D I E   Z E I T U N G   F Ü R   D I E   I N S E L

13. JG, Tel. 0 38 38 / 80 99-0 26. Juni - 2. Juli unabhängig - überparteilich

Die Rügen-Talks 2002 starten am 3. Juli

IFA Ferienpark Rügen präsentiert wieder die beliebten Shows
mit André Holst und seinen Prominenten aus Fernsehen, Sport und Show

Großes Finale der Rügens-Talks im letzten Jahr. André Holst (zweiter von links) mit IFA-Direktorin Ute Pfütze. Die Talkreihe brachte in 2001 immerhin 10.000 Mark ein.

Foto : Archiv

Ostseebad Binz (DR). It's Showtime, heißt es im Juli und August im IFA Ferienpark Rügen an der Strandpromenade 74 ! Auch in diesem Jahr wird der beliebte MDR-Moderator André Holst wieder seine Promis zum Rügen-Talk bitten. Und das alles für eine gute Sache. Die Eintrittsgelder der Rügen-Talks kommen nämlich einem kleinen Menschen zu Gute, der dringend Hilfe braucht. Und zwar handelt es sich um den mit sechs Jahren an Muskeldystrophie erkrankten Felix Buse (heute 13) aus Rambin.

Zahlreiche Promis aus Sport, Unterhaltung, Musik und Film haben bereits ihre Teilnahme an den insgesamt fünf Talkrunden zugesagt, wie André Holst gegenüber dem Rüganer betont. So können sich Gäste der Talk-Reihe auf hochkarätig besetzte Shows freuen, die im Saal "Hiddensee" stattfinden werden. Und zwar an diesen Abenden, Beginn ist jeweils um 21 Uhr : Am 3., 17. und 31. Juli sowie am 7. und 21. August heißt sie das Multi-Talent und Peter-Frankenfeldt-Gedächtnispreisträger Holst herzlich willkommen.

Gute alte Bekannte aus den neuen und alten Bundesländern werden an diesen Abenden auf der Couch Platz nehmen und einen "Schlag" erzählen, wie man so schön sagt. Musikalische und humoristische Einlagen wird es genauso geben wie einen prominenten Rügen-Gast pro Show. Dieser wird aktuell über ein Ereignis oder etwas andres informieren.

Der Rügen -Talk begann 1996 im Selliner Cliff-Hotel Rügen als Cliff-Talk. Drei Jahre war Holst mit seinen Gästen im Vier-Sterne-Haus des zweitgrößten Seebades, um die Gäste zu erfreuen. Anschließend wanderte der Talk, dann in Rügen-Talk umbenannt, nach Binz und Vaschvitz, wo er mit freundlicher Unterstützung der damaligen beiden Radisson SAS-Hotels bzw. dem Ostseehotel "Binz-Therme" durchgeführt wurde.

Schließlich veranstalteten das letztgenannte Hotel und der IFA-Ferienpark im letzten Jahr gemeinsam die Show, die zum festen Programm während des Sommer gehört. In diesem "verflixten" siebten Jahr präsentiert der IFA Ferienpark mit freundlicher Unterstützung der BILD-Zeitung, Rügen-Druck Putbus, dem Rüganer und anderen Sponsoren den Talk allein.

Reservieren Sie sich Ihre Karte unter (03 83 93) 9 20 28 !
Zu Gast bei der ersten Show werden sein : Das Duo Kauff und Henkler, Julia Axen, Monika Herz, Gerd Christian, Wolfgang Lippert und Fernsehmoderatorin Viktoria Herrmann.
Der Preis beträgt pro Karte acht Euro, und die sind für den kleinen Felix Buse !



Sassnitzer U-Boot-Pläne

Wirtschaftsministerium des Landes M-V- unterstützt die geplante Investition

Sassnitz (ur). Im Rüganer vom 12. Juni wurde darüber berichtet, dass das 1991 ausgemusterte britische U-Boot "H.M.S. Otus" zum schwimmenden Technik-Museum umgebaut werden soll. "H.M.S." bedeutet "Her majesty's submarin". Schon zu den Rügener Hafentagen am 12. Juli soll das Museum die ersten Besucher in Sassnitz in Empfang nehmen soll. Das hatte Slavka Petan als Geschäftsführerin der "Erlebniswelt U-Boot GmbH" erklärt.

In der vergangenen Woche teilte das Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern zu den Sassnitzer U-Bootplänen mit: "Die Stadt Sassnitz bekommt einen touristischen Anziehungspunkt der besonderen Art. Im Stadthafen Sassnitz wird ein U-Boot vor Anker gehen, das zur touristischen Attraktion ausgebaut wird."

Ganz in diesem Sinne sagte Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet: "Die Stadt Sassnitz erhält damit einen zusätzlichen Anziehungspunkt. Durch die Integration des U-Bootes in den Stadthafen und die Umgestaltung des Umfeldes zu einem maritimen U-Boot-Center werden Urlauber und Gäste auch außerhalb der Saison und an Regentagen in die Stadt kommen."

U-Boot-Center als touristischer Erlebnisbereich

Zu Details erklärte das Wirtschaftsministerium: "Die geplante Investition mit einem Gesamtvolumen von 360.000 Euro wird vom Wirtschaftsministerium unterstützt. Geplant ist der Aufbau und der Betrieb eines maritimen U-Boot-Centers als touristischen Erlebnisbereich. Das U-Boot wird auf einem fest installierten Schwimmponton in exponierter Lage des Stadthafens andocken.

Erste Besucher sollen bereits in diesem Sommer begrüßt werden" Dem im Stadthafen installierten Schwimmponton "wird ein Empfangsgebäude vorgelagert, in dem neben dem Kartenverkauf auch eine Ausstellung zum Thema U-Boot untergebracht ist. Des weiteren", so das Wirtschaftsministerium "ist eine Multimediashow zur allgemeinen Seefahrt und insbesondere für den Unterwasserbereich vorgesehen. Das rund 90 Meter lange U-Boot war seit den sechziger Jahren für die britische Marine im Einsatz."


Druck auf Ämter wächst

Innenminister Timm : "Ämterstrukturreform
dauert auf der Insel Rügen zu lange"

Bergen auf Rügen (gü). Die Rüganer sind zu langsam ! Das sieht jedenfalls Innenminister Dr. Gottfried Timm (SPD) bei der Ämterstrukturreform so. Der Schweriner Minister weilte dieser Tage auf der Insel und traf sich mit Landrätin Kerstin Kassner (PDS), um über aktuelle Themen zu sprechen.

Und dass das Thema Ämterreform im Ministerium seit dem vorgelegten Bericht der Enquete-Kommission Programm ist, daran ließ er gegenüber den hiesigen Medien keine Zweifel aufkommen. Timm sieht "Handlungsdruck" auf der Insel. Denn die Vorgaben der Kommission des Landtages sind spätestens in der kommenden Legislative des Landtages vor Ort umzusetzen.


Sollten sich die politischen Verantwortungsträger nicht einig werden, wird Schwerin mit dem nötigen Druck neue Ämtergrenzen festlegen. Dass das auch ein möglicherweise neuer Innenminister nach der Landtagswahl im September ebenfalls vornehmen werde, auch daran ließ er keine Zweifel.

Doch soweit muss es nicht kommen, schränkte der Innenminister sein forsches Auftreten gleich wieder ein. Schließlich gehe es vornehmlich um Ämter- nicht um Gemeindefusionen. Die regionale Identität soll weitestgehend erhalten bleiben.

Aber die bestehenden Ämter auf der Insel sind mit den jetzigen Einwohnerzahlen nicht effektiv genug in Sachen Verwaltung, schätzte der Minister nicht das erste Mal ein. Gleichzeitig verwies er in diesem Zusammenhang auch darauf, dass die neuen Strukturen mindestens 100 Jahre Bestand haben müssen. Den Widerstand wollte Timm denn auch vordergründig in den Ämtern, nicht den angeschlossenen Gemeinden ausgemacht wissen.

Mit Blick auf die Kommunalwahlen im Mai 2004 sagte Timm : "Mitte des kommenden Jahres müssen uns die Pläne auf dem Tisch vorliegen. Sollte dies durch die Handelnden vor Ort nicht erreicht werden, wird zum 1. Januar 2005 die »Zwangsheirat« von Schwerin aus angeordnet."

Und das wiederum bedeutet, dass in den Amtsstuben des Ministeriums ebenfalls zur Mitte des nächsten Jahres die Pläne vorbereitet werden. Denn genauso wie die Entscheidungsträger vor Ort brauchen auch die Beamten in der Landeshauptstadt einen gewissen Vorlauf, um die Inkraftsetzung vorzubereiten, so Timm.



Zur Startseite "Der RÜGANER - Die Zeitung für die Insel".
© DER RÜGANER, Weiterveröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages!

Ruegen-Logo Informationen zur Insel Rügen   © wild-east®marketing
Impressum