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Usedomer Achterland
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Man hört die Stille!

Auch in der Saison hat der Lieper Winkel so gar nichts gemein mit dem hektischen Treiben an der Ostseeküste der Insel Usedom. Vielmehr begeistert die nach Norden ins Achterwasser ragende Halbinsel nicht wenige Großstädter gerade durch ihren ländlichen Charme und ihre unberührte Schönheit.
Die idyllischen Ortschaften zeigen durchgehend das unverfälschte Bild alter Bauern- und Fischersiedlungen. Die urtümlichen Fischerkaten stammen überwiegend aus dem 18. Jahrhundert. Die Dörfer im Lieper Winkel sind ausnahmslos wendischen Ursprungs. So taucht der Ortsname Grüssow erstmals im Jahre 1342 auf, Warthe, Quilitz, Rankwitz und Reestow folgen um 1400.
Man sagt den Bewohnern des Lieper Winkels nach, dass sie am längsten auf der Insel an wendischen Sitten und Gebräuchen festgehalten haben. So hielten sich hier bis Mitte des 19. Jahrhunderts die wendischen Trachten und Reste wendischen Brauchtums. Auch an ihrer etwas singenden Aussprache sollen die Bewohner des Lieper Winkels zu erkennen gewesen sein.
Mit vielen Veranstaltungen macht in diesem Sommer die mittelalterliche Dorfkirche zu Liepe, die älteste Kirche der Insel Usedom, auf sich aufmerksam. Außer der  traditioneller Lebensart findet der Besucher heute auf der von Wiesen, Feldern und Wäldern geprägten und vom Achterwasser mit seinem breiten Schilfgürtel umschlossenen Halbinsel Ruhe und Erholung pur. Neben Schaf- und Rinderherden kommt zunehmend auch die Pferdezucht wieder zu ihrem Recht.
Fangfrischen und frisch geräucherten Fisch gibt es im geschützt und idyllisch gelegenen Rankwitzer Fischerei- und Yachthafen, von dem aus man das ganze Jahr hindurch phantastische Sonnenuntergänge über dem Peene-Strom genießen kann. Rotwild, Füchse, Hasen, Graureiher, Weißstörche und heute auch wieder Seeadler prägen das Landschaftsbild des Lieper Winkels. Das flache Land lädt zum Radeln ein. Die Menschen hier sind überaus gastfreundlich. Viele Familien bieten dem Gast ein Ferienzimmer, eine Ferienwohnung oder gar ein Ferienhaus an.
Die Kost in den gut bürgerlichen Gasthöfen ist deftig, der Fisch garantiert frisch - und die Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln fehlen niemals. Nirgendwo wird die Nachtruhe durch die mit der modernen Zivilisation einhergehenden Geräusche so wenig gestört: Man hört die Stille!
Und wenn man dann frühmorgens vollkommen alleine ins jungfräuliche Achterwasser taucht, ist das Urlaubsglück einfach   

 

 

Usedom Karte

Karte Insel Usedom (Rechte Maustaste zum vergößern)