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Wissenschaft und Militär schlossen in Peenemünde einen verhängnisvollen Pakt. Seit 1932 betrieb die Wehrmacht Raketenforschung. Eine neue Waffe sollte Überlegenheit bringen, Hochtechnologische Rüstungsdefizite wettmachen. 1936 wurde die Heeresversuchsanstalt angelegt. Tausende hochspezialisierte Fachkräfte stellten ihre Fähigkeiten in den Dienst des Krieges. In Peenemünde erprobte man auch andere neuartige Waffen - speziell Raketen mit Strahlantrieb.

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In einer unterirdischen Fabrik am Harz mußten KZ-Häftlinge die Raketen fertigen, die Goebbels zynisch "Vergeltungswaffen" nannte

Rund 20 000 Menschen kamen bei der Produktion ums Leben - mehr als der militärische Einsatz Opfer forderte.

Die "Wunderwaffe" konnte den Verlauf des Krieges nicht beeinflussen.

Die Arbeit der Wissenschaftler von Peenemünde hatte vielfältige Folgen. Sie schuf die Grundlagen für alle heutigen interkontinentalen und interplanetaren Raketen. Die moderne Kommunikation mittels Satelliten setzt ebenfalls die Raketentechnik voraus.

Peenemünde stellt Fragen nach der Rolle der Technik in der Gesellschaft und nach der Verantwortung von Technik und Wissenschaft gegenüber Mensch und Natur. Dies sind Kernfragen für die Zukunft unserer Gesellschaft. Daher wird sich das Museum in den nächsten Jahren in einen Ort verwandeln, an dem Antworten diskutiert werden.

Dokumente, Originalteile und Modelle vermitteln eine Vorstellung von der Arbeit der Peenemünder Spezialisten und von den verheerenden Folgen der neuen Waffe. Darüberhinaus zeigt das Museum Flugzeuge, Hubschrauber und ein Raketenschiff aus Beständen der Nationalen Volksarmee.

Wir möchten Sie hiermit einladen, bei einem Besuch in unseren Austellungsräumen Zeuge vergangener Tage zu werden.
Führungen finden innerhalb der Öffnungszeiten statt. Gruppenführungen bitte voranmelden.

Das Museum befindet sich im ehemaligen Kraftwerk der Heeresversuchsanstalt, das selbst ein bedeutendes technisches Denkmal ist.



Historisch-technisches Informationszentrum
Bahnhofsstraße 28
17449 Peenemünde

Tel: 038371 / 20573
Fax: 038371 / 20574
Wir haben geöffnet:

April bis Oktober
9 - 18 Uhr
November bis März

10 - 16 Uhr

Sie erreichen uns auch mit der Usedomer Bäbahn (UBB)
oder mit dem Bus Linie U12 ab Bahnhof Wolgast Hafen


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