"Viel getan im letzten Quartal"
Bergens Bürgermeisterin Andrea Köster (CDU) zu den verschiedenen
Bauarbeiten in der Kreisstadt
Von Knut Schäfer
Bergen auf Rügen. Auf der letzten Stadtvertetersitzung gab Bergens
Bürgermeisterin Andrea Köster einen detaillierten Überblick
über verschiedene Baumaßnahmen und Projekte, die die Stadt in
den letzten Monaten in Angriff genommen hat bzw. deren Beginn in
nächster Zeit ansteht.
Im Zusammenhang mit dem Rahmenplan Rotensee (Grobkonzeption zur
Umgestaltung des Wohngebietes entsprechend der zukünftigen
Entwicklung, Anm. d. Red.) hat die Verwaltung, laut Köster, erste
konstruktive Gespräche mit den Wohnungsunternehmen im Hinblick auf
eine weitere und notwendige Zusammenarbeit geführt. Zu dieser
Zusammenarbeit wurde zwischen den Parteien vereinbart Rahmenverträge
abzuschließen.
"Ab Januar 2003 werden durchgängig im Stadtteil Rotensee und
stichprobenartig in den anderen Stadtteilen Bergens sozial- und
wohnungspolitische Haushaltsbefragungen durch das Institut für
Soziologie und Demographie der Universität Rostock unter Leitung von
Dr. Johann Gerdes durchgeführt. Die daraus resultierenden Ergebnisse
werden den Grundstock für den Rahmenplan Rotensee bilden. Die
Wohnungsunternehmen haben signalisiert, sich an den Kosten entsprechend zu
beteiligen", so Köster.
Mini-Busbahnhof
Die Submission für den Straßen- und Kanalbau des
Mini-Busbahnhofes in Bergen-Süd und dessen Beleuchtung fand am 21.
November statt. Derzeitig erfolgt die Auswertung der eingegangenen
Angebote. Der Baubeginn ist in den nächsten Tagen geplant. Die
Bauarbeiten beginnen mit der Verlegung des Regenwasserkanals im Neuen
Weg.
Raddasstraße
Die Bergung des Tanks in der Raddasstraße wurde in der vergangenen
Woche planmäßig abgeschlossen. Zurzeit werden die Angebote
für den Straßen- und Kanalbau geprüft und die Vergabe der
Bauleistungen vorbereitet. In Abstimmung mit dem ZWAR ist vorgesehen, mit
den Kanalbauarbeiten noch in diesem Jahr zu beginnen. Die Ausschreibung der
Straßenbeleuchtung Raddasstraße ist erfolgt ­p; die
Submission war am 10. Dezember 2002.
Sundstraße
Wie die Bürgermeisterin weiter informiert, bildet die Sanierung der
Stützwand in der Sundstraße die Voraussetzung für die
Ausführung der Straßenbaumaßnahme Sundstraße. Die
Beauftragung der Sanierung ist erfolgt und die Arbeiten sind
planmäßig bis zum Ende des Jahres abzuschließen. Eine
Bepflanzung erfolgt im Frühjahr 2003.
Die Submission der Baumaßnahme Sundstraße fand am 19. November
diesen Jahres statt. Zurzeit läuft auch hier die Angebotsauswertung.
Bis Ende Dezember wird in Abstimmung mit dem ZWAR die Auftragserteilung
erfolgen. Der Baubeginn für den Kanalbau ist planmäßig im
Januar 2003 vorgesehen.
Gehweg Ringstraße
Die Submission des Ausbaus des Geh- und Radweges in der Ringstraße
zwischen Stralsunder Straße und Stralsunder Chaussee hat
stattgefunden. Nach entsprechender Auftragsvergabe erfolgte in der
vorletzten Woche der Baubeginn.
Haltestelle "Markt"
Am Markt - vor der Rugard-Apotheke - wurde in den letzten Wochen eine
Bushaltestelleninsel aufgepflastert und ein gläsernes
Wartehäuschen aufgebaut. Die Arbeiten wurden kurz vor dem Abschluss
von den niedrigen Temperaturen ausgebremst. Somit könnte sich die
Fertigstellung bis in das nächste Jahr hinein ziehen.
Waldstraße
"Zum Ausbau der Waldstraße wurden die Varianten in den
Fachausschüssen diskutiert und in einer Bürgerversammlung am 12.
November vorgestellt. Im Ergebnis dieser Diskussionen wurde das
zuständige Planungsbüro beauftragt, die Genehmigungsplanung zu
erarbeiten", betont Andrea Köster. Damit sind dann die Grundlagen
für eine zügige Umsetzung der Maßnahme im Jahr 2003
gegeben.
Tilzow
"Die Bauanlaufberatung zur Erschließung des B-Plan-Gebietes
Tilzow hat stattgefunden. Die bauausführende Firma Tief- und
Verkehrsbau Stralsund führt derzeit Dichtungsarbeiten am
Regenwasserbecken durch. Parallel dazu werden vorbereitende Arbeiten zur 1.
Phase des Straßenbaus durchgeführt. Die Arbeiten verlaufen
planmäßig", siganlisiert die Bürgermeisterin.
Wasserstraße
Die Sanierung der Stützmauer in der oberen Wasserstraße wurde
abgeschlossen.
Um die Standsicherheit der Mauer in Zukunft zu gewährleisten, wurde,
laut Köster, durch das Statikbüro folgende Einschränkung
festgelegt: Künftig darf die Wasserstraße nur mit Fahrzeugen bis
zu einer Gesamtlast von 2 Tonnen befahren werden.
Schauwerkstatt
An der Schauwerkstatt wurde zwischenzeitlich die Gebäudehülle
geschlossen. Die Maurerarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen. Beendet
wurden auch die Außenputzarbeiten und die Schwammsanierung. Die
Hausanschlüsse für Gas, Wasser und Elektrizität wurden
hergestellt.
Rathaus
Am 2. Dezember begann der 3. Bauabschnitt des Bergener Rathauses zur
Schaffung eines behindertengerechten Zuganges. Laut Bauablaufplan ist mit
der Fertigstellung am 7. April 2003 zu rechnen, teilte Bürgermeisterin
Andrea Köster mit.
Marktplatz
In Sachen Umgestaltung und Neuordnung des Straßenverkehrs berichtete
Der Rüganer bereits in seiner letzten Ausgabe ausführlich. Um
jedoch die Realisierung eines zentralen Marktbistros in der Innenstadt zu
verwirklichen, wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Stadtbauamt und der
Pressestelle ein Aufruf in den verschiedenen Inselzeitungen gestartet, mit
dem Ziel, regionales Interesse bei potentiellen Investoren und Betreibern
für das Vorhaben zu wecken. Die ersten Interessenten haben sich breits
gemeldet.
Stadtbauhof
Auch auf die Arbeit des Stadtbauhofes ging die Bürgermeisterin ein. So
wurden im Berichtszeitraum unter anderem nachfolgende Arbeiten und
Maßnahmen innerhalb der Stadt durchgeführt:
- Die Oberflächenherrichtung des unbefestigten Weges ­p;
Einmündung Parkplatz der DSF bis zum Haus Nr. 6 b auf einer
Fläche von 260 m2.
- Die Pflasterung der Straßeneinmündung des Friedhofsweges.
- Das behindertengerechte Herstellen der Gehwege im Stadtgebiet Rotensee
(Höhe Ruschwitzstr. 44, Likedeeler- und Rotenseestr. und die Zufahrt
Goedeke-Michel-Hof).
- Die Einschlemmung von Brechsand als Unterhaltungsarbeit im Bereich der
oberen Dammstraße bis zur Marktstraße.
- Die Erneuerung des unbefestigten Weges zwischen der Garten- und
Südstraße durch Verlegung von Betonplatten, die einseitige
Gehwegserneuerung und die Installation von drei Straßenlaternen.
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