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Das erste Bild mit den drei Vorständen der Sparkasse Rügen wird
bald schon wieder Geschichte sein. Der neu berufene Wolfram Münch
(links) und der Sprecher des Vorstandes Herbert Ostermoor (Mitte) werden
bleiben. Sönke Reimers (rechts) wird im kommenden Jahr nach Greifswald
wechseln (siehe Kasten). Foto: Wuitschik |
Rügen (tw). Im Rahmen eines Pressegespräches informierte der
Vorstand der Sparkasse Rügen über wesentliche Veränderungen,
die sowohl Kunden als auch Mitarbeiter betreffen. Die Sparkasse Rügen
gehört zu den stabilsten Sparkassen in Mecklenburg-Vorpommern und hat
den Zukunftsprozess somit vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Stärke
rechtzeitig in die Wege geleitet.
Wesentliche Ziele der Maßnahmen sind die Optimierung der
Kundenberatung in den Geschäftsstellen sowie die Senkung der Kosten.
"Auch vor den Toren der Sparkasse machen die veränderten
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht halt. Steigende Arbeitslosenzahlen
und Rückgang der Bevölkerung lassen in Zukunft nicht mehr mit
großen Zuwachszahlen rechnen. Geändertes Kundenverhalten und
Druck auf die Zinsmargen führen zu geringeren Erträgen", so
Herbert Ostermoor.
Seit mehreren Monaten arbeiteten Mitarbeiter, Führungskräfte und
Personalrat gemeinsam mit dem Vorstand sowie externer Unternehmensberatung
an einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Jeder einzelne
Arbeitsschritt im Kreditbereich, in den Geschäftsstellen sowie in
nachfolgenden Bereichen standen auf dem Prüfstand. So wurde
beispielsweise bereits im Juni der gesamte Zahlungsverkehr nach Dresden
ausgelagert. Durch rationellere Abläufe und optimierte hausinterne
Strukturen erfolgt eine konsequente Ausrichtung auf das
Kundengeschäft.
Das Geschäftsstellennetz wurde analysiert und Vergleichswerte aus dem
Land herangezogen. "So entfallen auf Rügen auf 1.000 Einwohner
eine Sparkasse oder Bank. Der Vergleichswert in Mecklenburg-Vorpommern
liegt bei über 2.000 Einwohnern. Daraus ergab sich die von
Verwaltungsrat und Vorstand gemeinsam getragene Entscheidung, die Anzahl
der Geschäftsstellen anzupassen und von 18 auf 14 zu reduzieren.
Zum 31. Dezember 2003 werden die Geschäftsstellen in Thiessow, Gingst,
Baabe und Dranske schließen", erklärte Sönke Reimers
die Konsequenzen. Die benachbarten Geschäftsstellen in Göhren,
Samtens, Sellin und Wiek betreuen dann die Kunden. Danach hat die Sparkasse
Rügen immer noch ein dichteres Geschäftsstellennetz als der
Durchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern und insbesondere im Vergleich zu
Mitbewerbern auf der Insel. Die Mitarbeiterinnen dieser
Geschäftsstellen wechseln teilweise mit ihren Kunden und behalten
ihren Arbeitsplatz in der Sparkasse", erläuterte Wolfram
Münch.
"Um die Zukunft zu gestalten muss man handeln, sonst wird man
behandelt", so der Vorstand der Sparkasse. "Als örtliche
Sparkasse stehen wir aktiv im Wirtschaftsgeschehen dieser Insel. Aus
eigener Kraft müssen wir uns so aufstellen, dass der Bestand der
Sparkasse auch in Zukunft gesichert bleibt".
Die konsequente Neuausrichtung ist eine Weichenstellung in die richtige
Richtung. Auch zukünftig stehen den Sparkassenkunden hochwertige
Bankdienstleistungen in örtlicher Nähe zur Verfügung. Der
Weg gehe weg von der reinen Sachbearbeitung hin zu noch mehr
Beratungsleistungen für den Kunden.
Wechsel im Vorstand der Sparkasse
Vorstandsmitglied Sönke Reimers, seit 1991 bei der Sparkasse
Rügen, wechselt zum 1. Juli 2004 in den Vorstand der Sparkasse
Vorpommern. Er folgt damit dem Ruf des benachbarten Instituts auf dem
Festland.
Die Sparkasse Vorpommern ist mit zwei Milliarden EURO Bilanzsumme und 600
Mitarbeitern die zweitgrößte Sparkasse in
Mecklenburg-Vorpommern. Der Verwaltungsrat der Sparkasse Rügen wird
voraussichtlich in seiner Dezembersitzung über die Nachfolge
entscheiden. Auf eine hausinterne Lösung hat sich die Sparkasse
bereits festgelegt, um Kontinuität nach außen und innen zu
wahren.
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Wirtschaftsminister Ebnet (li.) überreicht Michael Bauer,
Geschäftsführer der AWO SANO gGmbH, den Fördermittelbescheid
für das neue Vorhaben des Unternehmens.
Foto : Günther |
Ostseebad Baabe (gü). Weitere Investitionen in den
Gesundheitstourismus nimmt die AWO SANO gGmbH in der Strandstraße
vor. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Dr. Otto Ebnet (SPD)
überreichte am zurückliegenden Freitag einen
Fördermittelbescheid an Michael Bauer, Geschäftsführer der
gGmbH, die in der Strandstraße bereits die Mutter-Kind-Kurklinik
betreibt.
Mit immerhin 49 Prozent fördert das Wirtschaftsministerium den
fünf Millionen Euro teuren Neubau eines Familienerholungsheimes, das
insgesamt 136 Betten haben wird, wie Bauer informierte.
Geplant ist eine ganzjährige Betreibung des Hauses mit zehn
Mitarbeitern, dazu kommen weitere zwei Auszubildende. Minister Ebnet sagte
während der Übergabe, dass der Gesundheitstourismus in
Mecklenburg-Vorpommern einen immer größeren Stellenwert
einnimmt. "Wie bekommen wir die Leute dazu, ihr Geld in unserem Land
zu lassen ?", lautete die Frage. Ebnet antwortete sich selbst und
verwies auf die steigenden Angebote in diesem Wirtschaftszweig.
Auch Baabes Bürgermeister Dieter Mathis (CDU) sieht in dem neuen
Projekt eine Bereicherung für seine Gemeinde und eine Maßnahme
für die Verlängerung der Saison. In der Mutter-Kind-Kurklinik
befindet sich auch das Kurmittelhaus für das Ostseebad Baabe.
"Unsere Gäste profitieren insgesamt von der Anlage", lobte
der Gemeindechef das Engagement der gGmbH.
Für die Senioren sind insbesondere das Fitness- und Wellnessangebot
sowie die Offerten für gesunde Ernährung interessant. Damit
sollen vorrangig auch Tagestouristen angesprochen werden, wie es dazu
heißt. Für das Vorhaben ist bereits die Baugrube in der
Strandstraße 20 ausgehoben worden.
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Das Gutshaus in Grabow ist eines der Objekte, das jetzt in Berlin
versteigert werden soll. Mindestegbot: 19.000 EURO.
Foto: Privat |
Berlin/Rügen (DR). Das Auktionshaus Karhausen in Berlin bietet in
seiner Weihnachtsauktion vom 6.bis 9. Dezember 12 interessante Objekte auf
Rügen an. Versteigert wird in Berlin. Das Auktionshaus hat eine
Niederlassung in Lauterbach auf Rügen. Geschäftsführer Uwe
Köllges kümmert sich vor Ort um Objekte und Kunden.
Diese Betreuung vor Ort, die bundesweite Werbung des Mutterhauses und der
Meistersaal am Potsdamer Platz in Berlin als hauseigener
Versteigerungssaal, verkehrsgünstig mit seinem klassischen Ambiente,
begründen den außergewöhnlichen Erfolg der
Karhausen-Auktionen.
In den letzten zwei Jahren wurden weit über 100 Rügener Objekte
von Gemeinden, aus Bundesvermögen, von Treuhandliegenschaften und
Privaten erfolgreich in Berlin versteigert.
Die Objekte sind streng nach der Versteigerungsverordnung geprüft und
dokumentiert und die Startpreise sind sehr günstig.
Jeder Kaufinteressent sieht seine Konkurrenz und damit den aktuellen Markt
für das Objekt. Die Chancen für einen preisgünstigen Erwerb
sind sehr hoch. Diese privaten Grundstücksauktionen sind
öffentlich und für jedermann zugänglich. Telefonische Gebote
sind möglich.
Anfragen an:
Auktionshaus Karhausen,
Berlin (030/890 48 56)
Niederlassung Lauterbach
Uwe Köllges
038301/886 07
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