nochmals in aller Deutlichkeit die Fakten dar. Zahlreiche Beschwerden der Gäste in den letzten zwei Jahren haben die Kurverwaltung gezwungen zu handeln. Besonders das Aufstellen von sog. Strandmuscheln der Tagesgäste zwischen den Strandkörben hat sich verselbständigt. Ordnung und Sauberkeit am Binzer Strand in der Hochsaison sind zu Fremdwörtern geworden. Also ist eine folgerichtige Antwort darauf, das Strand- und Badeleben ein wenig geordneter zu gestalten. |
| Eine Mischung aus Ballermann 6 und Rimini beherrschte bisher den Strand von Binz. Das soll sich jetzt zu Gunsten der Binz-Gäste und der Einwohner mit der neuen Strand- und Badeordnung ändern. Foto: Archiv | |
In der Satzung ist deswegen verankert, dass das Aufstellen von Strandmuscheln und das Liegen von Tagesgästen in diesen Abschnitten nicht mehr erlaubt sein soll. Der bewirtschaftete Strand erstreckt sich vom Fischerstrand bis zur Kaimauer Prora. Dabei handelt es sich nach den Worten von Petra Wolter um 242.000 Quadratmeter. Davon sind rund 120.000 Quadratmeter an Strandkorbvermieter und Hotels verpachtet, die restlichen 122.000 Quadratmeter stehen den Tagesgästen nach wie vor zur Verfügung. "Wir planen keine Erweiterung der Strandkorbkapazitäten", so Wolter. Die Strandkörbe werden ab Düne (fünf Meter entfernt aus naturschutz- und hochwasserschutzfachlichen Gründen) in Richtung Wasser in vier Reihen stehen. |
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