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Besuch im Garzer Feuerwehrgerätehaus | |
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Hohen Besuch erhielten die Garzer Feuerwehrkameraden im August. Vor dem Gerätehaus in der Hunnenstraße fuhren zum Erstaunen des Beobachters zwei schwarze Limousinen mit Blaulicht auf dem Dach vor. Bodyguards in dunklen Anzügen und mit Funk am Ohr entstiegen den Fahrzeugen, sodann zeigte sich aus dem Dunkel des Regierungswagens der hochrangige Besucher: Ministerpräsident Harald Ringstorff. Der Landesvater gab sich in Garz die Ehre und verweilte nach einer Besichtigung des Feuerwehrfahrzeugbestandes für knapp zwei Stunden bei Kaffee und Kuchen im Feuerwehrgerätehaus, in einer kleinen, beschaulichen Runde, zu der neben Bürgermeister Meißner, Stadtwehrführer Nehls und dem Garzer Pastor Giesecke noch Frau Gohla und Herr von Schöning von der Bürgerinitiative, Frau Bindernagel und Herr Hühnerbein vom CJD sowie Frau Peters, Herr Genz und Herr Reese von der SPD gehörten.
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An der Kaffeetafel wurde recht gelöst über die Belange der Garzer, insbesondere in verkehrstechnischer und sonstiger infrastruktureller Hinsicht gesprochen - auch "'n lütt betten opp Platt"! Es wurde reichlich diskutiert und über die Situation in Garz berichtet. Für die erstklassige Verköstigung hatte die Frau des Garzer Bürgermeisters - Frau Meißner - mit Hilfe der Feuerwehrkameraden gesorgt. Alle waren zwar etwas aufgeregt, es lief jedoch reibungslos - wenn es auch noch nie eine von Leibwächtern abgeschirmte Kaffetafel im Garzer Gerätehaus gegeben hatte! Dann hieß es für den Ministerpräsidenten, weiter nach Binz und Prora zu fahren. Regierungslimousinen vor dem Garzer Gerätehaus - das wird es wohl so bald nicht wieder geben!
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Hauke Schäfer
Schrift- und Pressewart der FFw Garz
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Zum Gesundheitstourismus | |
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Leserbrief zum Artikel:
Förderung für Neubau von Gesundheitshotel
Der Rüganer vom 26.11.2003
Die Arbeiterwohlfahrt erhält 49 Prozent öffentliche Förderung für den Bau
eines Wellness-Hotels. Ich hatte immer geglaubt, die AWO verfolgt
gemeinnützige Zwecke und hätte deswegen auch eine Steuerbefreiung bei ihrer
Betätigung. Vom Geld der Kassenpatienten aus Kurkliniken ist anscheinend
viel Geld bei den Gesellschaften der AWO verblieben. Mit den von
Kassenpatienten erwirt-schafteten Geldern und der reichlichen Fördermittel
wird ein ungleicher Wett-bewerb in die Hotellandschaft gebracht und das
nicht nur in Baabe. Die Begriffe gemeinnützige Organisation und
Wirtschaftsförderung sind wohl weit dehnbar.
Hoffentlich verbleibt noch Geld für die wirklich Bedürftigen.
Thorsten Berekoven
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Kinderlandverschickung in Binz vor 60 Jahren | |
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Wer erinnert sich daran?
Angesichts der zunehmenden Luftangriffe der britischen und amerikanischen Luftwaffe auf deutsche Städte wurde in einem streng vertraulichen Rundschreiben des Reichsleiters Bormann an die oberste Dienststellen des Reiches und der NSDAP vom 27.09.1940 die sogenannte "Erweiterte Kinderlandverschickung" angeordnet. Die Kinderlandverschickung (KLV), die es bereits seit 1934 in Deutschland gab, betraf nun nicht mehr nur bedürftige Stadtkinder, sonder auch und vor allem Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre aus luftgefährdeten Städten, um sie vor den Gefahren der Luftangriffe zu schützen und ihnen einen geordneten Schulunterricht zu gewährleisten. Sie wurde dem Reichsjugendführer Baldur von Schirach unterstellt, vorher war die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) dafür zuständig. Anfangs noch weitgehend freiwillig, wurde sie ab 1943 zwingender, als die angloamerikanischen Luftangriffe massiv und zum deutschen Alltag wurden. Ganze Schulen wurden mit dieser Aktion aus deutschen Großstädten in nicht luftgefährdete Gebiete verschickt, wozu auch die Badeorte der Insel Rügen gehörten. Vor 60 Jahren, im Frühjahr 1943 begann der Zustrom vieler Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren nach Göhren, Sellin, Sassnitz und Binz. Leider ist es zur Zeit nicht möglich, das ganze Ausmaß der erweiterten Kinderlandverschickung auf Rügen zu beschreiben. Am besten hätten es die ehemaligen Eigentümer der mit Kindern besetzten Hotels und Pensionen wissen müssen. Aber sie sind mit ihren Familien nach 1945 entweder geflohen oder wurden mit der "Aktion Rose" 1953 wieder DDR-Recht enteignet und vertrieben. Viele von Ihnen leben nicht mehr. So bleiben nur noch die ehemals Kinderlandverschickten als Zeitzeugen. Für Binz haben sich Ehemalige der Bismarckschule, Oberschule für Jungen, aus Berlin-Tegel bereit erklärt, über ihre Erlebnisse zu berichten. Ihre Berichte werden Bestandteil der Chronik des Ostseebades Binz. Archivalien über diese Aktion, an der viele Bürgerinnen und Bürger hier und in den anderen Orten besonders seit 1943 großen Anteil hatten, sind nicht auffindbar, obwohl sich seit Ende 1944 die KLV-Dienststelle für Pommern in der Villa "Glückspilz" befand. Von ehemaligen Teilnehmern an der Kinderlandverschickung nach Binz während des 2. Weltkrieges ist bekannt, dass die Häuser "Stranddistel", "Strandhotel", "Hindenburg" (heute "Elfeld"), "Glückspilz", "Marie", "Eden", "Sirene", "Strandidyll", "Helene", "Prora", "Malaperte" und "Haus am Meer" für ein oder mehrere Jahre (seit 1940 oder 1943 1945) KLV-Lager waren. Sicher waren es noch mehr und auch noch andere Schulen, die nach Binz verschickt wurden...
Die Binzer Ortschronisten wären für weitere Informationen auf diesem Gebiet sehr dankbar, auch über andere Orte Rügens. Informationen und Unterlagen darüber nehmen gern Herr Reinhard Jager, Pestalozzistraße 13, 18609 Binz, Tel. 038393/2496 oder Prof. Dr. Wolfgang Heun, Kasselvitz 13 A, 18573 Rambin, Tel. 038306/62945 entgegen.
Wolfgang Heun
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Rettungsschwimmer für Ostsee-Einsatz ausgebildet | |
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Von vielen Badegästen an den Stränden Rügens in Augenschein genommen - die Rettungsschwimmer auf den Rettungswachtürmen. Mit geschultem Blick erfassen sie die Situation und ergreifen Initiative.
Hilfe wird gebraucht. So geschehen am Strand von Thiessow. Zwei Sturmbälle sind gezogen. Badeverbot für alle. Aber wer hält sich schon daran. Aufgeregt und völlig verwirrt sucht eine junge Mutter ihr Kind. Die Vermutung liegt nahe. Bei einem Streifengang der Rettungsschwimmer am Strand erblicken sie die hilflose Mutter. Vor lauter Aufregung bekommt sie kaum heraus, wie ihr Kind bekleidet ist und aussieht. Über Funk wird die Wache verständigt. Verstärkung naht. Inzwischen begibt sich eine Rettungsschwimmerin im Laufschritt am Strand entlang in Richtung Lobbe, um das Kind zu suchen. Die Hoffnung wird nicht aufgegeben. Am Strand herrscht Aufgeregtheit. Die Rettungsschwimmer organisieren mit vielen Urlaubern und Gästen eine Rettungskette. Beinahe 50 freiwillige Helfer fassen sich an den Händen und stehen dicht gedrängt nebeneinander. Alt und Jung, groß und klein. Ein Kind wird vermisst und das geht nahe. Auf Anleitung durch die Rettungsschwimmer begeben sich die Suchenden in die tobende Ostsee. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", besagt eine alte Weisheit zu berichten. Doch die Kette reicht nicht aus. Am Weststrand von Thiessow, so weiß die Rettungswache, befinden sich 16 Teilnehmer eines Rettungsschwimmkurses mit ihren Ausbildern. Sie bereiten die zukünftigen Rettungsschwimmer auf einen Ostsee-Einsatz vor. Über Funk wird Kontakt hergestellt. Die Situation wird erfasst. Die Ausbildung wird abgebrochen, die Sachen zusammengepackt. Ernstfall! Eiligst begeben sich die zukünftigen Rettungsschwimmer mit ihren Fahrzeugen an die Rettungswache nach Thiessow. Der Puls schlägt höher, Witzeleien verstummen, das Herz schlägt bis zum Hals. Ernstfall. An der Wachstation angekommen wird die Situation anschaulicher. Schnell wird sich ein Überblick verschafft. Die Badesachen, Schwimmflossen und Taucherbrillen aus den Rucksäcken geholt. Ein Funkspruch. Gespannt wird der Funkspruch entgegengenommen. " Das Kind ist gefunden." Rettungsschwimmerin Stephanie, die sich im Laufschritt in Richtung Lobbe begeben hatte, fand das Kind orientierungslos am Strand von Gager herumirren. Erleichterung, Aufatmen, die Spannung weicht. Tränen stecken in den Augen. Vor Freude. Nichts Schlimmes ist passiert. Alles noch einmal gut gegangen. Lange noch wird über die Situation gesprochen. Nur scheinbar wenige Minuten reichen aus, um Hilfeleistungen in Anspruch nehmen zu müssen und da ist es gut, viele freiwillige Helfer zu haben.
Anschaulicher konnte der Lehrgang für die zukünftigen Rettungsschwimmer nicht sein. Hautnah erfuhren sie, welches Wissen und Können von zukünftigen Rettungsschwimmern vorausgesetzt wird, um tatsächlich in brenzligen Situationen verantwortungsvoll zu handeln. In vielen Bereichen werden Rettungsschwimmer gesucht. Die DLRG Ortsgruppe Bergen e.V. bildet sie aus. Ein weiterer Kurs ist ab September in der Schwimmhalle geplant. Wer jetzt schon Interesse zeigt, der melde sich unterTel./Fax: 03838/23600 Axel Beusch, W.-Pieck-Ring 03,18528 Bergen.
Weitere Informationen unter www.bergen.dlrg.de.
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Großes Wiedersehenstreffen in Putbus | |
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Das Wetter hätte an diesem Wochenende nicht schöner sein können. Zum Fototermin vor dem Portal des ehemaligen Lehrerbildungsinstitutes Am Circus 16 trafen sich am Sonnabend, dem 24.05.03, viele ehemalige Schüler. Sie besuchten von 1953-1957 das Adolf-Diesterweg-Institut. Genau 50 Jahre sind es also, die sie mit der Stadt Putbus und dem Lehrerbildungsinstitut verbinden. Regelmäßig, schon längst alle zwei Jahre, treffen sie sich an diesem Ort, um sich an die gemeinsamen Studienjahre zu erinnern. Es war jene Zeit, die noch von vielen Entbehrungen geprägt war, doch alle sind stolz auf das solide pädagogische und allgemeine Grundwissen, das sie hier erlangten und das viele noch zu weiterführenden Studien befähigte. Ein wichtiger Lebensabschnitt, den die Schüler vom 14. bis 18. Lebensjahr in Putbus verbrachten, in dem Freundschaften geknüpft wurden, die bis heute Bestand haben. Mit großer Freude kamen die ehemaligen Schüler aus München, Thale, Gevelsberg, Märkisch-Buchholz und Mecklenburg-Vorpommern nach Putbus, im die Schönheiten der Rügenschen Landschaft wieder neu zu entdecken. Dazu boten sich ein Besuch im Jagdschloss Granitz und des Seebades Binz geradezu an. Unser ehemaliger Klassendozent H. Brückner aus Lonvitz war uns in all den Jahren ein verlässlicher Begleiter, dem ein herzlicher Dank gebührt. Dass die ehemaligen Dozenten, Herr Siepelt aus Binz, sowie Herr Rehberg aus Putbus, zum Wiedersehen Zeit fanden, hat alle mit Freude berührt. Ein Stadtrundgang zeigte uns, dass viel getan wurde und getan wird, damit Putbus wieder den Nimbus einer "weißen Stadt am Meer" erlangt. Dazu zählt das Ensemble des Circus, dieser einmaligen klassizistischen Anlage und das in besonderer Weise sanierte Theater, das damals den ehemaligen Schülern die ersten Einblicke in die Kunst der Musik- und Theaterwelt erschloss. Einen Besuch desselben werden wir sicher das nächste Mal ins Auge fassen. Sichtlich erschüttert waren wir vom Anblick des Pädagogiums, des Diesterweg-Institutes, also des altehrwürdigen Gebäudes Am Circus 16, das auf eine wechselvolle Geschichte in verschiedenen Epochen zurückblicken kann. Die letzten Meldungen brachten eine Andeutung, wie diesem Gebäude eine wohldurchdachte Perspektive gegeben werden kann. Hoffen wir, dass sie nicht im Sande verläuft. Kein Ende ohne den traditionellen Spaziergang durch den Putbusser Park. Bei dem wunderbaren Wetter und der qualifizierten Führung von Barbara Plümecke war es ein Genuss, Wissenswertes über die Botanik sowie die Geschichte des Parks zu erfahren. Mit einem Dank an sie fand dieses Wiedersehenstreffen seinen Abschluss.
Im Namen der ehemaligen Schüler
Helga Becker aus Greifswald
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Wurzeln auf Rügen | |
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Wie tief unsere eigenen Wurzeln hier oder dorthin führen, wird oft erst im Alter erkennbar. Horst Splettstößer ist jedenfalls seinen Lebensstationen nachgegangen. In Pammin im ehemaligen Hinterpommern stand seine Wiege. Tief eingeprägt hat sich ihm das Kriegsgeschehen, die Flucht aus der Heimat und der Neuanfang auf Rügen. Zehn Jahre war er, als seine Familie schließlich im Geburtshaus von Ernst-Moritz Arndt in Groß Schoritz ein neues Zuhause fand. 1945 schwiegen endlich die Waffen. Das Bild einer Taube, das ihm einige Jahre später begegnete, wird ihm zum Symbol für den ersehnten Frieden. Es begleitet ihn. So gibt er auch seinem Buch den Titel "Die Taube am blauen Himmel". Am 18. Juni 2003 las er daraus im Maltziener Bürgerhaus auf Zudar. Etwa 50, zumeist ältere Menschen hatten sich einladen lasen. Zu ihnen gehörten die Besucher der regelmäßigen "Klönstunde" des Ortes, Senioren der evangelischen Kirchengemeinde Zudar und auswärtige Gäste. Frau Orlowski und Pfarrer Giesecke begrüßten die Anwesenden und Buchautor. Als dieser von den letzten Tagen in der Heimat, von der Fahrt ins Ungewisse und dem Neuanfang auf Rügen las, war es ganz still im Bürgerhaus. Ein Teil der Zuhörer hatte das gleiche Schicksal hinter sich. Einzelne waren aus dem selben Dorf im gleichen Treck nach Rügen gekommen. Manche unter ihnen waren von Kindern und Kindeskindern längst nach dem eigenen erleben gefragt worden. Wie gut, dass einer von ihnen nun aufgeschrieben hat, was viele durchgestanden haben. Den letzten Anstoß zu den Aufzeichnungen gab Horst Splettstößer die Feier seiner Goldenen Konfirmation 1999. Von Strausberg, wo er jetzt wohnt, war er dazu der Einladung nach Garz gefolgt. Dieses für ihn so eindrückliche Erleben in der St. Petrikirche schildert er am Schluss des Buches. Erneut hört er seinen Konfirmationsspruch von einst: "Seht, welche Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch!" Johannes 3
Plötzlich wird ihm deutlich: Dieser Zuspruch war all die Jahre an seiner Seite, wenn ihm auch der Wortlaut verloren ging. Auch hier hat er seine Wurzeln, die ihm Halt geben.
Sigismund v. Schöning
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Ein schöner Tag für Kinder | |
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Nicht alle Kinder können im Sommer in den Urlaub fahren. Deshalb überlegten sich Frau Friedrichs und Frau Töllner einige Höhepunkte für ihre Gruppe der KITA "Friedrich Fröbel" in Bergen. Um dies in die Tat umzusetzen, wurden die Erzieherinnen von Familie Wichert und den Großeltern Dei unterstützt. Beim Stadionplatzwart Herrn Dei verbrachten die Kinder einen ausgelassenen Vormittag bei fröhlicher Musik, einer tollen Springburg und sportlichen Spielen. Aus der "Fahrt ins Blaue" wurde ein unvergesslicher Tag bei der Fam. Wichert in Gobbin. Eine Kutschfahrt, Spielen mit Katze und Hund auf dem Hof, eine Schatzsuche und Würstchen vom Grill sind nur einige Höhepunkte, mit denen Fam. Wichert die Kinder überraschte. Auf diesem Wege möchten wir "Danke" sagen und alle, die diese zwei schönen Tage unseren Kleinen ermöglicht haben .
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Die Eltern der KITA "Friedrich Fröbel"
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Feuerwehren trafen sich im Zeltlager | |
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Fünf Jahre währt sie nun schon - die Freundschaft zwischen den Freiwilligen Feuerwehren Garz auf Rügen und Übernthal in Hessen! Und traditionsgemäß trafen sich die Jugendabteilungen beider Wehren zum gemeinsamen Zeltlager auch wieder in diesem Jahr - diesmal auf Deutschlands größter Insel in der Ferienanlage Klein Stresow bei Putbus. Die Kinder verlebten eine abwechslungsreiche Woche vom 9. bis 16. August, hin- und herreisend zwischen Hiddensee, dem Rostocker Zoo, den Mukraner Feuersteinfeldern, den Störtebekerfestspielen in Ralswiek und dem Raumfahrtmuseum in Peenemünde auf der Nachbarinsel Usedom. Daneben ging es auch noch mit dem Rasenden Roland von Putbus nach Binz, wo die Kleinen jede Menge Badespaß hatten.
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Im Lager tobte man sich bei Volleyball und Planschen im nahegelegenden Bodden aus. Der besondere Dank der Jugendfeuerwehren gilt den Sponsoren, die mit verschiedenen Geld- und Sachspenden zu einem tollen Zeltlager wesentlich beitrugen: Die Bäckerei Koepke in Garz, die e.dis AG in Bergen (Herr Wolff), der Fischkutter SAS 39 Pommern in Sassnitz, die Rügen Feinkost GmbH in Sassnitz/ Garz sowie die Rügensche Kleinbahn GmbH & Co. in Putbus. Außerdem ist der Stadt Putbus für die Überlassung der Lageranlage zu danken sowie der Stadt Garz und ihrem Bürgermeister für die tatkräftige Unterstützung. - Nun heißt es auf Wiedersehen in Übernthal in 2005!
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Hauke Schäfer
Schrift- und Pressewart der FFw Garz
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An Geschichte nicht nur mahnend interessiert | |
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Am 29. August besuchten Freunde und Mitglieder des Rügener Friedensbündnisses die Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ in Peenemünde. Bekanntlich streiten sich die Gegner der Ausstellung mit den „Machern“ dieser umher. Wie sinnlos und falsch dieser Streit ist, beantwortet die Ausstellung selber. Aus falscher Rücksichtnahme wurden viele Bilder, Schrift- und Tondokumente in beiden deutschen Staaten der Bevölkerung vorenthalten. Die Einen hatten wohl Angst vor einer Revolution und die Anderen vor einer Konterrevolution, was aus meiner Sicht unbegründet war und ist. Die deutsche Geschichte besteht zum Glück für die Menschheit nicht nur aus zwölf Jahren Hitlerfaschismus und dessen vertierte Verbrechen an der Menschheit. Aber wenn ich mich gedanklich der unzähligen Opfern hinwende, denke ich auch an die nie gesühnten Verbrechen der gegnerischen Armeen und ihrer Oberbefehlshaber. Warum mussten Städte wie Dresden und Magdeburg in Schutt und Asche gelegt werden, warum wurden auch deutsche Soldaten mit gleichen Mitteln und Methoden wie Tiere gefangengehalten? Die Gesetze des Krieges haben die Menschen zu tötenden Wölfen gemacht, so wie jeder heute die modernen Varianten in den Filmen aus Hollywodt oder reale Kriege ansehen kann. Leider fehlt in der Ausstellung gewollt oder ungewollt der Bezug zur Gegenwart. Außenpolitisch befindet sich Deutschland durch seine Bündnisverpflichtungen immer noch im Kriegszustand, auch wenn dies demagogisch anders benannt wird.
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Erfreulich ist die große Teilnahme von Jugendlichen an dieser Ausstellung. Das Thema Faschismus und Krieg ist eben noch nicht gegessen und beschäftigt die Menschen, solange weiter, wie es Kriege geben wird. Wie ein neuer Krieg geplant wird erleben wir gerade im Fall des Iran, hier liegen die umwitterten Geheimnisse wie Kriege gemacht werden und wer warum dahinter steht fasst offen.
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Es ist allerdings zu bedauern, dass diese Ausstellung aus politischer Dummheit, Arroganz und Fehleinschätzung nicht nach Prora gekommen ist. Sie wäre eine Bereicherung des Events Prora 03 gewesen und zieht auch so sehr viele Menschen, welche sich mit der Geschichte für Morgen befassen, an. Diese Ausstellung redet für sich selbst und greift bewusst in Emotionen und Gefühle der Besucher ein. Deshalb darf der Ruf, nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg nie verschallen. Darum ist ein Verbot aller faschistischer Organisationen und ihre Propaganda, auch in Form „kritischer“ Lesungen konsequent zu verbieten. Faschismus ist keine Weltanschauung, Faschismus ist ein Verbrechen!
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Karl-Heinz Schulze
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Dank an die Wieker Blasmusikanten | |
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August 2002- es ist nun fast ein Jahr her, doch wir erinnern uns immer noch an die Bilder des Jahrhunderthochwassers in Sachsen. Auch die Stadt Flöha blieb von der Flut nicht verschont.
Die Stadt wurde, wie viele andere auch, von einer regelrechten Flutwelle überrascht.
Wenige Wochen vor der Flutkatastrophe feierte der Musikverein "Blasorchester der Stadt Flöha" e.V. sein 45-jähriges Bestehen. Höhepunkt des Jubiläums war ein Festkonzert in der Aula des Samuel-von-Pufendorf-Gymnasiums der Stadt Flöha. Damals ahnte noch keiner,
dass kurze Zeit später vieles nicht mehr so sein wird, wie an diesem schönen Tag.
Der Musikverein "Blasorchester der Stadt Flöha" e.V. verlor in jenen Augusttagen seinen Lagerraum einschließlich großer Teile des Inventars.
Die Berichte und Bilder der Flutkatastropheaus ganz Sachsen haben nicht nicht nur über Schäden und persönliches Leid der betroffenen Menschen informiert, sie haben auch eine
Welle der Hilsbereitschaft in ganz Deutschland ausgelöst.
So kam es auch zu einem Kontakt mit Herrn Helmut Linke und den Wieker Blasmusikanten.
Er teilte uns mit, dass seine Musikanten Geld gesammelt haben, und dieses als Spende an
unseren Verein überreicht werden soll. Die Freude unsrerseits war sehr groß, als wir davon erfuhren. Nach einigen Telefonaten wurden Nägel mit Köpfen gemacht.
An einem Oktoberwochenende war es dann soweit. Die Wieker Blasmusikanten begaben sich auf den Weg nach Thüringen, wo sie ein Probenlager durchführen wollten. Bei gerade mal 2 Grad trafen wir uns an der Bundesautobahn A4 bei der "Raststätte an der Teufelstalbrücke". Herzlich wurden wir von den Musikanten und dem Vorstand begrüßt. Nach persönlichem Kennenlernen und einer kurzen Unterhaltung überreichte uns Herr Helmut Linke eine Spende in Höhe von 1.744,00 Euro.
Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Musikern, allen Spendern sowie bei Herrn Helmut Linke für die Hilfe und Unterstützung bedanken. Vielleicht
gibt es ja irgendwann ein Treffen beider Musikvereine!
Wir möchten natürlich auch nicht versäumen, den Wieker Blasmusikanten zu seinem
40-jährigen Bestehen, alles Gute und weiterhin viel Spaß und Freude mit der Blasmusik
zu wünschen.
THOMAS POSSELT
1. Vorsitzender vom Musikverein
"Blasorchester der Stadt Flöha" e.V.
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